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	<title>schriftrolle.de &#187; sdoering</title>
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	<description>Neue Gedanken für eine alte Welt</description>
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		<title>Ich schreibe nur für mich</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
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		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
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		<description><![CDATA[Gedanken formen sich, bilden Ideen und Konzepte und müssen irgendwann aus meinem Kopf. Sie sollen ein Eigenleben entwickeln. Und keinen Speicher mehr belegen. Deshalb schreibe ich hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gedanken formen sich, bilden Ideen und Konzepte und müssen irgendwann aus meinem Kopf. Sie sollen ein Eigenleben entwickeln. Und keinen Speicher mehr belegen. Deshalb schreibe ich hier. </strong></p>
<div id="attachment_2810" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/04/ich-schreibe-nur-fur-mich/fueller_cc-by_-linda-cronin/" rel="attachment wp-att-2810"><img class="size-full wp-image-2810" title="Fueller_cc-by_ Linda Cronin" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/04/Fueller_cc-by_-Linda-Cronin.jpg" alt="Ich liebe es meine Gedanken zu verschriftlichen. Es hilft mir sie zu ordnen und zu sortieren.  (Bild:  Linda Cronin; Lizenz: cc-by)" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ich liebe es meine Gedanken zu verschriftlichen. Es hilft mir sie zu ordnen und zu sortieren. (Bild: Linda Cronin; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p style="text-align: left;">Zugleich beobachte ich, was meine Leser interessiert. Nicht, um mich daran zu orientieren &#8211; dazu ist <a title="schriftrolle.de | privates Blog von Sven Döring" href="http://schriftrolle.de">schriftrolle.de</a> ein falscher, weil persönlicher Ort. Nein, einfach aus Neugierde und Interesse. Doch zuweilen fördert dies “spannende” Einsichten zutage.</p>
<p>Gestern habe ich <a title="Heuchler im Datenschutz-Theater" href="http://schriftrolle.de/2012/04/spiegel-online_datenschutz-theater/">meine Gedanken zum Thema Datenschutz und Heuchelei</a> in den Medien in die Welt geworfen. Kurz zuvor hatte ich bei Facebook <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PTV0e7CpiKc" rel="nofollow" target="_blank">ein lustiges Video</a> geteilt.<span id="more-2807"></span></p>
<p>Ein Experiment, da ich gerade den Sinn/Unsinn von Facebook für mein Leben untersuche.</p>
<p>Mein Posting zum Blogbeitrag erhielt zwei “Likes”. Das “lustige Video” zwei (noch sichtbare) “Likes” und zwei Kommentare. Die zurückgezogenen “Likes” auf dem Video zähle ich mal nicht.</p>
<p>Interessanter ist dann schon die Auswertung meines Blogbeitrags. Denn hier kommen wir zum eigentlichen Punkt. Warum messe ich beispielsweise die Anzahl meiner Besucher, oder deren durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Blog?</p>
<p>Ganz einfach. Gestern hatte ich 10 (messbare) Leser auf dem Blogbeitrag. Und sie waren durchschnittlich 8 Sekunden auf der Seite. Durchschnittlich 8 Sekunden für 1438 Wörter. Respekt.</p>
<h3>Was heißt das? Eine erste Möglichkeit</h3>
<p>Meine Leser interessieren sich nicht für Datenschutz. Das würde die Position der Regierung/der Netzkonzerne bestätigen. Leute geben ihre Daten gerne und freiwillig raus, interessieren sich nicht dafür, was damit passiert und vor allem welche Folgen das für sie persönlich haben kann.</p>
<p>In diesem Fall empfehle ich folgende <a title="Was ist eine Dystopie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie" target="_blank">dystopische </a>Kurzgeschichte.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://blogoscoped.com/archive/2007-09-17-n72.html" target="_blank">Scroogled</a></strong> von Cory Doctorow (<a title="Deutsche Übersetzung von Scroogled" href="http://www.wort-und-satz.de/scroogled.htm" target="_blank">deutsche Übersetzung</a>)</p></blockquote>
<h3><strong>Eine zweite Idee</strong></h3>
<p>Mein Texteinstieg war zu schwach, hat meine Leser nicht gefesselt und nicht dazu motiviert weiter zu lesen. Ich versuche immer wieder, dass ich einen guten Einstieg finde.</p>
<p>Ich schreibe nicht unbedingt daraufhin, dass mich Suchmaschinen gut, einfach und toll finden. Das gehört schon zu sehr zu meiner Arbeit, als dass ich meine privaten Gedanken auch noch in den Algorithmus von Google und Co. pressen wollte.</p>
<p>Trotzdem gelingt mir das natürlich nicht immer. So ist das Leben eben.</p>
<h3><strong>Eine dritte Variante</strong></h3>
<p>Einge der Leser haben sich die Zeit genommen, den Text wirklich bis zum Ende zu lesen. Das würde bedeuten, dass der andere (größere) Teil der Leser etwas anderes erwartet hat und sofort wieder abgesprungen ist.</p>
<p>Dies wird durch die Auswertung auch gestützt. 9 der Leser haben die Seite sofort wieder verlassen. Das heißt, nur eine Person hat diesen Beitrag wirklich bis zum Ende gelesen.</p>
<p>Mein lieber Leser: <strong>Ich danke Dir!</strong></p>
<p><strong>ps.:</strong> Die Auswertung bezieht sich nur auf statistische Zahlen und auf diejenigen, die nicht durch Scriptblocker wie Ghostery oder durch ein Opt-Out verhindern, dass sie gemessen werden.</p>
<p>Ich weiß auch, dass die Stichprobe zu klein ist um wirklich sinnvolle Aussagen zu treffen. Aber wie schon gesagt: Ich schreibe nur für mich. Alles andere ist ein netter Bonus.</p>
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		<title>Heuchler im Datenschutz-Theater</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Spieglein, Spieglein an der Wand, wer trägt ein Datenschutz-Heuchlergewand? Spieglein, Spieglein an der Wand, wer spricht falsch Zeugnis im Datenschutz-Land?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>Spieglein, Spieglein an der Wand, wer trägt ein Datenschutz-Heuchlergewand? Spieglein, Spieglein an der Wand, wer spricht falsch Zeugnis im Datenschutz-Land?</strong></strong></p>
<div id="attachment_2769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/04/spiegel-online_datenschutz-theater/twitter_data_cc-by_eric_fischer/" rel="attachment wp-att-2769"><img class="size-full wp-image-2769" title="Twitter_data_cc-by_Eric_Fischer" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/04/Twitter_data_cc-by_Eric_Fischer.jpg" alt="Datenschutz: So fließen die Daten um die Welt. Auch Deine? (Bild:  Eric Fischer; Lizenz: cc-by)" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Visualisierung: So fließen die Daten um die Welt. Auch Deine? (Bild: Eric Fischer; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p><strong><strong></strong></strong>OK, Reim Dir, oder ich fress Dir.<strong><strong> </strong></strong></p>
<p><strong><strong></strong></strong>Ja, man kann sich darüber streiten, was im Internet als “<strong>persönliche Daten</strong>” gelten sollte. Die IP-Adresse, sicherlich nicht. Bestimmte “Cookies” können da schon bedenklicher sein, wenn beispielsweise Facebook weiß, auf welchen Seiten ich so surfe.</p>
<p><strong>Wieso und woher Facebook das weiß &#8211; dazu mehr im folgenden Beitrag.</strong><span id="more-2764"></span></p>
<p>Ich will hier gewisse Praktiken im Netz nicht verdammen. Für die Erhebung statistischer Daten gibt es gute Gründe &#8211; und taugliche Methoden. So müssen Daten nicht in die USA übertragen werden. So kann die Auswertung (bis auf wenige Ausnahmen) auf eigenen Servern erfolgen. So muss man gewisse Infos der Nutzer nicht unbedingt an Facebook und Co. weitergeben.</p>
<p><strong>Vor allem, sollte man sich nicht als Datenschutz-Vertreter aufspielen, wenn man seinen Worten keine Taten folgen lässt.</strong></p>
<p>“<strong><a href="http://www.spiegel.de/" rel="nofollow">SPIEGEL Online</a></strong>” prangert gerne und oft den Datenhunger der Netzunternehmen an. Und dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden. Abgesehen vielleicht davon, dass (gefühlt) die wenigsten Journalisten eine Ahnung davon haben, wie die entsprechenden Technologien funktionieren, was geht und was nicht. So werden gerne auch mal irrationale Ängste der Leserschaft bedient.</p>
<p>Der (von mir so wahrgenommene) mangelhafte Umgang der Journalisten mit diesem Thema ist jedoch nicht der eigentliche Grund für diesen Beitrag.</p>
<p>Was mich wirklich aufregt ist die Tatsache, dass (unter anderem) “<strong>SPIEGEL Online</strong>” zeitgleich ein großer <strong>Datenlieferant für Facebook, Google, Twitter</strong> und unzählige Werbenetzwerke ist.</p>
<p><strong>Es ist so, als würde man gegen Übergewicht schreiben und den Lesern einen Whopper nach dem anderen reinzwängen.</strong></p>
<blockquote><p>“Das Internet verheißt paradiesische Zustände für staatliche und kommer­zielle Datensammler, für die Suche nach Verbrechern ebenso wie für die Jagd auf Kunden. Die Netz­bürger stehen unter Beobachtung &#8211; und verwandeln sich zunehmend in maschinenlesbare Wesen. Ist die Privatsphäre trotzdem noch zu retten? (Zitat: &#8220;<strong>SPIEGEL Online</strong>”, <a href="http://www.spiegel.de/thema/datenschutz/" rel="nofollow">Themenseite Datenschutz</a>)</p></blockquote>
<p><strong><strong> An wen übermittelt “Spiegel Online” nun eigentlich Daten (Auswertung am 02.04.2012)? </strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>24/7 Real Media</strong> “24/7 Real Media is a digital marketing company that provides solutions for advertisers and publishers to engage their target audience. Their multi-platform services include behavioral targeting, ad serving, Web advertising, and search marketing capabilities on a single integrated platform.” <br />(Quelle: <a href="http://www.ghostery.com/">Ghostery &#8211; Broswerplugin</a>, Hervorhebungen durch mich) <br />&nbsp;<br />Das heißt: Der Besucher der Internetseite bekommt Werbung angezeigt, diese Werbung erfolgt zielgerichtet, anhand des Verhaltens des Nutzers.<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Chartbeat</strong> “Chartbeat provides real-time analytics to web sites and blogs. The interface tracks visitors, load times, and referring sites on a minute-by-minute basis. This allows real-time engagement with users giving publishers an opportunity to respond to social media events as they happen.” <br />(Quelle: <a href="http://www.ghostery.com/">Ghostery &#8211; Broswerplugin</a>) <br />&nbsp;<br />Sozusagen ein Google Analytics, bei dem die Daten nicht von Google, sondern von einem anderen US-Unternehmen ausgewertet werden.<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Google Analytics und AdSense</strong> “Google Analytics is a free service offered by Google that generates detailed statistics about visitors to a Web site for marketers. Google Analytics makes it possible to track users across search engines, email campaigns and display advertising giving advertisers the opportunity to optimize campaigns on multiple platforms.” <br />(Quelle: <a href="http://www.ghostery.com/">Ghostery &#8211; Broswerplugin</a>, Hervorhebungen durch mich) <br />&nbsp;<br />Analog zu Charbeat (s.o.) &#8211; auch hier stehen alle Daten natürlich auch dem Suchmaschinen-Konzern zur Verfügung. Google weiß also, auf welchen Seiten Du Dich wie lange aufhältst oder was Dich so interessiert. Bei AdSense spiel Google auf den Seiten von &#8220;Spiegel Online&#8221; Werbung aus. Damit weiß Google und die Werbetreibenden sehr viel über die Seiten, auf denen die Werbung eingebunden ist.<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Facebook &amp; Twitter</strong> Facebook und Twitter wird durch die Einbindung auf den entsprechenden Seiten ermöglicht, mehr über die eigenen Nutzer zu erfahren.<br />&nbsp;</li>
