Social Media
No CommentsDie Links der Woche (KW 47)
Auch dismal gibt es zum Wochenausklang noch ein paar schöne Links. Texte, die mich im Lauf der letzten Woche begeistert haben.

Wie durch eine Kamera versuche ich jede Woche über interessante Links zu berichten. (Bild: / Lizenz: cc-by-sa)
Social Media
Klaus Eck fragt sich, ob wir alle zu viel Zeit haben, um uns um Social Media zu kümmern.
“Social Media kostet richtig viel Zeit, wenn Sie es gut machen wollen. Blogs, Facebook, Xing und Twitter sind längst nicht nur “nice to have”. Es sind Zeitfresser, die uns an unsere persönlichen Grenzen stoßen lassen. In der Regel ist eine Stunde pro Kommunikationskanal im Minimum notwendig, um professionell Social Media zu betreiben.” (Quelle: Haben Sie für Social Media zu viel Zeit?)
Mit “Don’t Call It Social Media” schreibt sich Sachar Kriwoj den Frust von der Seele. Er zeigt die Diskrepanz zwischen der geforderten Kommunikation in sozialen Netzwerken und dem dortigen Verhalten von Unternehmen auf:
“Und jetzt, wo sich das Jahr gen Ende neigt, kassieren diese Unternehmen und Agenturen, Preise. Von Juroren, die ebenso wenig bei twitter oder facebook unterwegs sind wie die Nominierten. Nachdem die Verantwortlichen auf Kongressen ihre Konzepte präsentiert haben. Verantwortlich aber sind sie nur für die Konzepte und nicht für die Umsetzung. Nicht für die Kommunikation sondern für die Zahlen. Verantwortlich für Reportings, aber nicht für den Unternehmenserfolg. Verantwortlich für Bullshit-Bingo.” (Quelle: Don’t Call It Social Media)
Mitch Joel fragt ganz direkt, ob Twitter uns tötet:
“Many people fail to realize the time, energy and effort it takes to be successful in Social Media. It’s true that you can definitely reap the rewards of that success, but it’s also true that sometimes being too successful can become overbearing and unmanageable. The truth is that you would much rather get to the point of being wildly successful and figuring out how to manage it all than having the Social Media equivalent of crickets when you try to connect online.” (Quelle: Is Twitter killing You?)
Kristian Köhntopp beschwert sich, dass wir trotz technischer Möglichkeiten noch lange nicht so weit sind, unsere Nachrichten aus unterschiedlichen sozialen Netz-Quellen dublettenfrei und sinnvoll gewichtet zu erhalten.
“Es wird Zeit für Web 3.0 – persönliche News. Mir doch egal, aus welchem Feed die kommen. Ich will die Dinger einmal sehen, dahinter ein mehrdimensionales Gewicht haben (kam von 5 Bekannten, 3 RSS Newstickern, 8 Freundes Blog-RSS rein, ist bei Rivva trending topic, ist bei Twitter Deutschland trending, 13 mal gefavt und 876 mal auf Facebook geliked: Das ist vielleicht wichtig für Dich), mit dem ich die verschiedenen Quellen der Nachricht für mich nachsehen kann.” (Quelle: Die unerträgliche Lameness des Web 2.0)
Zum Abschluss wieder ein hübscher Link. Wie sahn eigentlich unsere „Lieblingsseiten“ aus, als sie an den Start gingen? Facebook, Google, MySpace oder Yahoo? Die und mehr zeigt „The Telegraph“:
“Remember the days when the word Google was not interchangeable with internet? Or when every site seemed to have a Netscape icon on it? Or when Flash was still something you cleaned your floor with?” (Quelle: How 20 popular websites looked when they launched)
Ich wünsche Euch allen eine erfolgreiche neue Woche und einen schönen Rest-Sonntag. Genießt die letzten Stunden der Freiheit.
Übrigens: Wer gute Link-Häppchen für mich hat, kann sie mir bei Twitter gern zuwerfen. Oder Ihr packt sie in die Kommentare.
ps.: Mein persönlicher Tweet der Woche war folgender: