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Social Media – Die Urbanisierung des Internets

Kann man zum Verständnis des Phänomens “Social Media” beitragen, indem man es mit Analogien aus der realen Welt erklärt? Einen derartigen Versuch stellt dieser Beitrag dar:

Zur Verdeutlichung einer virtuellen Urbanisierung dient eine Ansicht von Hamburg aus Google Maps. (Quelle: Screenshot Google Maps)

“Seit dem Jahr 2007 wohnt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, während 1950 noch 70 % auf dem Land lebten. Nach Prognosen der UNO wird der weltweite Anteil der städtischen Bevölkerung bis 2030 auf über 60 % steigen und im Jahr 2050 rund 70 % erreichen. Weltweit gibt es über 130 Städte mit mehr als drei Millionen Einwohnern.” (Quelle und weiterführende Infos: wikipedia)

Innerhalb von 10 Jahren wird sich also weltweit das Verhältnis umgekehrt haben. Menschen strömen in die Städte und diese Wachsen (gerade in der dritten Welt) rasant. Die Urbanisierung schreitet voran. Dieses Phänomen kann man auch an den steigenden Nutzerzahlen in den verschiedenen Social Media Diensten beobachten. Ein stetig größer werdender Anteil an Menschen im Netz tummeln sich in diesen (unterschiedlichen) Netzwerken. Kann man also die Analogie der Urbanisierung des Internets funktional nutzbar machen und auf das Netz anwenden?

“Unter Urbanisierung (lat. urbs: Stadt) versteht man die Ausbreitung städtischer Lebensformen in ländlichen Gebieten. Dieser Prozess ist seit Jahrhunderten zu beobachten.” (Quelle und weiterführende Infos: wikipedia)

“Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.” (Quelle und weiterführende Infos: wikipedia)

Wo liegt die Verbindung zwischen diesen Definitionen? Während meines alltäglichen Wegs zur Arbeit, aus dem Speckgürtel in eine Millionenstadt, dachte ich, dass die Urbanisierung meinen gesamten Weg kennzeichnet. Trotz der Tatsache, dass ich außerhalb der Stadt wohne, habe ich eine sehr gute Nahverkehrsanbindung, eine Autobahn, Bundesstraßen und wenn ich mir einige Stadtteile Hamburgs anschaue, sind diese ländlicher, als mein Wohnort.

Ins Internet ging ich erstmals vor inzwischen 13 Jahren. Es gab wenig Menschen (oder Firmen) mit einer eigenen Webseite und jede Stand, abgesehen von sehr wenigen Links, für sich allein. Größere Webseiten, wie amazon.com (oder ab 1998 amazon.de), die in dieser Zeit starteten, bildeten damals übertragen gesprochen die Städte im Internet. Kleine Webseiten, wie beispielsweise meine ersten Schritte im Netz, kleine Bauernweiler auf dem flachen Land. Heute nutze ich ein vernetztes Blog, habe Profile (Wohnungen) in verschiedenen Sozialen Netzwerken und kommuniziere über vielfältige Kanäle.

Heute finde ich die Menschen, die mir wichtig sind in eben diesen sozialen Netzwerken, erhalte Nachrichten-Tipps, Informationen, Kauftipps und andere Empfehlungen über dieses Freundes-Netz. Was der Stammtisch und das Gespräch beim Friseur früher besorgten, besorgt heute der Stream in den Social Networks.

Meine Webseite, stärker verknüpft als früher, orientiert sich selbst stark an den Netzwerken, unterliegt also sozusagen einer virtuellen Urbanisierung. Ich befinde mich eben nicht nur im Speckgürtel einer Stadt (Netzwerkes), sondern mehrerer virtueller Urbanisierungszentren.

Viele Menschen, die früher noch überlegt hätten, sich eine eigene Seite zu erstellen, nutzen dagegen heute nur noch die Profile in den Netzwerken. Eine Verstädterung findet also auch hier statt.

Hat Steve Johnson 2003 noch das gesamte Netz als Stadt verstanden und erklärt, betrachte ich das Netz weiter gefasst, wobei ich denke, dass keine der beiden Analogien “mehr Recht hat”, als die andere. Es ist ein unterschiedlicher Betrachtungswinkel – in meinem Fall liegt mir die Sichtweise auf mehrere Urbanisierungs-Zentren einfach mehr. Hier werden die Netzwerke als einzelne Entitäten greifbarer und ähnlich wie zwei Städte, miteinander vergleichbarer.

Welche Folgen hat das?

Städte sind Zentren der Innovation. Menschen verbinden sich und Ideen scheinen in Städten zu florieren. Andererseits sinkt bei steigender Verstädterung die Geburtenrate. Das Konzept der Ideen auf das Netz zu übertragen fällt noch leicht. Kollaboration wird erleichtert im Netz, durch Social Bookmarks, Wikis, Bewertungs- und Auskunftsportale, etc. Doch ob daraus wirklich neue Produkte/Services/Sites geboren werden, kann bezweifelt werden.