<li>Und einige andere (<a href="http://www.agof.de/" rel="nofollow">AGOF</a>, <a href="http://www.ivw.eu/" rel="nofollow">IVW</a>, etc)<br />&nbsp;</li>
</ul>
<p>Du bist beispielsweise bei Facebook, dann hat Facebook auch einen sogenannten Cookie auf Deinem Rechner abgelegt. Diesen Cookie kann das Netzwerk aufrufen, wenn Du bei &#8220;<strong>SPIEGEL Online</strong>&#8221; vorbeisurfst. Damit weiß Facebook zum Beispiel, dass ich heute einen Artikel zur Spritpreis-Debatte bei Jauch angeklickt habe. Gleiches gilt für Twitter und Co.</p>
<p><strong>Ja, aber wo liegt das Problem?</strong></p>
<p>Ich kann verstehen, dass kommerzielle Angebote im Netz einen Weg brauchen, um ihren Erfolg auch gegenüber den Werbetreibenden zu vermitteln. Früher waren das Auflagenzahlen, mit denen man als Verlag die Preise für Werbung gerechtfertigt hat. Heute sind es Klickzahlen, Klicks auf die Werbung, etc &#8211; um die Preise für Werbung im Internet zu rechtfertigen.</p>
<p>Dazu muss man wissen, wie viele User eine Seite hat und wie viele Klicks diese User tätigen. Man will vielleicht auch noch wissen, woher die Nutzer so kommen (also von Google über eine Suche, von Facebook über einen geteilten Link, von Twitter, und so weiter).</p>
<p>Zu wissen, woher ich auf eine Seite gekommen bin ist kein Problem, dass sagt mein Browser der Internetseite beim ersten Aufruf. Und zwar immer genau die letzte zuvor im Browser geöffnete Seite.</p>
<p>Für die Designer solcher Seiten ist es vielleicht auch noch spannend zu wissen, welche Bildschirmauflösungen verwendet werden, oder welche Broswer, oder Betriebssysteme, oder, oder, oder&#8230;</p>
<p>All das ist noch gar kein großes Problem. <strong>Die Daten liegen anonymisiert vor, dass heißt, Du gehst in einer statistischen Masse unter.</strong></p>
<p>Problematischer ist es, wenn Facebook, Twitter und Co. wissen, welche Seiten ich besuche. Ich bin dort mit meinem echten Namen registriert. Ich bekomme von Facebook personalisierte Werbung ausgespielt. Facebook ist bekannt dafür, dass es zumindest früher Daten von Nutzern weitergegeben hat. Und, dass der Unternehmensgründer die (gesperrten) Profile von Nutzern gestalked hat.</p>
<p>Vertraue ich einem Unternehmen wie Facebook, wenn ich Artikel über Burnout, Depression, Arbeitsrecht, oder sonstiges lese? Vertraue ich Google, das die Daten aus all seinen Diensten (Google Analytics, AdSense, Google Suche, Google Maps, YouTube, etc) verknüpft um präzisere Nutzerprofile erstellen zu können?</p>
<p>Will ich, dass diese Unternehmen wirklich wissen, was ich so alles im Netz treibe? Die Plugins von Facebook (die diese Daten heimfunken) sind auf (gefühlt) fast allen Seiten eingebunden. Auch Google (Werbung oder Analytics) ist auf eigentlich allen größeren (und kleineren) Seiten vertreten. Auch Twitter ist inzwischen weit verbreitet. Und es gibt noch einige, unbekanntere Dienstleister, die mir mehr über meine Nutzer verraten.</p>
<p>Das heißt, ich entkomme dieser Datensammlung nicht. Und das ist ok so, solange ich nicht eindeutig identifizierbar bin. Und wenn jemand auch damit kein Problem hat &#8211; find ich das vollkommen in Ordnung. Jeder sollte nur Bescheid wissen und selbst entscheiden können, was mit seinen Daten passiert. <strong><strong></strong></strong></p>
<blockquote><p>“Jeder weiß, dass es viel schwieriger ist, Worte in Taten zu verwandeln, denn Taten in Worte.” (Maxim Gorki)</p></blockquote>
<p>Ich wünsche mir nur, dass ein “journalistisches Angebot” wie “<strong>SPIEGEL Online</strong>” sich nicht einerseits als Anwalt des Datenschutzes aufzuspielen und andererseits mit dem großen Suppenlöffel den Datenhunger einige Netzunternehmen sättigt.</p>
<p><strong>Was kann ich tun um meine Daten zu schützen? </strong></p>
<p>Ich hatte oben geschrieben, dass Facebook beispielsweise von mir weiß, welche Artikel ich heute so gelesen habe. Gut, zugegeben, Facebook weiß genau das nicht von mir. Nicht, weil “<strong>SPIEGEL Online</strong>” diese Daten nicht zwangsläufig weitergeben würde, sondern weil ich durch ein <a href="http://www.ghostery.com/">entsprechendes <strong>Zusatzprogramm im Browse</strong>r</a> verhindere, dass diese Infos weitergegeben werden. Und ja, es verhindert eine Datenweitergabe wirklich sehr effektiv.</p>
<blockquote><p>“<strong>Ghostery</strong> allows zero-tolerance blocking of anything ad related, complete (visible) open communication with ad companies, or countless measures in between &#8211; determined by you, the informed web user.” (Quelle: <a title="Ghostery" href="http://ghostery.com" target="_blank">ghostery.com</a>)</p></blockquote>
<p>Auch <a title="Adblock Plus" href="http://adblockplus.org/de/" target="_blank">verhindert ein <strong>Werbeblocker</strong></a>, dass so einige Unternehmen erfahren, wo ich mich so im Netz bewege. Denn Werbung auf Internetseiten ermöglicht ein verfolgen der Nutzer.<strong id="internal-source-marker_0.0690031626727432"> </strong></p>
<p>Zuletzt verhindere ich in meinen Browsereinstellungen, dass <strong>Cookies von Drittwebseiten</strong> angenommen werden. Damit fällt auch diese Möglichkeit für ein kommerzielles Verfolgen im Netz aus.</p>
<p>Und zuletzt verhindere ich noch sogenannte <strong>Flash-Cookies</strong>. Diese sind von den Cookie-Einstellungen im Browser nicht betroffen. Hier muss man selbst aktiv werden. Ganz einfach <a href="http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager04.html" rel="nofollow">unter diesem Link</a>.</p>
<p><strong>Und was tue ich so? </strong></p>
<p>Ich habe Google Analytics lange Zeit im Blog verwendet. Und habe genau das inzwischen abgeschafft. Ich bin natürlich auch neugierig, was meine Leser so interessiert. Deswegen nutze ich inzwischen die Analyse-Software “<strong>Piwik</strong>”. Diese läuft auf meinen eigenen Servern, die Auswertung ist stark anonymisiert und eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.</p>
<p>Und wer nicht will, dass ich etwas mitbekomme, der kann in der rechten Spalte einsehen, ob er gezählt wird &#8211; und verhindern, dass ich ihn in der Analysesoftware sehen kann.<strong id="internal-source-marker_0.0690031626727432"> </strong></p>
<p><strong>ps.: </strong>Das Gesagte trifft übrigens nicht nur auf “<strong>SPIEGEL Online</strong>” zu. Auch “<strong>WELT Online</strong>” (deutlich schlimmer) und “<strong>BILD.de</strong>” sind keinen Deut besser. Noch in Ordnung, was die Datensammlung betrifft, sind &#8220;tagesschau.de&#8221; und &#8220;heute.de&#8221;.</p>
<p><strong>Sehr Lobenswert ist die <a href="http://www.faz.net/" target="_blank">FAZ</a>.</strong> Hier wird sozusagen nur die “Auflage” gemessen. Es gibt keine Datenweitergabe an Werbenetzwerke, soziale Netzwerke oder andere “Analyse-Dienste”.<strong> Ich ziehe meinen Hut. </strong></p>
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		<title>Frühling</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Feier dieses herrlichen, erfrischend frühlings-haften Tages in Hamburg, muss ich einfach ein bisschen Poesie schenken. Ein schönes, passendes Gedicht von Fontane. Frühling Nun ist er endlich kommen doch In grünem Knospenschuh; &#8220;Er kam, er kam ja immer noch&#8221; Die Bäume nicken sich&#8217;s zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, Nun treiben sie Schuß auf Schuß; Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Feier dieses herrlichen, erfrischend frühlings-haften Tages in Hamburg, muss ich einfach ein bisschen Poesie schenken. Ein schönes, passendes Gedicht von Fontane.</strong></p>
<div id="attachment_2751" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/03/fruhling/fruhling-condorman-cc-by/" rel="attachment wp-att-2751"><img class="size-full wp-image-2751" title="frühling - conDOrman - cc-by" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/03/frühling-conDOrman-cc-by.jpg" alt="Der Frühling hat Einzug gehalten. Endlich ist der lange Winter vorbei... (Bild; conDOrman; Lizenz: cc-by)" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Der Frühling hat Einzug gehalten. Endlich ist der lange Winter vorbei... (Bild; conDOrman; Lizenz: cc-by)</p></div>
<blockquote><p><strong>Frühling</strong></p>
<p>Nun ist er endlich kommen doch<br />
In grünem Knospenschuh;<br />
&#8220;Er kam, er kam ja immer noch&#8221;<br />
Die Bäume nicken sich&#8217;s zu.<br />
Sie konnten ihn all erwarten kaum,<br />
Nun treiben sie Schuß auf Schuß;<br />
Im Garten der alte Apfelbaum,<br />
Er sträubt sich, aber er muß.</p>
<p>Wohl zögert auch das alte Herz<br />
Und atmet noch nicht frei,<br />
Es bangt und sorgt; &#8220;Es ist erst März,<br />
Und März ist noch nicht Mai.&#8221;</p>
<p>O schüttle ab den schweren Traum<br />
Und die lange Winterruh:<br />
Es wagt es der alte Apfelbaum,<br />
Herze, wag&#8217;s auch du.</p>
<p>(Theodor Fontane, [1819 - 1898])</p></blockquote>
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		<title>Wachstum und Ruhe: Denken ist ein Garten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 14:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Metapher]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibflaute]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrachte ich unseren Garten, so erscheint er mir als gelungene Metapher für viele Aspekte meines Lebens. Auch für dieses Blog. Abgesehen davon, dass wir den Garten im (hoffentlich bald) kommenden Frühling vollständig neu anlegen wollen, ist der Garten, jetzt im Vorfrühling doch ein schönes Bild dafür, wie es in meinem Innersten aussieht. Vieles steckt unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Betrachte ich unseren Garten, so erscheint er mir als gelungene Metapher für viele Aspekte meines Lebens. Auch für dieses Blog.</strong></p>
<div id="attachment_2729" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/03/wachstum-und-ruhe-denken-ist-ein-garten/winter_gedanken-by-tanaka-juuyoh-cc-by/" rel="attachment wp-att-2729"><img class="size-full wp-image-2729" title="winter_gedanken by TANAKA Juuyoh cc-by" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/03/winter_gedanken-by-TANAKA-Juuyoh-cc-by.jpg" alt="Wie ein Garten im Winter, ruht auch mein Denken. Ich grübel unter der Oberfläche und versuche Themen, Ideen und Vorstellungen reifen zu lassen, bis sie austreiben können. (Bild: TANAKA Juuyoh; Lizenz: cc-by)" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Wie ein Garten im Winter, ruht auch mein Denken. Ich grübel unter der Oberfläche und versuche Themen, Ideen und Vorstellungen reifen zu lassen, bis sie austreiben können. (Bild: TANAKA Juuyoh; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>Abgesehen davon, dass wir den Garten im (hoffentlich bald) kommenden Frühling vollständig neu anlegen wollen, ist der Garten, jetzt im Vorfrühling doch ein schönes Bild dafür, wie es in meinem Innersten aussieht. Vieles steckt unter der Oberfläche, einige Triebe spitzen schon durch die feuchte Erde und doch wirkt alles noch beinahe wie im Winterschlaf.<span id="more-2728"></span></p>
