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Es ödet mich an

Ach ja. Das Leben ist schön. Oder so. Schnell mal auf Facebook gepostet, gleich mal noch ein paar Bilder geklickt. Oh ein “Like” – Mist jetzt ist schon wieder der ganze Abend rum. Dabei wollte ich doch…

Das (soziale) Internet langweilt mich so unendlich

Das (soziale) Internet langweilt mich. Es ödet mich an, immer wieder den gleichen Bodensatz "lustiger" Videos zu sehen. Ich wünsche mir mehr Substanz, Tiefgang und "echte Menschen". (Bild: Jayegirl99; Lizenz: cc-by-sa)

“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” (Albert Einstein)

Ich beziehe mich dabei gar nicht so sehr auf Facebook. Wobei dieser Zeit-Assasine wohl lange Zeit der größte Feind meiner Lebenszeit war. Mir geht es darum, dass mich das Internet inzwischen (fast) in seiner Gesamtheit anödet.

Es langweilt mich, da es immer (und immer) wieder den gleichen Morast durchwühlt. Und am Ende die gleiche Scheiße in neuem Gewand präsentiert. »» Weiterlesen

Dez 11, 2011 - Gesellschaft    No Comments

Benachteiligung Behinderter durch Staat und Gerichte

Ist es OK, wenn behinderte Menschen benachteiligt werden? Ist es OK, wenn sie aufgrund ihrer Behinderung mehr zahlen müssen, als ein ganz normaler, gesunder Familienvater? Staat und Bundesverfassungsgericht sagen ja.

Eine Schafsfamilie

Na wie gut, dass zumindest bei Schafen keine Benachtteiligung stattfindet. (Bild: b3d_; Lizenz: cc-by)

Ich hab da mal ne Frage. Irgendwie gibt es ja dann doch immer mal wieder Sachen, die ich einfach nicht verstehe. Heute ist es mal wieder so weit. Meine Freundin hat eine sehr interessante Frage in den Raum geworfen, während wir über gesellschaftlich-politische Fragen diskutiert haben. »» Weiterlesen

Dez 2, 2011 - Gesellschaft    2 Comments

Erneuerbare Energie: Ein Perpetuum Mobile?

Wir stoppen Atomstrom, schonen die Umwelt, trennen den Müll und wechseln den Stromanbieter. Wir sind die neue Generation des umweltbewussten, hippen Stadtmenschen, der seinen “Coffee to Go” aus Alu-Thermobechern anstatt aus Pappe trinkt. Wir wollen alle bekehren. Und wir sind so grün (hinter den Ohren).

Windpark auf hoher See

Windparks gelten als saubere Möglichkeit der Energieerzeugung. Tatsächlich erzeugen sie einige Probleme. (Bild: EnecoMedia; Lizenz: cc-by-sa)

Die Idee ist bestechend: Wir nutzen unerschöpfliche Energiequellen, um den immer steigenden Hunger der Weltbevölkerung nach günstiger Energie zu stillen. Sie Sonne scheint ja sowieso. Und der Wind weht auch umsonst. Und Bioenergie klingt nach einem erfolgreichen Konzept – immerhin wachsen die Rohstoffe ja nach. Oder Erdwärme. Ich mein – wieso auch nicht, die Erde ist ja sowieso schön warm in ihrem Inneren. Kann man sich ja auch zunutze machen – oder? »» Weiterlesen

Nov 16, 2011 - Gesellschaft    No Comments

Stella Splendens – Ein glänzender Stern?

Glänzend, liebes Team von sternTV – ganz großes Kino. Oder wie soll man sonst diesen polemischen Beitrag, getarnt als Journalismus bezeichnen? Steven Spielberg hätte es nicht besser gemacht.