Musste ich noch html lernen, um meine ersten Seiten ins Netz zu bringen, bieten heutige Social Tools (Blogs, Networks, etc.) einfache Bedienungsmöglichkeiten, die ein Wissen um die dahinterliegende Technik nicht mehr notwendig machen. Die Menschen werden hier zu Konsumenten, ohne die Chance zu haben Weiterentwicklung zu betreiben und zum Produzenten zu werden. (Nicht auf Inhalte bezogen.)

Ich bewerte die Folgen dennoch positiv, da sich in den Netzen eine Kultur der Empfehlung, der Verbindung entwickelt, die zu einer Kultur der Kollaboration werden könnte und zum Teil schon wird, wie man am Beispiel des Blogprojekts detailverliebt.de und anderer gut sehen kann. Durch gemeinsames Tauschen finde ich heute schon sehr viel spannendere Meldungen/Blogs/Nachrichten/Bilder, als dies noch vor 2 Jahren der Fall war.

Durch mein Geben in der digitalen Welt, erhalte ich sehr viel zurück. Die Kosten sind in Zeit gemessen zwar etwas höher (wie auch die Lebenshaltungskosten in Städten die des ländlichen Raums übersteigen), doch die Wertschöpfung ist im privaten, wie auch im beruflichen Alltag auch um ein Vielfaches höher.

Social Media als die Urbanisierung des Internets verstanden lässt auch einen Blick in die Zukunft wagen. All denen, die noch immer davon sprechen, das Web2.0 sei nur eine Modeerscheinung, sei ein Blick in die Geschichtsbücher unter dem Schlagwort “Verstädterung” empfohlen.

Waterloo: Facebook liest private Telefonbücher

Ich bin ja generell ein Freund der Möglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten. Ich nutze Facebook, Twitter, Xing sowie meinVZ sehr intensiv. Auch kleinere, unbekanntere Netzwerke sind in meinen Bookmarks und werden genutzt. Dennoch kann ich die Augen vor dem Thema Datenschutz nicht verschließen. Hatte kürzlich Google sein Waterloo, so zeigt nun Facebook einmal mehr, dass seine Macher beim Thema Datenschutz die nötige Sensibilität fehlen lassen.

Persönliche Daten sind etwas, über das jeder Nutzer seine Kontrolle nicht verlieren darf. Daher ist die iPhone-App von Facebook schon ein Desaster. Hier werden beim Synchronisieren alle Kontakte aus dem Telefonbuch übertragen, gespeichert und für interne Auswertungen genutzt. Eine Möglichkeit dies zu verhindern hat der User nicht. Eine Möglichkeit diese Daten wieder zu löschen auch nicht.

“Wenn du diese Funktion aktivierst, werden alle Kontakte von deinem Handy (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) an Facebook gesendet und unterliegen dann den Datenschutzrichtlinien von Facebook. Zudem werden die Profilbilder deiner Freunde sowie andere Informationen von Facebook zu deinem iPhone-Adressbuch hinzugefügt. Bitte stelle sicher, dass deine Freunde mit deiner Nutzung ihrer Daten einverstanden sind.” (Quelle: Facebook iPhone-App)

Von einer Speicherung ist hier nicht die Rede.

Schlimmer noch – all die Menschen, deren Daten im Telefonbuch stehen und die mit einer solchen Übertragung/Speicherung/Nutzung nicht einverstanden sind. Nummern von Kontakten gebe ich im Offline-Leben beispielsweise nur weiter, wenn ich deren explizites Einverständnis habe. So handhaben es die meisten Menschen, die ich kenne und so ist das auch gut.

Auch in den Datenschutzbestimmungen von Facebook ist ein expliziter Passus zur Übertragung/Speicherung der Telefonbücher nicht zu finden. Hat der Nutzer bei Email-Adressbüchern noch Rest an Kontrolle (die Zuckerberg immer so schön betont), so fehlt diese bei Telefonbüchern vollständig.

Deutsches Datenschutzrecht nicht beachtet

Nach Angaben des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar bei “Spiegel Online” verstößt Facebook hier eindeutig gegen deutsches Recht:

“Wir haben ein Rechtsgutachten für den vergleichbaren E-Mail-Dienst erstellen lassen. Demnach ist das klar unzulässig in Deutschland. Das gilt meiner Ansicht nach für die Telefonbuch-Synchronisation auch.” [...] “Es handelt sich hier ja zum Teil um potentiell noch brisantere Kontaktinformationen, die übertragen werden. Dass die weder Mitglieder noch die Betroffenen löschen können, ist untragbar.” (Quelle: Spiegel Online)

Ich muss zugeben, das Thema ist nicht neu. Schon im Februar berichtete der Schweizer Blogger Kurt von Moos über das Datenschutzproblem.