<h2>So auch in meinem Kopf.</h2>
<p>Ich habe im Herbst und im Winter viele interessante Dinge gelesen. Viel Inspiration gefunden &#8211; vor allem an Themen, die recht schwer zu greifen sind, weil sie groß und/oder komplex sind. Die Entwicklung der Gesellschaft, Individualität, Identität, Oberflächlichkeit im Netz und offline, sogenannte Schwarmintelligenz und vieles mehr.</p>
<p>Einiges ist verknüpft, anderes schwebt frei im geistigen Raum. Und doch ist kein einziges dieser Themen so weit gereift, dass ich bislang hätte darüber schreiben können. Noch sind die gedanklichen Knospen geschlossen, die Triebe unter der Erde und noch längst nicht so weit gereift, dass ich sie mit der Öffentlichkeit teilen könnte.</p>
<p>Nein. Ich habe mir weder die Gedanken, noch die Schlussfolgerungen zu eigen gemacht. Und ich kann nicht über etwas schreiben, dass ich nicht durchdacht und durchfühlt habe. Ich will nichts schreiben, dass nicht meiner Ansicht entspricht.</p>
<p><strong>Deshalb ist es hier so winterschläfrig still im Blog. Doch keine Sorge. Genug Themen warten nur darauf, dass der geistige Frühling kommt und die frischen Triebe wieder sprießen.</strong></p>
<p>ps.: Das ist auch der Grund, wieso ich nicht jeden Tag/jede Woche schreibe. Ich schreibe, wenn ein Thema auf meiner Seele brennt. Oder wenn ich einfach nicht länger schweigen kann. Aber ich versuche immer, ein Thema zu durchdenken/durchfühlen. Oft bleiben Fragen offen. Doch nur durch Fragen kann ich lernen.</p>
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		<title>Es ödet mich an</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 08:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitverschwendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ödet mich an. Ich habe deutlich weniger Lust dieses ganze Spiel mitzuspielen. Ich will mehr hinterlassen, als irgendwelche “Likes” oder so auf den Pinnwänden anderer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ach ja. Das Leben ist schön. Oder so. Schnell mal auf Facebook gepostet, gleich mal noch ein paar Bilder geklickt. Oh ein “Like” &#8211; Mist jetzt ist schon wieder der ganze Abend rum. Dabei wollte ich doch&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/01/gelangweilt-vom-internet/gelangweilt/" rel="attachment wp-att-2701"><img class="size-full wp-image-2701" title="gelangweilt" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/01/gelangweilt.jpg" alt="Das (soziale) Internet langweilt mich so unendlich" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das (soziale) Internet langweilt mich. Es ödet mich an, immer wieder den gleichen Bodensatz &quot;lustiger&quot; Videos zu sehen. Ich wünsche mir mehr Substanz, Tiefgang und &quot;echte Menschen&quot;. (Bild: Jayegirl99; Lizenz: cc-by-sa)</p></div>
<blockquote><p>“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” (Albert Einstein)</p></blockquote>
<p>Ich beziehe mich dabei gar nicht so sehr auf Facebook. Wobei dieser Zeit-Assasine wohl lange Zeit der größte Feind meiner Lebenszeit war. Mir geht es darum, dass mich das Internet inzwischen (fast) in seiner Gesamtheit anödet.</p>
<p>Es langweilt mich, da es immer (und immer) wieder den gleichen Morast durchwühlt. <strong>Und am Ende die gleiche Scheiße in neuem Gewand präsentiert.</strong><span id="more-2700"></span></p>
<p>Wann habe ich das letzte mal etwas aus den (A-)sozialen Netzwerken erfahren, dass für mein Leben auch nur irgend eine Relevanz besessen hat. Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Das gilt auch für Medienseiten, Nachrichten, und, und, und&#8230;</p>
<p>Dieser ganze Mist mit dem “sozialen Internet” hat im Grunde nur zwei Ursachen (<em>und keine hat mit Menschen zu tun</em>):</p>
<ul>
<li><strong>Als Plattform (Unternehmen) geil erscheinen für die Werbekunden<br />
</strong>Du, Du als Nutzer, bist das Produkt, das Unternehmen wie Facebook an ihre Kunden (Werbetreibende) verkaufen.<br />
Im Netz bist Du immer dann das Produkt, wenn Du für einen Service nichts bezahlen musst. So einfach ist das.</li>
<li><strong>Als Unternehmen geil erscheinen für Investoren<br />
</strong>Egal, ob Risiko-Kapitalgeber, oder ob die breite Masse an Idioten beim Börsengang. Ziel sind möglichst viele Nutzer und taugliche Umsatzzahlen durch Vermarktung (oder sonstwas), um Investoren anzulocken, damit am Ende die Gründer mit einem dicken Scheck nach Hause gehen.</li>
</ul>
<p><strong>Manchmal braucht es einen entsprechenden Anstoß, um darüber nachzudenken. Für solche Momente bin ich dankbar. </strong></p>
<p>Und nun? Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich deutlich weniger Lust habe dieses ganze Spiel mitzuspielen. Ich will etwas mehr hinterlassen, als irgendwelche “Likes” (oder so) auf den Pinnwänden anderer.</p>
<p>Ich möchte mehr geben, als nur ein “Oh, dieser lustige Katzenconent gefällt mir aber”.</p>
<p><strong>Ich will mehr vom Leben, als bunte Bits und Bytes.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Willkommen 2012</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2012/01/willkommen-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles in allem ein toller Übergang. Viel Feuerwerk, verrückte Cacher, brutal viel Nebel und die tollste Frau an meiner Seite. Ich wünsche ein tolles, glückliches und spannendes Jahr 2012.  Möge jeder seine Ziele erreichen. Und wenn das heißt, dass ihr ohne Ziele eine tolle Zeit habt&#8230; &#8230; um so besser! ps.: Das Bild entstand auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles in allem ein toller Übergang. Viel Feuerwerk, verrückte Cacher, brutal viel Nebel und die tollste Frau an meiner Seite. Ich wünsche ein tolles, glückliches und spannendes Jahr 2012. </strong></p>
<div id="attachment_2684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2012/01/willkommen-2012/welcome_2012/" rel="attachment wp-att-2684"><img class="size-full wp-image-2684  " title="welcome_2012" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2012/01/welcome_2012.jpg" alt="Hamburg Freihafen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Herzliches Willkommen im neuen Jahr und alles, alles Gute! (Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Anja Seidemann, alle Rechte vorbehalten)</p></div>
<p>Möge jeder seine Ziele erreichen. Und wenn das heißt, dass ihr ohne Ziele eine tolle Zeit habt&#8230;</p>
<p><strong>&#8230; um so besser!</strong></p>
<p><sub>ps.: Das Bild entstand auf de mRückweg vom Cacher-Event, kurz nach Mitternacht im Hamburger Freihafen mit Blick auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6hlbrandbr%C3%BCcke" target="_blank">Köhlbrandbrücke</a>.</sub></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>2011: Mein Jahresrückblick</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2011/12/mein-jahresrueckblick/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2011/12/mein-jahresrueckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 15:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Derek Sivers]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[VNV Nation]]></category>
		<category><![CDATA[Zappos]]></category>

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		<description><![CDATA[Krass, das Jahr ist schon wieder fast vorrüber. Das ging diesmal wirklich schnell. Irgendwie ist dieses Jahr richtig viel passiert. Ich versuche mich mal an einem Rückblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krass, das Jahr ist schon wieder fast vorrüber. Das ging diesmal wirklich schnell. Irgendwie ist dieses Jahr richtig viel passiert. Ich versuche mich mal an einem Rückblick.</strong></p>
<div id="attachment_2644" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2011/12/mein-jahresrueckblick/sonnenwende/" rel="attachment wp-att-2644"><img class="size-full wp-image-2644" title="Sonnenwende" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/12/Sonnenwende.jpg" alt="Sonnenwende" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wintersonnenwende ist vorbei, die Tage werden wieder länger. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich blicke zurück. (Bild: tarotastic; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>Ich glaube, dass dieser Eintrag ein wenig länger werden dürfte. Klar, ich wähle meine (völlig subjektiven) Highlights aus. Aber trotzdem. In diesem Jahr ist einfach so viel passiert &#8211; da wird selbst die Auswahl schwer. Ich entschuldige mich schon mal im Voraus bei den Erinnerungen, die ich hier nicht aufführen kann.<span id="more-2643"></span></p>
<h3>Musik</h3>
<p>Ich war in diesem Jahr auf mehreren Konzerten. Wo soll ich anfangen? <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Laurie" target="_blank">Hugh Laurie</a></em>? Oh ja, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004M7OLPM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004M7OLPM" target="_blank">genialer Blues</a>, ein Künstler, den die meisten ja &#8220;leider&#8221; nur als <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004N45ZI6/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004N45ZI6" target="_blank">&#8220;Dr. House</a></em>&#8221; kennen. Dabei ist der Engländer so viel facettenreicher.</p>
<div style="margin: 0 auto;"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/0XELb86iO8U?rel=0" frameborder="0" width="460" height="264"></iframe></div>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/n3xwd5739hU?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" width="460" height="264"></iframe></p>
<p><strong><a href="http://www.thomas-godoj.de/" target="_blank">Thomas Godoj</a></strong>, definitiv eine Empfehlung wert. Klar, ich hör schon wieder, dass der Typ doch der DSDS-Gewinner war. Ja und? Der Gute macht heute die gleiche Mukke, wie vor Bohlen, hat seine alte Band (<a href="http://www.myspace.com/winkstreetteam" target="_blank">Wink</a>) um sich versammelt und macht ehrlichen, direkten und guten deutschen Rock.</p>
<p>Auch einfach gut zu sehen, wie entspannt der gute Mann auf der Bühne ist und wie viel Spaß er beim Konzert vermittelt.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/adXA_ERjFyI?rel=0" frameborder="0" width="460" height="342"></iframe></p>
<p>Nicht zu vergessen seine Vorband. Ist mir ja auch noch nie passiert, dass ich eine Vorband so toll fand, dass ich sofort die CD gekauft habe. Kompliment an <a href="http://www.gardenier-music.de/" target="_blank">Gardenier</a>. Absolut meine Entdeckung des Jahres. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004SJXSLC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004SJXSLC" target="_blank">Das Album &#8220;AufAb&#8221;</a> läuft zur Zeit in Rotation auf meinem iPhone.</p>
