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Neue Gedanken für eine alte Welt || Vigilia pretium libertatis.

Über Sven Döring

Ich lebe in der Nähe von Hamburg, arbeite dort mit Daten und versuche über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Das Denken in Schubladen und Grenzen ödet mich nicht nur an, ich sehe darin eines unserer größten, gesellschaftlichen Probleme.

Es schränkt uns ein und verhindert eine offen-kritische Auseinandersetzung durch ideologische Scheuklappen.

Privat beschäftige ich mich viel mit Fragen zur Gesellschaft, zu unserem Leben und mit der Frage, wie eine bessere Gesellschaft aussehen könnte.

Außerdem genieße ich unser Haus und unseren Garten, da ich es als Geschenk betrachte, mit den eigenen Händen etwas aus- und aufbauen zu können.

Ansonsten tanze ich regelmäßig und gerne, betreibe ab und zu Geocaching und "last, but not least" liebe meine bessere Hälfte über alles.

Kaffeekasse

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Nichtraucher, Renovierer, Liebender - mein Jahresrückblick.

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Über schriftrolle.de

Auf dieser Seite versuche ich vor allem meinen Gedanken zur Gesellschaft, den Fragen des nicht ganz so alltäglichen Lebens und (seltener) meinen privaten Momenten Ausdruck zu verleihen.

Viele meiner Einträge sind Essays im eigentlichen Sinn. Niedergeschrieben, um meine Gedanken zu ordnen und möglicherweise den ein oder anderen zum Nachdenken anzuregen.

Alles hier entspricht meiner Ansicht und Meinung zum Zeitpunkt, an dem es verfasst wird. Niemand mag mir absprechen, dass ich im Lauf der Zeit etwas dazu lerne und daher meine Meinung zu einzelnen Themen ändere.

Die erste Woche des Jahres hat sich in die Vergangenheit verabschiedet. Das Jahr ist gut gestartet, wenn man von Krankheit und Schlafmangel absieht. Für die zweite Woche gibt es natürlich wieder neues Lesefutter.

Ich versuche jede Woche erneut nach spannenden und inspirierenden Links zu fischen. Ich hoffe meine Auswahl gefällt Euch. (Bild: p2y; Lizenz: cc-by)

Rund um den Jahreswechsel habe ich viele Beiträge zu „guten Vorsätzen“ für das neue und Rückblicken auf das alte Jahr gelesen. Igor Schwarzmann hat, finde ich, die schönsten Worte getroffen, um sein Jahr Revue passieren zu lassen.

It almost feels like the first year in which I took control of my own future and it’s a remarkable experience to process that. At the same time, it looks like all those things that we’re doing with the company, in Berlin or just in general with all the incredible people I have the pleasure to have around me, that the future can be many, many things. Exciting, good and full of life. wiredvanity

Einen kritischen Blick hinter die Kulissen in “Silicon Valley” wirft Devin Friedman. In einem Artikel für die GQ, interviewt er die Macher der neusten Streiche, wenn es um soziale Netzwerke geht. Dabei ist er allerdings kein unkritischer Fanboy, sondern stellt die Fragen, auf die ich bei Journalisten lange gewartet habe. Ich hätte einen derartigen Artikel nicht in der GQ erwartet, die für mich eher für nackte Titten und schlechte Lifestyle-Werbung steht.

A more pessimistic way to look at it is that we’re slave labor, getting lured by our desire to show off what we buy (Swipely) or our witty repartee (Twitter), by our need for affirmation (all of the above), or by our habit of looking at pictures of girls from high school all day instead of doing work (FB), and we end up not only driving traffic to these sites but filtering information so that FB and Twitter and Swipely can capitalize on it. They would say they’re just trying to make it easier for us to find movies we like. That’s probably true, too. Big Issues

Lauren Schaefer hat in dieser Woche auf dem Blog ihres Vaters eine sehr interessante Analogie dafür gefunden, das „Social Media“ nichts, aber auch wirklich nichts Neues ist.

While the term “social media” might have been coined with the rise of Facebook, Twitter, and blogs, these sites are mere copies of the original collaborative social networking — the bathroom stall. Grow

Die beschmierten Wände in der Schultoilette, als Pinnwand, die Antworten als Kommentare, und so weiter. Ihre Analogie ergibt Sinn. Schon immer haben Menschen Wege gesucht und gefunden ihren Drang zur Kommunikation auszuleben. Heute sind es Facebook oder Twitter, früher waren es Briefe und dazwischen kamen Telegraph und Telefon.

Kann man die ökonomie “hacken”? Douglas Rushkoff (Affiliate Link) stellt diese Frage und beantwortet sie eindeutig mit „Ja“. Man sollte die Herleitung lesen, um das obige Zitat wirklich zu verstehen, denn er plädiert für lokale Währungen, die einer lokalen Gemeinschaft und somit der Gesellschaft dienlich sein können.

Thanks to the current economic meltdown, a restaurant in my town called Comfort has been unable to secure a loan from the bank to expand. Instead, John the owner has turned to us. We are buying “Comfort Dollars” at a rate of 1 US dollar for every $1.20 worth of restaurant food. So if I invest $1000, I get $1200 to spend at the restaurant. I get a 20% return on my investment, and  - since he’s paying in food - he gets money a lot cheaper than he can borrow it through the bank. h+

Und gleich noch ein wirklich genialer Beitrag von Douglas Rushkoff. Ich sollte den Mann beobachten!

The longer the company can maintain the illusion of great profits without alienating its user base, the longer they can delay the inevitable decline. But given that Facebook has already begun cashing in its chips, that moment has quite likely arrived. Facebook Hype will fade

Veröffentlicht am: 10. January, 2011

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Kategorie: Leseempfehlung, Social Media

Schlagworte: Blogtipps, Hacking the Economy, Social Media