Der Umgang mit persönlichen Daten ärgert mich

Bin ich also von irgendwelchen mir möglicherweise nur entfernt bekannten Menschen schon mit Facebook synchronisiert worden? Ich habe keine Möglichkeit dies zu erfahren.

Hier geht das Netzwerk, leider mal wieder viel zu weit.

ps.: Die Serie zur “Social Media Strategie” wird im Verlauf der kommenden Woche fortgesetzt werden. Ich verabschiede mich erstmal in ein paar Tage Kurzurlaub.

Mai 28, 2010 - Gesellschaft, Multimedial    No Comments

Schwarz wie Milch – Kurzfilm-Empfehlung

Lügen die Medien? Lügt dieser Film? “Ich hoffe Du bist nicht einfach nur meiner Meinung”, sagt der Sprecher am Ende.

“Und jetzt informiere Dich über die Hintergründe”.

Ein wirklich treffendes Schluss-Zitat. Der Film “Schwarz wie Milch” ist eine Bachelor-Arbeit des Studenten der Hochschule Ulm, Studiengang Digital Media zum Thema: Beeinflussung durch Medien.

Gefunden via kraftfuttermischwerk.

Erneut massives Datenleck bei schuelerVZ

Trotz umfangreicher Maßnahmen, die ein maschinelles Auslesen von Profilen verhindern sollten, sind rund 1,6 Millionen aktive  Schüler-Profile im sozialen Netzwerk offen gelegt worden. Das Vertrauen in die Sicherheit unserer Schülerdaten schwindet.

schuelerVZ hat erneut ein massives Datenleck (Quelle: Screenshot schuelerVZ)

Die Anzahl von 1,6 Millionen Datensätzen entspricht etwa 30 % aller Mitglieder bei schuelerVZ. Netzpolitik berichtet, wie das Datenleck trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen zustande kommen konnte:

“Die meisten Nutzer sind in Gruppen angemeldet. Man kann Basisinformationen von Profilen über eine Gruppenmitgliedschaft abrufen, auch wenn die Profile auf privat gestellt sind. Die Basisinformationen enthalten Name, Schule, Schul-ID-Nummer und Link zum Bild. Nachdem diese Methode (nahezu) ausgereizt war, wurden dann weitere Profilen per “Freundesliste” mit einem zweiten Crawler abgegrast.” (Quelle: netzpolitik.org)

Gefahr größer als bei Facebook

Vermeintlich ist das Problem um ein Vielfaches geringer als beim Konkurrenten Facebook. Da es sich jedoch um vorwiegend minderjährige Nutzer im Netzwerk von schuelerVZ handelt, muss deren Schutz entsprechend höheren Anforderungen genügen. Gerade junge Schüler sind sich der Gefahren von offenen Profilen nicht in dem Maß bewusst, wie Jugendliche oder Erwachsene. Dies zeigen die Erfahrungen mehrerer Trainer, die in Schulen gehen, um die Schüler von den Gefahren zu unterrichten.

“Das Problem betrifft alle Netzwerke von VZ – denn alle basieren auf dem gleichen Code. [...] Auf SchülerVZ traf meine Wahl, weil es hier besonders wichtig ist, die Daten der minderjährigen Nutzer zu schützen.” (Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg, im Interview mit netpolitik.org)

Immerhin sind die Daten nicht an eine kriminelle Öffentlichkeit gelangt:

“Wir haben SchülerVZ gestern über den Datensatz und die Sicherheitslücken informiert. Und anschließend unsere Daten gelöscht. Unser Informant hat uns dies auch zugesagt.” (Quelle: netzpolitik.org)

Ein Hintergrund-Interview mit dem Entdecker der Sicherheitslücke liefert netzpolitik.org auch. Interessant und vor allem erschreckend ist hier die (fehlende) Reaktion von Seiten der VZ-Gruppe:

“In zwei Mails habe ich in den vergangenen Wochen die VZ-Gruppe auf Sicherheitslücken hingewiesen und meine Hilfe angeboten. Auf beide Mails habe ich keine Reaktion erhalten.” (Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg, im Interview mit netpolitik.org)

Update:

Die Krisen-PR des Unternehmens scheint allerdings nach dem Motto “kleinreden” zu funktionieren. Betrachtet man die ausführlichen, oben zitierten Artikel, so erscheint folgendes Zitat als Farce:

“Nach unserem Kenntnisstand hat der Nutzer, ein junger Wissenschaftler, Hunderte von  künstlichen Email-Accounts verwendet, um den Kopierschutz von öffentlichen Daten zu umgehen. Nach aktuellem Kenntnisstand handelte es sich hier um ein sogenanntes „Crawling“, das in etwa vergleichbar ist mit dem Kopieren von Daten aus dem Telefonbuch.” (Quelle: VZBlog)

Nach dem Asche-Chaos: Die Folgen in Zahlen

Die deutschen Flughäfen sind wieder geöffnet, der Betrieb im Luftraum normalisiert sich und die gestrandeten Menschen haben Hoffnung zügig nach Hause zu kommen. Die Folgen der Aschewolke jedoch werden nachwirken.