<p>Ich muss ja auch ein wenig meiner dunklen Musikleidenschaft frönen. Goethes Erben hab ich ja nie live gesehen. Dafür gab es dieses Jahr dann Henke mit seiner <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004L5D79Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004L5D79Q" target="_blank">&#8220;Seelenfütterung&#8221; Tour</a>. Geniales, kleines Clubkonzert. Wer die Chance hat den Mann zu sehen: Hingehen!</p>
<p>Absolut umgehauen hat mich dieses Jahr aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VNV_Nation" target="_blank">VNV Nation</a>. Sowohl auf dem <a href="http://www.nordstern-festival.de/" target="_blank">Nordstern-Festival</a>, wo Ronan zwei seiner neuen Songs präsentiert hat, als auch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005HZXUSM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005HZXUSM" target="_blank">das neue Album &#8220;Automatic&#8221;</a>. Absolut den ersten Platz nimmt aber das Konzert in der &#8220;Großen Freiheit&#8221; ein. Meine Fresse, macht der Mann eine geile Stimmung. Und ich freue mich jetzt schon auf das Clubkonzert im Februar.</p>
<h3>Filme</h3>
<p>So viele Filme, so wenig Platz. Ich mach es kurz und werf eine kleine Liste in den Raum:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0030FXXN8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0030FXXN8" target="_blank">Juno</a><br />
Einfach selbst anschauen.</li>
<li><a title="In meinem Himmel" href="http://www.amazon.de/gp/product/B003EIKWZS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003EIKWZS" target="_blank">In meinem Himmel</a><br />
Tiefgründig, wunderschön erzählt, traurig und zugleich hinterlässt der Film ein schönes Gefühl im Herz.</li>
<li>What a man<br />
Einfach ein lustiger, netter Film. Und außerdem mein/unser einziger Kinobesuch in diesem Jahr.</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001GNBUEA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001GNBUEA" target="_blank">Baader Meinhof Komplex</a><br />
Es ist einfach lustig, wenn mitten in diesem Film die Polizei um halb eins in der Nacht klingelt. Schön auch, dass der Film für keine der beiden Seiten (Staat &amp; RAF) Partei ergreift.</li>
<li>Christiane F. &#8211; Wir Kinder vom Bahnhof Zoo<br />
Alt, aber sehr empfehlenswert. Und endlich mal die Bildungslücke geschlossen.</li>
<li><a title="One last Dance" href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PGLGL4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002PGLGL4" target="_blank">One Last Dance</a><br />
Einfach ohne Worte. Genialer Film von <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Swayze" target="_blank">Patrick Swayze</a></em> und <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lisa_Niemi" target="_blank">Lisa Niemi</a></em>. Ballett in reinform, mit einer guten Geschichte. Black Swan: So macht man das!</li>
<li>Serie: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0035J6W6Y/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0035J6W6Y" target="_blank">The Big Bang Theory</a><br />
Hey, muss ich mehr sagen? Nerds, Geeks und einfach viel, viel Spaß als Zuschauer.</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0044VNANA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0044VNANA" target="_blank">Veronika beschließt zu sterben</a><br />
Ich hätte Sarah Michelle Gellar diese schauspielerische Leistung gar nicht zugetraut. Ich muss sagen, dass sie sich mit diesem Film meinen Respekt erspielt hat. Sehenswert &#8211; einfach sehenswert.</li>
</ul>
<div>Schlecht:</div>
<div>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004GKM1OS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004GKM1OS" target="_blank">Black Swan</a><br />
Ich weiß echt nicht, was an diesem Film so toll sein soll, dass ihn alle über den grünen Klee loben. Spart ihn Euch!</li>
</ul>
<div>Alle sonstigen Filme fallen eher in die Kategorie: &#8220;Ganz nett&#8221;&#8230;</div>
</div>
<h3>Theater</h3>
<p>Wie immer gab es dieses Jahr natürlich auch den ein oder anderen Theaterbesuch. Zum einen waren da die obligatorischen Besuche im <a title="Schmidts Tivoli und Theater" href="http://www.tivoli.de" target="_blank">Schmidt</a>. &#8220;<a href="http://www.tivoli.de/index.php?id=event701" target="_blank">Die heiße Ecke</a>&#8221; ist einfach auch nach dem sechsten Mal noch absolut sehenswert. Und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Besuche in 2012.</p>
<p>Auch die &#8220;<a href="http://www.tivoli.de/index.php?id=event668" target="_blank">Villa Sonnenschein</a>&#8221; ist einfach toll. Wer mal die Gelegenheit bekommt, sollte unbedingt in eine der Produktionen gehen. Wirklich empfehlenswert.</p>
<p>Dann war da noch der Besuch bei Vince Ebert. Intelligente Comedy, Anregung zum denken und einfach eine Menge Spaß.</p>
<p><a href="http://www.musicals.com/musicals-rocky-horror-show/rocky-horror-show-musicals-rocky-horror-show.html" target="_blank">Rocky Horror Picture Show</a> jedoch hat den Vogel abgeschossen. Meine Herren, die Tourbesetzung ist der Hammer. Noch sind sie auf Tour &#8211; und wer das verpasst ist einfach nur selbst schuld. Noch habt Ihr die Chance in Köln, Oberhausen, Bremen, München oder Leipzig. Los, Karten kaufen.</p>
<p>Danach wirkt der Film von der DVD irgendwie schon lahm. Hätte ich nicht gedacht, dass ich den mal irgendwie negativ(er) beschreiben würde.</p>
<h3>Bücher</h3>
<p>Ich hab in diesem Jahr wirklich viel gelesen. Fast schon zu viel um hier eine sinnvolle Auswahl zu treffen.</p>
<ul>
<li>Fiktion</li>
<ul>
<li>Daniel Suarez: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499256436/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499256436" target="_blank">Deamon</a> &amp; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499252449/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499252449" target="_blank">Darknet</a><br />
Laut FAZ-Herausgeber Schirrmacher, ist Suarez &#8220;<em>der Jules Verne des digitalen Zeitalters</em>&#8220;. Vielleicht ein wenig übertrieben, aber die zweiteilige Geschichte ist mehr als lesenswert und zeigt eine mögliche Zukunft, die nicht unrealistisch, wenn auch nicht zwangsläufig erstrebenswert ist.</li>
</ul>
</ul>
<ul>
<li>Biographisch</li>
<ul>
<li>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1936719118/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1936719118" target="_blank">Anything you want</a>&#8221; von Derek Sivers</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3502151881/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3502151881" target="_blank">Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance</a>&#8221; von Gaby Köster</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3720515613/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3720515613" target="_blank">&#8220;Mami, muss ich sterben</a>&#8221; von Chris Oyler<br />
Eine Mutter berichtet über die AIDS-Erkrankung ihres achtjährigen Sohnes, die er sich als Bluter bei einer Transfusion zugezogen hat. Sie beschreibt den traurigen, schweren Weg, den der kleine Ben gehen muss. Hat mich enorm bewegt und angerührt.</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492259189/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492259189" target="_blank">The Time of My Life: Die Geschichte meines Lebens</a>&#8221; von Patrick Swayze<br />
Seither schätze ich den Mann noch viel mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass sich hinter dem &#8220;Dirty Dancing&#8221;-Darsteller so eine tiefgründige Persönlichkeit und so viel Leben verbergen.</li>
</ul>
</ul>
<div>
<ul>
<li>Auf die Arbeit bezogen</li>
<ul>
<li>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0446563048/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0446563048" target="_blank">Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose</a>&#8221; von Tony Hsieh</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1449389627/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1449389627" target="_blank">The Myth of Innovation</a>&#8221; von Scott Berkun</li>
</ul>
</ul>
</div>
<h3>Arbeit</h3>
<p>Ich könnte sagen, dass gar nicht so viel passiert ist, was die Arbeit in diesem Jahr betrifft. Gefühlt stimmt das auch, weil ich mich schon sehr bewusst daran erinnern muss, was alles in der Arbeit in diesem Jahr war. Ist einfach von privaten Dingen verdrängt worden. Zum einen habe ich einen<strong> unbefristeten Vertrag</strong> erhalten, was wirklich toll ist, denn der hat ganz viel möglich gemacht.</p>
<p>Und ich bin immer mehr aus der redaktionellen Tagesarbeit ausgeschieden und mache fast nur noch Projektarbeit. Ob der Wechsel von Contentlieferanten, Optimierung von Produkten auf der Seite, oder, oder oder. Zusätzlich gab es zwei tolle Schulungen dieses Jahr:</p>
<ul>
<li><strong>Projektmanagement</strong><br />
Wirklich viel gelernt. Auch wenn sich die Schulung eher an klassischem Projektmanagement orientiert hat, konnte ich vieles davon übertragen auf agilere Methoden.</li>
<li><strong>Usability/User Experience</strong><br />
Herr <a href="https://www.xing.com/profile/Wolfgang_Henseler" target="_blank">Prof. Wolfgang Henseler</a> hat uns in zwei Tagen eine Druckbetankung über Prinzipien zur Nutzerfreundlichkeit und Nutzererfahrung, sowie einen Ausblick auf den Wandel von grafischen Benutzeroberflächen zu &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natural_User_Interface" target="_blank">Natural User Interfaces</a>&#8221; verpasst.</li>
</ul>
<div>Außerdem habe ich kurz vor Jahresende in der Arbeit noch zwei Blogs gestartet. Auf dem einen tummelt sich schon so der ein oder andere Inhalt. Allerdings brauche ich hier einfach noch ein bisschen Zeit, um all die Inhalte zu schreiben, mit denen ich loslegen will. Also habt noch ein bisschen Geduld mit <a title="Schafwandler - Denke anders, lebe gesund, sei produktiv" href="http://www.schafwandler.de" target="_blank">schafwandler.de</a>. Außerdem soll hier auch das Design noch angepasst/umgestaltet werden.</div>
<div></div>
<div>Auf <a title="Pixelkonfekt - Eye-Candy &amp; digitales Naschwerk" href="http://www.pixelkonfekt.de" target="_blank">pixelkonfekt.de</a> gibt es regelmäßig interessante Videos (bislang noch keine Bilder, kommt aber noch), die mich inspirieren. Ich will so für schöne Momente im Alltag sorgen und Dinge im Netz zeigen, die mich faszinieren und auf irgend eine Art ansprechen. Wer also tolle Sachen (Design, Videos, Bilder, Photographien, etc) findet, darf sie mir gerne mailen.</div>
<h3>Wohnung/Haus</h3>
<p>Im Frühling fing alles noch recht harmlos an. Einmal den Garten und die Terrasse an der Wohnung neu gestalten. Hat unheimlich Spaß gemacht, die gut 45qm umzugraben, eine Bodenplatte für die Terrasse zu gießen (Anja@Work) und dann den Garten neu anzulegen. Das Ergebnis war toll. Im April waren wir damit dann durch, alles fertig.</p>