Eine Filiale der Commerzbank. Das Magazin sternTV polemisiert gegen das Bankhaus. (Bild: tyo, Lizenz: cc-by)

“Diese Form der Demagogie wäre nicht einmal gerechtfertigt, wenn sich die Vermutungen [...] als zutreffend herausstellen sollten. In jeder Erscheinungsform von Rechtsstaat hat jeder Verdächtigte ein Recht, daß, wenn man schon einen bloßen Verdacht publizieren darf, betont wird, daß er nur verdächtigt wird.” (“Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, Heinrich Böll)

Irgendwie habe ich es zur Zeit mit schlechtem Journalismus. Ich weiß selbst nicht genau, wieso, doch ich empfinde das, was “die Journaille” da so treibt gefährlicher, als unsere unkontrollierten Politiker. »» Weiterlesen

Nov 11, 2011 - Gesellschaft    1 Comment

Der Journaille falsche Welt

Und täglich grüßt das Murmeltier: “Hey Baby, willst Du mal schlecken?” oder “Kiffen als Schulfach: Was meinen Sie?” So, oder so ähnlich, springt uns täglich die Schlagzeile an. Doch ist die Welt der “Journalisten” auch die Welt, in der wir leben?

Die klassische Schreibmaschine als Synonym für Journalismus (Bild: xlibber; Lizenz: cc-by)

So kommt die Nachricht in die Zeitung

Es war einmal ein kleines Ereignis. Nichts großes, doch es betraf einen Titan der Musik, den Pop Titan. Dieser hatte sich den Fuß verstaucht. Etwas, das jeden Tag auch abertausend anderen passiert. Doch an diesem August-Tag im Sommerloch herrschte tote Hose. Und zufällig war ein Reporter der Nachrichtenagentur “Euter(s)” in der Nähe. Dieser hatte sich nämlich den Kopf angestoßen, war in die Notaufnahme gefahren und sah nun Dieter Bohlen auf Krücken hinken. »» Weiterlesen

Okt 20, 2011 - Gesellschaft    2 Comments

Wer nicht wählt, wählt rechts

Immer wieder hört ich, dass man als Nichtwähler die radikalen Parteien unterstütze. Konkret heißt es dann immer, dass Nichtwähler ihre (Nicht-)Stimme den rechten Parteien schenken würden. Aber – stimmt das eigentlich?

Ich habe 2 Stimmen? Ich nutze lieber keine! (Bild: Awaya Legends; Lizenz: cc-by-sa)

So hat beispielsweise der Vorsitzende der Initiative “Gesicht zeigen”, Uwe-Karsten Heye, ehemaliger Chefredakteur der SPD-Parteizeitung “Vorwärts”, 2009 vor der Landtagswahl in Sachsen gesagt:

“Wer also wirklich verhindern will, dass die NPD wieder in den Landtag kommt, der kann sie wegwählen, indem er zur Wahl geht. Und alle, die nicht zur Wahl gehen, müssen sich vorwerfen lassen, dass sie indirekt damit die NPD stärken.”

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Anekdote: Passion schlägt Technik

Ich erinnere mich gerade an eine wundervolle Anekdote aus dem Geschichtsunterricht in der 12ten Klasse. Sie verdeutlicht auf reizvolle Art und Weise, dass Leidenschaft und Kreativität jedes technische Spielzeug in der Präsentation und der Nachhaltigkeit des Eindrucks schlägt.

Wie waren die gesellschaftlichen Bedingungen in der Zeit der Industriellen Revolution? Ein Geschichtslehrer hat es mir "verraten". (Bild: slekovjr; Lizenz: cc-by)

Lesezeit: (3 Minuten / 1 Minute)

Wir sprachen über die Zeit der industriellen Revolution und über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die in dieser Zeit herrschten. Wie es den Menschen ging, wie Reichtum verteilt war, und so weiter. Ich glaube, trotz meinem großen Interesse für historische Themen, hätte ich heute kein derart deutliches Bild dieser Zeit vor Augen, hätte es diesen Lehrer nicht gegeben.

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