Insgesamt wurden seit vergangenem Donnerstag 95.000 Flüge gestrichen. Davon betroffen waren nicht nur innereuropäische Verbindungen, sondern auch Flüge aus der ganzen Welt mit Ziel Europa.

313 europäische Flughäfen waren am Sonntag dicht. Dies markierte den Höhepunkt der sogenannten Krise. 80 Prozent der Airports waren damit geschlossen. Für die Betreiber bedeutet dies, laut Branchenverband, einen geschätzten Verlust von 1,26 Milliarden Euro. Im Bereich der Flugsicherung bedeutete die Luftraumsperrung zusätzlich einen Ausfall in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Tag.

Nach Angaben des internationalen Luftfahrtverbandes IATA kostete die Vulkanaschewolke die Fluggesellschaften mindestens 1,3 Milliarden Euro.

Wegen im Flugchaos festsitzender Arbeitskräfte erlitt die Wirtschaft nach Angaben der “Royal Bank of Scotland” jeden Tag Produktivitätsverluste in Höhe von 500 Millionen Euro.

Google findet über 65.000 Blogpostings zum Suchwort Vulkanasche, 147.000 zum Suchwort Aschewolke.

@lufthansa_DE hat seit dem 16. April über 60 einzelne Tweets zum Thema Flugausfälle, Aschewolke, Flughafensperrungen, etc. getwittert.

Zu Hochzeiten befassten sich 0,15 Prozent aller Tweets mit dem Thema.

Die Facebook-Gruppe “When Volcanoes Erupt: A Survival Guide for Stranded Travelers” hatte binnen kürzester Zeit 1684 Mitglieder.

Viele Unternehmen haben ihren Mitarbeitern, die im Asche-Chaos stecken geblieben waren, die Möglichkeit gegeben zusätzliche Urlaubstage zu nehmen. Ein sehr lobenswerter Weg.

Schon kurz nach den ersten Luftraumsperren wurde die Seite Volcanohelp.eu gegründet. Hier konnten sich Gestrandete mit Hilfsbereiten vernetzen und Hilfe finden. Hier zeigt sich mal wieder, wie ein schnelles, offenes und soziales Netz auch in Krisenzeiten neben einer reinen Informationsplattform, als Kanal für Hilfe und Unterstützung dienen kann.

Apr 21, 2010 - Gesellschaft, Social Media    4 Comments

BILDblog: Abmahnung durch Axel Springer Verlag

Es ist das Recht jeden Unternehmens, also auch jedes Verlags, mit juristischen Mitteln die korrekte Darstellung von Fakten zu bewirken. Oftmals überwiegt jedoch der Imageschaden den gewünschten positiven Effekt.

Screenshot: Springer mahnt Bildblog ab (Quelle: Bildblog)

Das BILDblog, ein Watch-Blog, nicht nur für “BILD” und “bild.de” ist nun laut eigener Aussage mit genau dieser Situation konfrontiert. Aufgrund der entstandenen eigenen Anwaltskosten wird nun im Blog um Spenden gebeten.

“Die Gegenseite teilte uns daraufhin mit, ihre (vermeintlichen) Rechtsansprüche gegen uns nicht weiter verfolgen zu wollen. Weil wir durch unsere Meldung jedoch die Unternehmenspersönlichkeitsrechte Springers verletzt hätten, seien wir dazu verpflichtet, den Schaden zu ersetzen. Das heißt: Wir sollen Springers Anwaltskosten zahlen.” (Quelle: Bildblog)

Auch hier dürfte sich der Streisand-Effekt bewahrheiten. Gerade die Abmahnung gegen einen der präsentesten Blogs in Deutschland wird sich für Springer nicht gerade positiv auswirken. Etwas, das der Verlag jedoch scheinbar bewusst in Kauf nimmt.

“Stefan Niggemeier als Autor des Eintrags und Lukas Heinser als Verantwortlicher im Sinne des Telemediengesetzes, wurden einzeln aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben [...].” (Quelle: Bildblog)

Für die meisten Unternehmen dürfte sich in einem solchen Fall ein Anruf – oder ein Brief (nicht vom Anwalt) im ersten Schritt als sinnvoller erweisen. Hier ist jedoch immer eine Einzelfall-Abwägung vorzunehmen.