<p>Drei Monate später haben wir dann unser Traumhäuschen gefunden. Im August war es dann soweit. Schlüsselübergabe. Wir konnten loslegen mit Einzug und Renovierung. Seither wuseln wir, mit Unterbrechung hier im Haus. <strong>Mein Dank geht an alle Helferlein &#8211; vielen, vielen Dank!</strong></p>
<p>Es ist noch viel zu tun, aber was wir schon alles geschafft haben ist, in meinen Augen, echt erstaunlich. Vor allem, weil wir beide ja nur nebenbei Vollzeit arbeiten und Anja noch im Fernstudium studiert.</p>
<p><strong>Ich hab mein Zuhause gefunden und es wird von Tag zu Tag schöner.</strong></p>
<h3>Philosophie/Einstellungen</h3>
<p>Seit Anfang des Jahres, habe ich wieder verstärkt angefangen, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Mehr auf die Stimme in meinem Inneren zu hören und darauf zu achten, was mir gut tut und was ich eigentlich will.</p>
<p>Dabei habe ich festgestellt, dass ich in mir wieder sehr viel besser im Gleichgewicht bin. Ich bin mit mir (und meinem Leben) im Großen und Ganzen im Reinen. Das finde ich schön. Ich weiß, was ich will &#8211; und noch viel wichtiger: Ich weiß, was ich nicht will. Vieles von dem, worüber ich nachgedacht habe/was ich festgestellt habe, wird sich sicherlich im kommenden Jahr noch verstärkt niederschlagen. Und es gibt noch einige Punkte, an denen ich an mir arbeiten will.</p>
<p>Ich möchte noch mehr für die (ausgesuchten) Menschen tun, die mir am wichtigsten sind. Ich möchte mich wieder (selektiv) nach Außen kehren und mehr von mir an diese Menschen preisgeben.</p>
<p>Ich suche noch danach, meiner Kreativität wieder freien Lauf zu lassen und mit ihr die Dinge erschaffen, die ich mir vorstelle.</p>
<p>Ich habe mich viel mit der Philosophie der Stoiker befasst, viel gelesen von Menschen, die ihre Ziele erreicht haben und ebenso viel von Menschen, die gescheitert sind.</p>
<p>Für mich habe ich festgestellt, dass es wichtig ist, immer wieder aufzustehen. Und, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten, sich selbst &#8220;verbessern&#8221; zu wollen. Wobei ich hier weniger den Entwurf einer Leistungsgesellschaft verstehe, als ein &#8220;mit sich selbst im Gleichgewicht zu sein, ohne dabei stehen zu bleiben&#8221;.</p>
<h3>Privates</h3>
<p>So und was ist sonst noch so passiert? Abgesehen von Haus (s.o.), glücklicher Beziehung und dem &#8220;ganzen Rest&#8221;?</p>
<p>Was mir auf jeden Fall noch immer im Herzen brennt, ist <a title="Video von Kreta (Matala, Spinalonga, Agios Nikolaos)" href="http://www.pixelkonfekt.de/kreta-als-miniaturlandschaft/" target="_blank">die Liebe für Kreta</a>. Ich habe dieses Jahr diese wunderbare Insel entdecken dürfen und mich sowohl in die Landschaft, als auch das Essen und vor allem die Menschen verliebt. Ich kenne den Mittelmeerraum ja doch schon ein wenig, muss aber feststellen, dass ich bislang noch niemals so freundlichen und liebenswerten Menschen begegnet bin, wie den Kretern.</p>
<p>Auch mein kleines, süßes Spielzeug, <strong>eine alte Nikon D70s</strong> genieße ich und bin glücklich, dass ich sie meiner Freundin abkaufen konnte. Es ist ein Einstieg, so dass ich, obwohl ich seit Jahren mit digitalen SLRs hantiere, endlich auch eine eigene besitze. Gerade weil sie so alt ist, zwingt sie mich, bewusster zu photographieren und mich mehr auf mein Auge zu verlassen. Das gefällt mir.</p>
<p>Ansonsten? Gute Frage. Ich hab sicherlich so einiges vergessen. Manche Menschen werden sich wundern, dass ich sie nicht erwähnt habe. Aber wie ihr seht, erwähnte ich fast keine Menschen.</p>
<p>2011 war ein Jahr, geprägt vom Rückzug auf mich selbst. Vom Finden meiner Mitte und vom frischen Blick in eine Zukunft, in der ich mich selbst, mein Innerstes in den Fokus stelle. Das soll keine Rede &#8220;pro Egoismus&#8221; sein, doch glaube ich fest daran, dass ich nur ein vollständiger Mensch (auch für andere) sein kann, wenn ich mit mir selbst klar komme.</p>
<p><strong>Ich freue mich auf 2012. Ich sehe diesem Jahr mit großen Augen entgegen. Es gibt viel zu tun, worauf ich mich freue. Und es wird sicherlich die ein oder andere Veränderung geben. Ich arbeite daran&#8230;</strong></p>
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		<title>Benachteiligung Behinderter durch Staat und Gerichte</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AGG]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugungsunfähigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es OK, wenn behinderte Menschen benachteiligt werden? Ist es OK, wenn sie aufgrund ihrer Behinderung mehr zahlen müssen, als ein ganz normaler, gesunder Familienvater? Staat und Bundesverfassungsgericht sagen ja.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist es OK, wenn behinderte Menschen benachteiligt werden? Ist es OK, wenn sie aufgrund ihrer Behinderung mehr zahlen müssen, als ein ganz normaler, gesunder Familienvater? Staat und Bundesverfassungsgericht sagen ja.</strong></p>
<div id="attachment_2608" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2011/12/benachteiligung-behinderter/schafe-cc-by-b3d_/" rel="attachment wp-att-2608"><img class="size-full wp-image-2608" title="schafe - cc-by - b3d_" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/12/schafe-cc-by-b3d_.jpg" alt="Eine Schafsfamilie" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Na wie gut, dass zumindest bei Schafen keine Benachtteiligung stattfindet. (Bild: b3d_; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>Ich hab da mal ne Frage. Irgendwie gibt es ja dann doch immer mal wieder Sachen, die ich einfach nicht verstehe. Heute ist es mal wieder so weit. Meine Freundin hat eine sehr interessante Frage in den Raum geworfen, während wir über gesellschaftlich-politische Fragen diskutiert haben.<span id="more-2607"></span></p>
<p>Wir kamen irgendwie auf die Pflegeversicherung und darauf, dass ja Menschen über 23 einen höheren Beitrag zu zahlen haben, wenn sie keine Kinder haben. OK, das betrifft nur Arbeitnehmer, aber das sind auch Menschen.</p>
<p>Die Frage war nun, wie es denn mit Menschen sei, die keine Kinder bekommen können, die also zeugungsunfähig sind. Ich dachte mir nur: “Interessante Frage, hab ich ja noch nie daran gedacht.”</p>
<p>Wir neigen ja dazu, uns keine Gedanken zu machen, wenn uns die Dinge nicht direkt oder indirekt betreffen. Da ich selbst keine Kinder will, hab ich mich ja mit der “Strafsteuer” schon abgefunden.</p>
<h3>Unfruchtbarkeit eine Behinderung?</h3>
<p>Könnte es also sein, dass der Staat hier Menschen aufgrund einer körperlichen Benachteiligung (sozusagen Behinderung) benachteiligt?</p>
<p>Klar, bislang habe ich mich auch nie gefragt, ob Unfruchtbarkeit eine Behinderung sein könnte.</p>
<p>Das SG Marburg hat <a href="http://www.sokolowski.org/sozialrecht/zeugungsunfahigkeit-kann-behinderung-i-s-d-schwerbehindertenrechts-sein/1884/" target="_blank">in einem Urteil von 2010</a> jedoch festgestellt:</p>
<blockquote><p>[...] der Eintritt von Zeugungsunfähigkeit [führt] grundsätzlich nicht zur Feststellung einer Behinderung im Sinne des Schwerbehindertenrechts. Eine Ausnahme besteht bei Patienten im jüngeren Lebensalter bei noch bestehendem Kinderwunsch. Dabei ist auf den Zeitraum abzustellen, in dem Männer üblicherweise eine Vaterschaft anstreben. Das Gericht hält hier einen Spielraum bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres für vertretbar, solange die Partnerin, mit der der Kinderwunsch verwirklicht werden soll, das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat</p></blockquote>
<p>Somit ist ein zeugungsunfähiger Mann also schon mal im Topf. Da unser Grundgesetz eine Gleichberechtigung von Mann und Frau vorsieht, sollten wir hier die Geschlechter-Unterscheidung fallenlassen.</p>
<p>Ein biologisch-natürlich nicht erfüllbarer Kinderwunsch gilt also nach Gerichtsmeinung als Behinderung.</p>
<p>Das erkennt auch der Staat mittlerweile an, nachdem der der Bundesfinanzhof der Klage eines Ehepaars stattgegeben hatte. Sie hatten die Kosten von 21.345 Euro für eine In-vitro-Fertilisation als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt geltend gemacht. Denn:</p>
<blockquote><p>Die Befruchtung der Ehefrau mit Fremdsamen sei eine medizinische Maßnahme, weil sie eine behinderte Körperfunktion des Ehemannes ersetze, heißt es in dem Urteil. (<a href="http://www.politblogger.eu/zeugungsunfahigkeit-ist-eine-behinderung/" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Ich bin ja nicht der erste, der sich mit dieser Frage beschäftigt.  Immerhin gibt es recht weit vorn im Grundgesetz eine entsprechende Aussage:</p>
<blockquote><p>Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. <strong>Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.</strong> (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html" target="_blank">GG, Art. 3 (3)</a>)</p></blockquote>
<p>Allerdings scheint das in anderem Zusammenhang, weder bei unseren Volksvertretern, noch beim Verfassungsgericht, bislang angekommen zu sein.</p>
<h3>Behinderte dürfen gegenüber Vätern/Müttern benachteiligt werden</h3>
<p>So stellt das <a href="http://www.jusmeum.de/rechtsprechung/urteil/sozg_m%C3%BCnster/f45bc7be92be2f87c55f8fec906a8e022b9aa9af60a04a0dffb4d8589df0617b" target="_blank">Sozialgericht Münster 2006</a> schon fest:</p>
<blockquote><p>Eine Ermäßigung des Beitragssatzes für Kinderlose ( insgesamt 1, 95 v. H.) aufgrund einer bestehenden Behinderung sähen die gesetzlichen Vorschriften nicht vor.</p>
<p>Ob die dem Beitragszuschlag zugrunde liegende Regelung des Kinder-Berücksichtigungsgesetzes verfassungswidrig sei, könne dahinstehen, weil nur das Bundesverfassungsgericht ( BVerfG ) die Kompetenz habe, die Ungültigkeit der Vorschrift festzustellen.</p></blockquote>
<p>Und wir reden nicht von irgendeiner Behinderung. Der Kläger war von Geburt an zeugungsunfähig. In meinem laienhaften Verständnis findet hier also eine Benachteiligung statt. Dennoch wurde die Klage abgewiesen. Der Kläger muss den höheren Beitrag zur Pflegeversicherung zahlen.</p>
<p>Denn ein Verweisen der Fragestellung an das Bundesverfassungsgericht verweigerte das Sozialgericht mit einer Begründung, deren Logik auch nur Juristen verstehen können.</p>
<p>Die gesetzliche Änderung zum Beitrag der Pflegeversicherung kam zustande, weil das BVerfG geurteilt hatte, dass Eltern durch den gleichen Betrag wie Kinderlose benachteiligt werden. Und dabei habe das BVerfG dem Gesetzgeber einen großen Handlungsspielraum, bei der Ausgestaltung dieses Gesetzes, eingeräumt.</p>
<p><strong>Es ist also, nach Auffassung der deutschen Gerichte, alles in bester Ordnung. </strong></p>
<p><strong></strong>Ich frage mich jetzt, ob es wirklich alles in Ordnung ist, wenn eine Ungerechtigkeit (gegenüber Eltern) dadurch beseitigt wird, dass eine andere Ungerechtigkeit (gegenüber durch Zeugungsunfähigkeit Behinderten) in ein Gesetz gegossen wird.</p>
<p>Die Logik verstehe ich einfach nicht. Gut, das mag daran liegen, dass mir die Logik der Bevorzugung von Eltern in unserem Staat sowieso nicht eingeht. Kinder zu kriegen (oder eben nicht) ist in meinen Augen noch immer eine persönliche Entscheidung. Klar ist mir bewusst, dass die armen kleinen, schreienden Fleischklopse auch irgendwann mal meine Rente, Pflege, etc zahlen werden. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass ich noch Rente bekomme. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=45nJp-1-sX8" target="_blank">Da glaub ich ja nicht mehr dran</a>.</p>
