Leseempfehlung, Social Media
No CommentsDie Lese-Tipps der Woche (KW 50)
Noch zwei Mal werden die wöchentlichen Link- und Lese-Tipps erscheinen, dann hat sich auch 2010 erledigt. In der letzten Woche fiel die Auswahl wirklich schwer. Hier meine aktuellen Lese-Tipps.

Link- und Lesetipps im Winter. Auch diese Woche versuche ich wieder als Brücke zu lesenswerten Artikeln zu dienen. (Bild: Ian Muttoo / Lizenz:cc-by-sa)
Es braucht keinen “Dialog” für erfolgreiches Social Media
Mirko Lange von talkabout betätigst sich in diesem etwas älteren Posting als “mythbuster”. Er räumt (meiner Meinung nach erfolgreich) mit der Vorstellung auf, es bedürfe immer eines direkten Dialogs im Umfeld von Social Media.
“Wenn man sich nun die erfolgreichen Social Media Aktivitäten anschaut, dann stellt man fest, dass zwischen den Unternehmen und den Lesern oft gar kein Dialog besteht. […]Der Twitter Account der Lufthansa gehört zu den meist abonnierten Accounts in Deutschland. Dialog? Fehlanzeige. Dieter Nuhr liegt mit 28.000 Followern auch ganz weit vorne. Gesprächsbereitschaft? Nix da. Real Madrid hat auf Facebook 1,1 Mio. Fans, manche Beiträge werden tausendfach kommentiert. Aber Dialog? Nada.” (Quelle: Talkabout)
Buzz im Social Web ist (noch) relativ unwichtig.
Martin Oetting untersucht Mundpropaganda, das sogenannte “Word of Mouth”-Marketing. Schon in seiner Doktorarbeit hat er sich das Thema zur Brust genommen. Heute arbeitet er für trnd und hält interessante Vorträge zu dem Thema, wie groß unser Online-Einfluss eigentlich wirklich ist. Auch hier werden Mythen zerstört.
“In der ersten Reihe saß ein Social-Media-Berater. Der meldete sich am Ende meines Vortrages und erklärte, dass doch nun die Kommunikationsrevolution angebrochen sei und dass ich doch nicht in Abrede stellen könne, dass die Menschen nun massiv ihre Mundpropaganda-Tätigkeit ins Netz verlagerten. Meine Antwort: “Doch, das kann ich in Abrede stellen, denn ich weiß es besser.” (Quelle: connectedmarketing)
Social Media: Community Management – Wie man Mitglieder richtig anpackt und souverän auf Probleme reagiert
“Der dänische Webdesignexperte Jacob Nielsen stellte 2006 die 90/9/1-Regel für Social Communities auf, nach der 90% der Nutzer lesen und nur zuschauen, neun Prozent sich von Zeit zu Zeit beteiligen und nur jeder hunderste Nutzer proaktiv Inhalt beisteuert.” (Quelle: Thomas Hutter)
Der Schweizer Thomas Hutter gehört inzwischen zur absoluten Pflichtlektüre in meinem RSS-Reader. Kaum ein Thema, das an meinen Social Media Interessen vorbei geht, oder nicht zumindest als Tipp für einige Kollegen dient.
Jetzt ist er mal die Frage angegangen, wie man als Community Manager agieren sollte und welche Usertypen es gibt. Nicht unbekannt, aber nichts desto trotz absolut lesenswert.
The Difference Between Friends, Fans and Followers
Brian Solis muss man glaube ich nicht vorstellen. Der Mann ist wohl eine der bekanntesten Größen im Social Web. In der letzten Woche hat er sich den Unterschied zwischen Freunden, Fans und Followern zur Brust genommen und ausgeführt, wo für ihn (Marketing) darin Möglichkeiten, Gefahren und Chancen liegen.
“As such, we tend to view connections made in social networks quite literally as the 3F’s: friends, fans and followers. With such a narrow view of who we’re trying to reach and why, we limit our effect and value.” (Quelle: Brian Solis)
Social Media messen und beobachten
Über eine sehr interessante Applikation bin ich im Lauf der Woche noch gestolpert. “Wildfire Social Media Marketing” hat eine Applikation gestartet, mit der man auf die Schnelle mehrere Twitter-Accounts und/oder Facebook-Fanseiten miteinander vergleichen kann.
Habt Ihr noch Linktipps für mich zum Jahresende? Oder wollt Ihr selbst hier auftauchen? Schreibt mir einfach bei Twitter.





