Social Media
No CommentsVZ-Netzwerke starten Kleinanzeigen
Bei studiVZ und meinVZ geht ein neuer Service für die Nutzer an den Start. Kostenlose Kleinanzeigen. Realisiert wurde der Service in Zusammenarbeit mit der anounz GmbH. Offensichtlich wird der Service gut angenommen. Ein Alleinstellungsmerkmal?
17.000 Nutzer sind es laut Pressemitteilung der VZ-Gruppe schon, die sich auf diesem Marktplatz tummeln. Immerhin schon 2.000 kostenlose Anzeigen sollen nach wenigen Monaten der Testphase eingestellt worden sein.
Das Schlagwort hier dürfte kostenlos sein. Bietet der große Rivale Facebook kostenlose Spiele, Umfragen und andere Applikationen zum Zeivertreib, die oft zweifelhaft mit den persönlichen Daten der Nutzer umgehen, so erhält der VZ-Nutzer einen echten Mehrwert für seine Zeit im Netzwerk. So scheint man in den deutschen Netzwerken darauf zu setzen, dass durch den vergleichsweise höheren Nutzen die User gehalten werden können.
Nachdem man dem “Klassenprimus” aus den USA lange Zeit hinterher gelaufen ist, hat man hier vielleicht einen Ansatz gefunden sich von Facebook abzusetzen. Auch bedarf es zur Kommunikation innerhalb des Marktplatzes keiner weiteren Kanäle – die VZ-Nachrichtenfunktion wird auch hier eingesetzt.
Clemens Riedl, CEO der VZ-Netzwerke erklärt:
“Wir freuen uns über die Kooperation mit anounz. Mit der Integration eines virtuellen Marktplatzes verfolgen wir unser Ziel weiter, den über 10 Millionen Mitgliedern von studiVZ und meinVZ einen echten Mehrwert zu bieten. Studenten können über anounz beispielsweise nicht mehr benötigte Fachbücher anbieten oder ihre DVD-Sammlung vervollständigen, ohne dafür ihr Netzwerk verlassen zu müssen.”
Allerdings muss ich festhalten, dass ich in den fünf Tagen seit der Ankündigung (28.04.2010 als PM und im Blog der VZ-Netzwerke) noch immer nicht herausgefunden habe, wo ich in meinVZ die Kleinanzeigen finden kann. Möglicherweise befindet man sich ja noch in der Testphase. Dann sollte man jedoch die Funktion nicht derart an die große Glocke hängen.
Auch im Blog von studiVZ (auf den man auch aus meinVZ geschickt wird), wurde die entsprechende Frage eines Nutzers seit fünf Tagen nicht beantwortet. Nicht gerade das ideale Vorgehen, gerade von einem Unternehmen, dass pures Social Media ist. Hier sollte und könnte die VZ-Gruppe in der Kundenkommunikation nachbessern und das Blog nicht als kommunikative Einbahnstraße verstehen.