<p>OK: Unser Staat/unsere Gesellschaft will, dass Menschen Kinder in die Welt setzen. Auch klar, dass Kinder Geld kosten. Unser Staat gewährt Kinderfreibeträge, gibt Eltern- und Kindergeld und gibt Steuererleichterungen. OK, so weit so gut (auch wenn Kinder sicherlich teuer sind, als die Freibeträge).</p>
<p>Geht mir ja nix dabei verloren. Und selbst wenn (indirekt durch Steuern und so), muss ich halt als gesunder Mensch, der keinen Kinderwunsch hat, damit leben. Ist meine eigene Entscheidung und ich zahle den Preis sehr gerne dafür.</p>
<p>Aber wieso ist es dann OK, dass Menschen bestraft werden, die sich Kinder wünschen? Menschen, die gerne eigene Kinder hätten und nur durch eine Behinderung daran gehindert werden.</p>
<p><strong>Irgendwie geht mir die Logik nicht ein. Irgendwie komme ich mir bei solchen Gedanken vor, als lebte ich in </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger#Erz.C3.A4hlungen" target="_blank"><strong>Schilda</strong></a><strong>.</strong></p>
<p><sub>ps.: Wer Tippfehler findet, darf sie in meinem Rotweinglas ablegen. Oder beim nächsten Lottoschein verwenden.</sub></p>
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		<title>Erneuerbare Energie: Ein Perpetuum Mobile?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Atom]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stoppen Atomstrom, schonen die Umwelt, trennen den Müll und wechseln den Stromanbieter. Wir sind die neue Generation des umweltbewussten, hippen Stadtmenschen, der seinen &#8220;Coffee to Go&#8221; aus Alu-Thermobechern anstatt aus Pappe trinkt. Wir wollen alle bekehren. Und wir sind so grün (hinter den Ohren). Die Idee ist bestechend: Wir nutzen unerschöpfliche Energiequellen, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir stoppen Atomstrom, schonen die Umwelt, trennen den Müll und wechseln den Stromanbieter. Wir sind die neue Generation des umweltbewussten, hippen Stadtmenschen, der seinen &#8220;Coffee to Go&#8221; aus Alu-Thermobechern anstatt aus Pappe trinkt. Wir wollen alle bekehren. Und wir sind so grün (hinter den Ohren).</strong></p>
<div id="attachment_2591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://schriftrolle.de/2011/12/erneuerbare-energie-ein-perpetuum-mobile/windpark/" rel="attachment wp-att-2591"><img class="size-full wp-image-2591" title="Windpark" src="http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/12/Windpark.jpg" alt="Windpark auf hoher See" width="460" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Windparks gelten als saubere Möglichkeit der Energieerzeugung. Tatsächlich erzeugen sie einige Probleme. (Bild: EnecoMedia; Lizenz: cc-by-sa)</p></div>
<p>Die Idee ist bestechend: Wir nutzen unerschöpfliche Energiequellen, um den immer steigenden Hunger der Weltbevölkerung nach günstiger Energie zu stillen. Sie Sonne scheint ja sowieso. Und der Wind weht auch umsonst. Und Bioenergie klingt nach einem erfolgreichen Konzept &#8211; immerhin wachsen die Rohstoffe ja nach. Oder Erdwärme. Ich mein &#8211; wieso auch nicht, die Erde ist ja sowieso schön warm in ihrem Inneren. Kann man sich ja auch zunutze machen &#8211; oder?<span id="more-2582"></span></p>
<p>Soweit so schön. Und hier endet meist auch der Horizont der Verfechter von erneuerbaren Energien. Und ich muss diesen Thesen sogar zustimmen. Mir geht es auch gar nicht darum zu widerlegen, dass die Sonne scheint, oder das der Wind weht &#8211; oder gar, dass unser Heimatplanet recht warm ist unter seiner Oberfläche.</p>
<p>Doch wie machen wir aus diesen “erneuerbaren” Energiequellen unseren Strom in der Steckdose?</p>
<h3>Es weht ein Wind</h3>
<blockquote><p>Der Wind, der Wind, das himmlische Kind&#8230;</p></blockquote>
<p>Wind ist eine saubere Form der Energie. Bewegungs-Energie wird durch die Zauberkraft der Windturbinen in elektrischen Strom umgewandelt. Meist findet dieser Zauber an Orten statt, die für Menschen schwer zugänglich sind. Diese Hogwards der modernen Energieerzeugung heißen dann &#8220;Offshore Windparks&#8221;.</p>
<p>Doch damit der Strom auch zu mir in die Steckdose kommt, müssen die kleinen Elektronen in Leitungen gequetscht werden, die über den Meeresgrund gezogen werden, irgendwo an der Küste an Land kommen und dann ins Stromnetz eingespeist werden.</p>
<p>Abgesehen von den Ressourcen, die für diese Seekabel benötigt werden, gibt es noch ganz andere, sehr endliche Ressourcen, die zwingend benötigt werden, wenn man Strom aus Windkraft erzeugen will.</p>
<p>Sogenannte seltene Erden werden benötigt, um die Turbinen zu bauen. Diese seltenen Erden sind, wie der Name vermuten lässt, recht begrenzt. Außerdem kommen sie in Gegenden vor, die sich nicht gerade durch ihre menschenfreundlichen Regierungssysteme auszeichnen. Jede Windturbine unterstützt also fast schon zwangsläufig Menschenrechtsverletzungen.</p>
<blockquote><p>The gearbox of a two-megawatt wind turbine contains about 800 pounds of neodymium and 130 pounds of dysprosium. (<a href="http://www.dawnstover.com/" target="_blank">Dawn Stover</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Wichtig in meiner Argumentation ist jedoch, dass die Materialien, die benötigt werden, um die endlose Energieressource &#8220;Wind&#8221; auszubeuten sehr endlich, sehr begrenzt sind.</strong></p>
<h3>Die Kraft der Sonne</h3>
<blockquote><p>Sogar die Sonne hat ihre Schattenseiten. (Pavel Kosorin)</p></blockquote>
<p>Denn während Sonnenlicht relativ unendlich vorhanden ist &#8211; zumindest für die kommenden vier Milliarden Jahre, so sind es <del>Photovoltaik-Zellen</del> die Solarthermie-Kraftwerke nicht. Und auch das Grundwasser in der Wüste ist vergleichsweise begrenzt. Wenn ich mir also entsprechende Projektideen anschaue, die auf diese Art Strom aus Sonnenlicht in der Wüste erzeugen wollen, muss ich mir die Frage stellen, woher kommt das Wasser, das in diesen Anlagen genutzt wird, um in Form von Dampf die Turbinen anzutreiben? Woher kommt das Wasser, dass genutzt wird, um Anlagen, Pannels oder Spiegel zu reinigen, die der Staub sonst in ihrer Leistungsfähigkeit mindert. Und woher kommt das Wasser, das zum Betrieb der Kühlungen verwendet werden muss?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ein Beispiel aus Kalifornien:</span><br />
Im Jahr 2013 soll  das &#8220;<a href="http://www.energy.ca.gov/sitingcases/solar_millennium_blythe/" target="_blank">Blythe Solar Power Project</a>&#8221; ans Netz gehen. Die Kühlung der Kondensatoren erfolgt hier via Luftkühlung, der Wasserverbrauch konnte so um 90% reduziert werden. Dennoch wird die Anlage rund 740.000 Kubikmeter Grund-Wasser im Jahr verbrauchen. Nur für die Reinigung, die Kühlung der Hilfssysteme und um Wasserverluste im System auszugleichen.</p>
<p><strong>Wenn ich mir überlege, dass rund <a href="http://www.welthungerhilfe.de/defizit-sauberes-wasser.html" target="_blank">1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser</a> leben müssen&#8230;</strong></p>
<h3>Geothermie</h3>
<p>Auch hier wird zum Betrieb Grundwasser benötigt. Irgendwas muss man ja in den Boden pumpen, damit es &#8211; erhitzt von der Erde &#8211; irgendwo wieder als Dampf hervorkommt und eine Turbine antreiben kann, die dann Strom erzeugt. Klar, Grundwasser wird vom Regen &#8220;nachgefüllt&#8221; &#8211; nur leider nicht in dem Maß, in dem man es zur Stromerzeugung verbraucht.</p>
<p>Ein &#8220;schönes Beispiel&#8221; ist hier das Geothermie-Kraftwerk <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Geysers#Future" target="_blank">&#8220;The Geysers</a>&#8221; in Kalifornien:</p>
<blockquote><p>The Geysers electrical plant reached peak production in 1987, at that time serving 1.8 million people. Since then, the steam field has been in gradual decline as its underground water source decreases. Currently, the Geysers produce enough electricity for 1.1 million people.</p></blockquote>
<p>Klar, man versucht das Problem zu beheben, indem man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grauwasser" target="_blank">Grauwasser</a> einer nahe gelegenen Stadt nutzt, um dieses in den Boden zu pumpen. Hier wird also &#8220;schlechtem Geld noch gutes hinterher geworfen.&#8221;</p>
<h3>Biomasse</h3>
<p>Biomasse wird vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern als &#8220;win-win&#8221;-Situation erachtet. Denn nicht nur wird durch die Umwandlung von Biomasse in Energie eben diese erzeugt, sondern man kann auch der Bodenerosion vorbeugen &#8211; oder beispielsweise feueranfällige Waldgebiete ausdünnen.</p>
<p>Die Frage stellt sich jedoch, ob es wirklich so sinnvoll ist, Ackerfläche (oder Wald) für den Anbau von Energiepflanzen zu nutzen, oder ob es nicht sinnvoller wäre, diese Ackerflächen für den Anbau von Lebensmitteln zu nutzen. Vor allem wird es schwer werden den Menschen in diesen Ländern zu erklären, wieso sie neben solchen Feldern nicht doch zusätzlich Wald roden sollten, um nicht zu verhungern.</p>
<p>Je weiter man den Anbau von Energiepflanzen vorantreibt, um so mehr werden die Biotope für die Tierwelt und Anbaufläche für Nahrung zurückgehen. In dieser Form ist die &#8220;erneuerbare Energie&#8221; Biomasse dann für einen höheren CO2-Gehalt der Erdatmosphäre ebenso verantwortlich, wie für Waldrodungen, weniger Nahrungsmittelanbau, etc.</p>
<h3>Wasserkraft</h3>
<p>Wasserkraft klingt doch gut. Flüsse fließen zum Meer, Wellen schlagen ans Ufer, der Tidenhub (Ebbe und Flut) kommt auch regelmäßig. Nutzen wir doch einfach die unendliche Kraft, die das Wasser uns zur Verfügung stellt. Eine wahrhaft erneuerbare Energiequelle.</p>
<p>Was ist denn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Damm" target="_blank">mit Staudämmen</a> bei Flüssen? Allein der Verbrauch an Rohstoffen beim Bau lässt den Begriff &#8220;erneuerbare Energien&#8221; als <em>Absurdum</em> erscheinen.</p>
<blockquote><p>Das zurückgehaltene <a title="Flusssediment" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flusssediment">Sediment</a> steht außerdem flussabwärts nicht mehr zur Verfügung. Bisher wurde es bei <a title="Hochwasser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser">Hochwasser</a> auf den flussnahen Feldern abgelagert und verbesserte damit den <a title="Nährstoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4hrstoff">Nährstoffgehalt</a> der Böden. Darüber hinaus wurde bislang die normale Abtragung am Flussgrund durch frisches Sediment aus dem Oberlauf ausgeglichen. Bleibt dieses aus, besteht die Gefahr, dass der Fluss sich eintieft und der <a title="Grundwasser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundwasser">Grundwasserspiegel</a> sinkt. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Damm#.C3.96kologische_Auswirkungen_und_Risiken" target="_blank">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p>Die Aussagen für den Ressourcenverbrauch gelten natürlich auch für Wasserkraft (Wellen, Tidenhub und so weiter&#8230;)</p>
<h3>Wieso also das Märchen?</h3>
<p>Egal, ob die Vorteile der Atomkraft herausgestellt werden, ob man Erdgas bevorzugt, Öl oder eben die &#8220;grüne Energie&#8221;. Immer steckt eine Agenda dahinter und in den seltensten Fällen werden rationale Gründe für oder wider kommuniziert.</p>
<p>Atomkraft ist schlecht? Wieso eigentlich. Seit mehreren Jahrzehnten haben wir diese Energieform subventioniert, ursprünglich deshalb eingeführt, damit wir uns unabhängiger machen können von anderen Ländern, die entsprechende Energieträger fördern.</p>
<p>Das wir uns beim Uranabbau ebenso abhängig machen, keine Wiederaufbereitung hatten und vor allem, dass es durch die Subventionierung auf Seiten der Industrie nie die Notwendigkeit gab zu Wiederaufbereitung und Endlagerung zu forschen, fällt uns nun auf die Füße. Auch die Frage der Sicherheit ist weniger eine Frage rationeller, sinnvoller Entscheidungen, sondern davon, dass Standards herabgesetzt werden, damit die Industrie zu niedrigeren Preisen produzieren kann.</p>
<p>Wieso herrschten in Deutschland Sicherheitsstandards, die beispielsweise in Finnland zur sofortigen Abschaltung der Meiler geführt haben? Wieso müssen Entsorgungskosten auf die Gesellschaft übertragen werden und wieso sind diese nicht eingepreist im Atom-Strom.</p>
<p>Wieso werden Offshore-Windparks errichtet, obwohl es bis heute keine Technologie gibt, die beim Bau sicherstellen kann, dass die Lärmschutzvorschriften eingehalten werden können? Wieso werden solche Parks genehmigt? Die Zerstörung der Natur wird an dieser Stelle eben in Kauf genommen &#8211; es ist ja eine umweltfreundliche Energie.</p>
<p>Wieso müssen Methoden der Energieerzeugung Anwendung finden, die darauf angewiesen sind, dass wir Materialien nutzen, die in Regionen vorkommen, deren politische Systeme sich nicht gerade durch ihre menschenfreundlichkeit auszeichnen. Wieso unterstützen wir also mit unserem Ökowahn Diktaturen, Zensur, Folter und Menschenrechts-Verstöße?</p>
<h3>Es gibt keine &#8220;saubere Energie&#8221;</h3>
<p>Energie kann nicht aus dem Nichts geschaffen werden. Energie wird nur von einer Form in eine andere Umgewandelt. Dabei kommt es zu Wirkungsverlusten in Form von Reibung, Wärme und so weiter.</p>
<p>Jede Form der Energie-Umwandlung benötigt also eine zugrundeliegende Ressource. Das diese Hauptressource vielleicht (nahezu) unendlich verfügbar ist, ändert nichts an den Problemen, die bei der Produktion/beim Bau der Energieumwandler (Windkrafträder, Wasserkraftwerke, etc) entstehen.</p>
<p>Wir neigen jedoch gerne dazu, unser eigenes Gewissen dadurch zu beruhigen, dass wir den wohlklingenden Versprechen einer grünen PR glauben. Wir beziehen gerne &#8220;grünen Strom&#8221;, gehen brav in die Kirche, beichten unsere Verfehlungen und lassen uns von Predigern wie Al Gore, oder Krichen wie &#8220;Die Grünen&#8221; verführen.</p>
<p><strong>Wir waschen unser Gewissen rein, baden unsere Hände in Unschuld &#8211; und ersetzen Religion A durch Religion B. Die Energierevolution ist nichts anderes, als das große <a title="Schisma" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schisma" target="_blank">Schisma</a>. </strong></p>
<h3>Update:</h3>
<p><strong>Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich einen Fehler im Artikel habe. Beim Ressourcenverbrauch in der Solarenergie, handelt es sich um die Solarthermie. </strong></p>
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		<title>Stella Splendens &#8211; Ein glänzender Stern?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 06:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bankster]]></category>
		<category><![CDATA[Commerzbank]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Steffen Hallaschka]]></category>
		<category><![CDATA[sternTV]]></category>

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		<description><![CDATA[sternTV prangert die Commerzbank an. Diese zocke Rentner ab. Die Wahrheit sucht man im Bericht allerdings vergebens. Denn darum geht es sternTV nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glänzend, liebes Team von sternTV &#8211; ganz großes Kino. Oder wie soll man sonst diesen polemischen Beitrag, getarnt als Journalismus bezeichnen? Steven Spielberg hätte es nicht besser gemacht.</strong></p>
<div id="attachment_2518" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://schriftrolle.de/2011/11/stella-splendens-ein-glanzender-stern"><img src='http://schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/11/CoBa-cc-by-tyo.jpg' class='size-full wp-image-2518 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Eine Filiale der Commerzbank. Das Magazin sternTV polemisiert gegen das Bankhaus. (Bild: tyo, Lizenz: cc-by)</p></div>
<blockquote><p>&#8220;Diese Form der Demagogie wäre nicht einmal gerechtfertigt, wenn sich die Vermutungen [...] als zutreffend herausstellen sollten. In jeder Erscheinungsform von Rechtsstaat hat jeder Verdächtigte ein Recht, daß, wenn man schon einen bloßen Verdacht publizieren darf, betont wird, daß er nur verdächtigt wird.&#8221; (&#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum" target="_blank">Die verlorene Ehre der Katharina Blum</a>&#8220;, Heinrich Böll)</p></blockquote>
<p>Irgendwie habe ich es zur Zeit mit schlechtem Journalismus. Ich weiß selbst nicht genau, wieso, doch ich empfinde das, was “<a title="Der Journaille falsche Welt" href="http://schriftrolle.de/2011/11/der-journaille-falsche-welt/">die Journaille</a>” da so treibt gefährlicher, als unsere <del>unkontrollierten</del> Politiker.<span id="more-2512"></span></p>
<h3><strong>Zur Vorgeschichte</strong></h3>
<p>Vor zwei Wochen beschreibt die Redaktion von <strong>sternTV</strong> den Kampf einer 91-jährigen <strong>Rentnerin gegen die Commerzbank AG</strong>. Der “<em>armen Frau</em>” habe eine Beraterin eine Geldanlage aufgeschwatzt. Die Anlage hat eine so lange Laufzeit, dass die Rentnerin erst mit 107 Jahren wieder an ihr Geld käme. Damit nicht genug:</p>
<blockquote><p>&#8220;Doch Irmgard Greiner braucht ihr Geld plötzlich. Denn: Sie muss eine Pflegekraft anstellen, alleine schaffe sie den Haushalt nicht mehr, sagt sie.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/seniorin-fuehlt-sich-bei-geldanlage-von-bank-betrogen-das-geld-gibts-erst-mit-107-1745712.html" rel="nofollow" target="_blank">sternTV</a>)</p></blockquote>
<p>Bitte merkt Euch dieses Zitat, ich komme gleich nochmal darauf zurück.</p>
<p>Natürlich, wie es sich für eine &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_gegen_Goliath" rel="nofollow" target="_blank">David gegen Goliath</a>&#8220;-Geschichte gehört, zeigt sich die “böse” Commerzbank uneinsichtig. Trotz eines negativen Schiedsspruches des <a href="http://www.bankenverband.de/service/beschwerdestelle/index_html" rel="nofollow" target="_blank">Ombudsmanns des Bankenverbandes</a>, weigert sich die Bank der Rentnerin ihr Geld auszuzahlen. Ob es dafür möglicherweise plausible Gründe gibt, wird nicht hinterfragt.</p>
<h3><strong>Die Widersprüche</strong></h3>
<p>So weit, so nachvollziehbar. Immerhin ist es in der aktuellen Lage keine Kunst auf die bösen Banken einzuprügeln. Im Gegenteil, die Sympathien sind bei solch einer Geschichte recht klar verteilt.</p>
<p>Hat man jedoch wie ich eine Freundin, die selbst vor einigen Jahren eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Commerzbank durchlaufen hat, dann fallen einem (oder zumindest ihr) gewisse Ungereimtheiten an dieser Geschichte auf. Und ein guter Journalist sollte diese ebenfalls erkennen und sich die Mühe machen sie zu hinterfragen. Auch bei einer 91 Jahre alten, sympathischen Rentnerin.</p>
<p>Es wird berichtet, dass die Beraterin zu Frau Greiner nach Hause gekommen sei. Dies passiert doch nicht bei Otto-Normal-Kunde &#8211; oder? Oder wer von Euch erhält regelmäßig Hausbesuche seines Beraters? Um zuhause vom Berater besucht zu werden, muss das bei der Bank angelegte Vermögen schon ne Hausnummer größer sein, als beispielsweise ich so auf dem Konto habe. Da stelle ich mir schon automatisch die Frage, wie das mit dem Argument &#8220;<em>kein Geld für eine Pflegekraft</em>&#8221; übereinstimmen kann. Dazu später mehr.</p>
<p>Man muss auch die Gegenseite nicht wirklich zu Wort kommen lassen. Ein Sprecher der Bank wird vor ein Mikrofon gestellt, wohl wissend, dass er sich zu einem laufenden Verfahren nicht äußern wird. Auch kann er sich nicht äußern, da dies das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bankgeheimnis#Bankgeheimnis_in_Deutschland" rel="nofollow" target="_blank">Vertrauensverhältnis zwischen Bank und Kunde</a> (auch vertraglich festgehalten) sprengen würde.</p>
<p>Viel besser (im Sinne der Redaktion) lesen sich dagegen solche Sätze:</p>
<blockquote><p>“Die Commerzbank AG sieht das offenbar anders &#8211; und lehnt die Rückzahlung ab. Und auch das Urteil im Schlichtungsverfahren, in dem es hieß &#8216;die Bank hat ihre vertraglichen Aufklärungspflichten schuldhaft nicht erfüllt&#8217;, akzeptiert das Unternehmen nicht.”(Quelle: <a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/seniorin-fuehlt-sich-bei-geldanlage-von-bank-betrogen-das-geld-gibts-erst-mit-107-1745712.html" rel="nofollow" target="_blank">sternTV</a>)</p></blockquote>
<p>Auch hier ergibt sich in der zweiten Sendung ein Widerspruch. Davon mal ab: Der Schiedsspruch ist ein Verfahren, das nicht bindend ist. Wird er nicht akzeptiert (von welcher Partei auch immer), kann geklagt werden. Damit ist die Klage sozusagen so etwas wie eine zweite Instanz, eine Revision. Nach Aussagen der Commerzbank in diesem Fall sehr berechtigt, da der Schiedsspruch aufgrund unvollständiger Tatsachen erfolgt sein soll. Dies für beide Parteien sicher festzustellen ist die Aufgabe eines Gerichts. Doch darauf muss sternTV weder in den Artikeln zur Sendung, noch in der Sendung an sich, eingehen.</p>
<p>Erinnert ihr Euch an die Aussage der Rentnerin, <strong>sie brauche das Geld</strong> so dringend, <strong>um eine Pflegekraft zu bezahlen</strong>? Nun, hier ergeben sich in der Folgewoche zwei interessante Aspekte an der Geschichte:</p>
<ul>
<li>Zum einen: Besagte Anlage umfasst, wie sich herausstellt, 5% des bei der Commerzbank angelegten Vermögens der Dame.<br />
Mit einem Anlagevolumen von 800.000 Euro erklärt sich dann auch der Hausbesuch der Beraterin.</li>
<li>Und zum zweiten: Die Anlage war dazu gedacht, nach dem Tod der Dame in eine Stiftung einzufließen.<br />
Dafür eignet sich die Anlage sehr gut &#8211; allein schon aus steuerrechtlichen Gründen.</li>
</ul>
<p>Wo ist denn der Rest des Vermögens geblieben, von dem ein deutlicher Teil schon seit Jahren in Aktien investiert war? Investiert jedenfalls in deutlich riskantere Werte, wie sich (nicht durch die Recherche der Redaktion), herausstellt. Hat einer der sternTV-&#8221;Journalisten&#8221; auch nur an diese Frage gedacht? Hätte auch nur einer der so genannten &#8220;Journalisten&#8221; mal diese Fragen gestellt, die Ungereimtheiten hätten auffallen müssen.</p>
<p>Zumindest, wenn man mehr sucht, als eine polemische, quotenstarke Geschichte. Zumindest, wenn man eine neutrale, &#8220;wahre&#8221; Berichterstattung sucht.</p>
<h3><strong>Eine gute Geschichte &#8211; der Tragödie zweiter Teil</strong></h3>
<p><strong></strong>Aber so hat man bei sternTV nun die böse Commerzbank da, wo man sie haben will. Zur öffentlichen Erschießung bereit, steht sie an der Wand. Man hat die zweite deutsche Großbank in eine Position gezwungen, aus der heraus eine Verteidigung nur schwer möglich ist. Wer glaubt nach Finanzkrise und Eurokrise noch den böse, bösen “<a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/bankster/" rel="nofollow" target="_blank">Bankstern</a>”?</p>
<p>Und wer glaubt künftig noch seinen heimischen Beratern, wenn diese eine gute, langfristige Anlage anbieten? Und ich gehe hier mal davon aus, dass die wenigsten Berater &#8220;schwarze Schafe&#8221; sind.</p>
<p>Die Redaktion von sternTV hat, für die zweite Sendung zum Thema, noch ein Ass im Ärmel. <a href="https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/konzern/konzerninfo/management_1/vorstand/index.html" rel="nofollow" target="_blank">Martin Zielke</a> kommt als Gesprächspartner ins Studio. Im Vorstand der Commerzbank ist er zuständig für das Privatkundengeschäft. Zielke ist also der oberste Vorgesetzte der &#8220;bösen Beraterin&#8221;, die die &#8220;arme Rentnerin&#8221; so hinters Licht geführt hat.</p>
<p>Doch damit nicht genug. Man findet sogar noch einige andere Fälle, in denen sich die Hinterbliebenen ehemaliger Kunden über ähnliche Praktiken und Verträge aufregen. Im Ganzen werden drei weitere Fälle genannt.</p>
<p>Im ersten Fall geht es um eine Anlagesumme von 12.800 Euro. Auch hier mit langfristiger Laufzeit angelegt. <em>“Besonders tragisch an diesem Fall: &#8220;Irgendwann reicht die Rente der Seniorin nicht mehr &#8211; und sie braucht Geld aus dem Fonds, aber das ist fest angelegt bis 2031.&#8221;</em> (Quelle: <a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/aerger-mit-geldanlagen-zockt-die-commerzbank-rentner-ab-1748631.html" rel="nofollow" target="_blank">sternTV</a>)</p>
<p>Die Dame verstirbt &#8220;<em>hoch verschuldet</em>&#8220;. Die Redaktion (oder die potentiellen Erben, die das Erbe ausschlagen mussten) nennen die Höhe der Schulden nicht. Eine Einschätzung, ob das Geld aus der Anlage überhaupt ausgereicht hätte die Schulden zu decken, ist so natürlich nicht möglich. Und sternTV stellt solche Fragen nicht.</p>
<p>Der zweite Fall ist noch gravierender. Immerhin geht es hier <strong>um 250.000 Euro</strong>. Hier hat ebenfalls eine Rentnerin ihrem Berater vertraut. Und erhielt mit 88 Jahren eine Anlage, mit einer Laufzeit von 20 Jahren, so berichtet es die Nichte.</p>
<blockquote><p>&#8220;40 Jahre ist ihre Tante bei der Commerzbank, hat einen persönlichen Berater [...]. Die letzte Unterschrift holt sich der Berater noch, als die alte Dame im Krankenhaus liegt: &#8216;Da hat sie die Unterschrift geleistet, obwohl sie mit Medikamenten versorgt war und nicht richtig ansprechbar. Sie hatte eine ganz schwere Lungenentzündung.&#8217; Zwei Wochen später stirbt Gertrud Rasch.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/aerger-mit-geldanlagen-zockt-die-commerzbank-rentner-ab-1748631.html" rel="nofollow" target="_blank">sternTV</a>)</p></blockquote>
<p>Die wichtigste Aussage an dieser Geschichte fällt allerdings in einem Nebensatz. Ich habe sie im Zitat sehr bewusst erst einmal ausgelassen, denn genauso unterschwellig wurde diese Information in der Sendung mitgeteilt:</p>
<p>Es geht um den Berater der Rentnerin: “<strong><em>als der die Firma wechselt</em></strong>”, vertraue ihm die Kundin weiter. Ein Fall, der offensichtlich nichts mit der Commerzbank zu tun hat. Ein (möglicherweise unethischer) Berater, der zum betreffenden Zeitpunkt kein Mitarbeiter des Geldhauses mehr war. Wie lange schon, wird nicht genannt. Möglicherweise erst Tage, oder Wochen &#8211; vielleicht Monate, gar Jahre? Die Antwort bleibt sternTV schuldig.</p>
<p>Aber eine tragische Geschichte, ein hoher Geldbetrag und eine Unterschrift im Krankenhaus, kurz vor dem Tod der Kundin. Damit macht man Quote. Damit treibt man die Stimmung auf der Emotionsleiter nach oben. Wahrheit, journalistische Sorgfalt, oder gar Ethik &#8211; wozu?</p>
<p>Interessant ist auch, dass die Aussagen des Commerzbank-Vorstandes, der die ganze Sendung hindurch ruhig, unpolemisch, offen und neutral versucht hat zu argumentieren, sich nicht im Artikel auf der sternTV-Webseite finden. Kein einziges Mal wird in beiden Artikeln der Position der Bank Platz eingeräumt.</p>
<h3><strong style="font-size: 15px;">Journalismus geht anders &#8211; oder?</strong></h3>
<p><strong style="font-size: 15px;"></strong>Interessant, da sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex#Der_Pressekodex" rel="nofollow" target="_blank">neben dem offiziellen Pressekodex </a>einige Leitsätze entwickelt haben, die ein Journalist eigentlich &#8220;mit der Muttermilch&#8221; aufgesogen haben sollte:</p>
<ul>
<li style="margin-bottom: 15px;"><strong>Eine Quelle allein ergibt keine Nachricht. Für eine Nachricht braucht es mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen.</strong><br />
<blockquote style="margin: 15px 0 0 30px; border: none; padding: 0px;"><p>Im Fall des ersten Berichts reicht die Schilderung einer Renterin und deren Anwältin (für mich ist das eine Quelle) aus, um eine Hexenjagd zu veranstalten. Gut, es gibt noch die Quelle &#8220;Ombudsmann&#8221; &#8211; das mag vielleicht reichen.</p></blockquote>
</li>
<li style="margin-bottom: 15px;"><strong>Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten darzustellen. </strong><br />
<blockquote style="margin: 15px 0 0 30px; border: none; padding: 0px;"><p>Im ersten Bericht, wie oben beschrieben, wird die Gegenposition nur pro Forma dargestellt. Tatsächlich ist jedem Journalisten bekannt, dass sich die Bank nicht dazu äußern kann/wird. In der zweiten Sendung, werden Aussagen des Vorstandes übergangen, ignoriert, ihm wird über den Mund gefahren und er wird in einer Art und Weise vom Moderator an den Pranger gestellt, dass ich mich persönlich schämen muss einen Presseausweis zu haben. In keinem der Beiträge auf der Webseite kommt die Position der Commerzbank zur Sprache.</p></blockquote>
</li>
<li style="margin-bottom: 15px;"><strong>Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute. </strong>Ein Mindestmaß kritischer Distanz zum Thema (und der eigenen Rolle) ist auch bei sogenannten Herzblut-Themen geboten.<br />
<blockquote style="margin: 15px 0 0 30px; border: none; padding: 0px; font-style: none;"><p>Kritische Distanz? Mal direkt bei der Rentnerin nachfragen, als klar wird, dass die Anlage gerade mal 5 Prozent des Vermögens ausmacht? Mal die Widersprüche in der Geschichte ansprechen? Nein. Man hat sein Thema für eine Hexenjagd &#8211; Journalistische Sorgfalt wäre da nur im Weg.</p></blockquote>
</li>
</ul>
<p>Nach dem ersten Bericht dachte ich mir noch: Es ist wirklich eine Sauerei, was die Bank-Beraterin mit der alten Dame abgezogen haben soll. Und obwohl ich selbst einen tollen Berater bei der Commerzbank habe, bezweifle ich nicht, dass sich auch unter den CoBa-Beratern so einige schwarze Schafe tummeln.</p>
<p>Ich will auch gar nicht in Abrede stellen, dass die Verkaufs-Ziele, die den Beratern vorgegeben werden, dazu verführen, das diese möglicherweise nicht immer ethisch korrekt verkaufen. Immerhin muss man ja seine Zielmarken erreichen. Denn soweit ich aus meinen Gesprächen mit verschiedenen Bankangestellten heraushören konnte, sind diese Zielmarken doch recht hoch angesetzt. Nichts desto trotz gibt es genug Berater, die ihre Verkaufsziele mit sauberem Gewissen erreichen. Trotz Verkaufsdruck und verdammt viel Stress.</p>
<p>Was mir die Galle überkochen lässt, sind jedoch sogenannte Journalisten, die jegliche <a title="Der Journaille falsche Welt" href="http://schriftrolle.de/2011/11/der-journaille-falsche-welt/" target="_blank">Grundlagen ihres Jobs missachten</a>. Die sich offensichtlich ihr Gewissen haben chirurgisch entfernen lassen. Die einem Interview-Partner nicht das geringste Maß an Anstand entgegen bringen, so dass man sich wirklich fühlt, als wohne man einem mittelalterlichen Inquisitionsprozess bei, bei dem es darum geht einen Ketzer zu überführen.</p>
<blockquote><p>“‘Seht Ihr?” rief Bernard aus und wandte sich an die beisitzenden Richter. ‘So reden sie alle! Wenn einer von ihnen gefasst wird, tritt er vor das Gericht, als ob sein Gewissen ruhig und rein wäre. Dabei wissen sie nicht, dass eben dies das deutlichste Zeichen ihrer Schuld ist, denn die Gerechten zeigen sich unruhig im Prozess.’” (Umberto Eco, “<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423210796/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3423210796" rel="nofollow" target="_blank">Der Name der Rose</a>” &#8211; Inquisitions-Prozess)</p></blockquote>
<p>Nein, der Schuldige stand für Redaktion und Moderator von sternTV von vornherein fest. Ob Frau Greiner (nebst Anwältin) im laufenden Verfahren gegen die Commerzbank möglicherweise eine eigene Agenda verfolgt, scheint die Verantwortlichen der Sendung nicht zu interessieren. Immerhin eine berechtigte Frage, wenn sich jemand in so einer Situation an die Presse wendet.</p>
<p>Eine saubere Recherche der Hintergründe fehlte. Oder zumindest deren Darstellung, was an sich noch schlimmer wäre. Der Umgang mit Martin Zielke ließ mich erschaudern, aufgrund der Menschenverachtung, die ihm von Seiten des Moderators entgegengebracht wurde.</p>
<h3><strong style="font-size: 15px;">Stella Splendens &#8211; Du glänzender Stern</strong></h3>
<p><strong style="font-size: 15px;"></strong>In meiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oberfranken" rel="nofollow" target="_blank">alten Heimat</a> gibt es ein geflügeltes Wort: “<em><a href="http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~aussen%20hui%2C%20innen%20pfui&amp;bool=relevanz&amp;suchspalte%5B%5D=rart_ou" rel="nofollow" target="_blank">Außen hui, innen pfui</a></em>”, das hier sehr treffend ist. Als glänzender Stern, als Anwalt der kleinen Leute präsentiert sich sternTV auch unter dem neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steffen_Hallaschka" rel="nofollow" target="_blank">Moderator</a><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steffen_Hallaschka" rel="nofollow" target="_blank"> Steffen Hallaschka</a></strong>. Der Kampf der Davids, gegen die Goliaths dieser Welt wird unterstützt.</p>
<p>Denn der Kampf des kleinen Mannes (oder der kleinen Frau) bringt Einschaltquoten, sorgt dafür, dass die Werbekasse klingelt, und bezahlt somit Moderator und namenlose Redaktion.</p>
<blockquote><p>„Die Gewalt von Worten kann manchmal schlimmer sein als die von Ohrfeigen und Pistolen.“ (Heinrich Böll: Interview im Oktober 1974)</p></blockquote>
<p><strong>Moral, Ethik oder gar Wahrheit haben hingegen keinen Platz im Universum RTL/sternTV.</strong></p>
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