Jun 10, 2011 - Projektmanagement    No Comments

Projekte, Menschen, Flaschenhälse

Härter arbeiten, schneller arbeiten, unbezahlte Überstunden. So senkt man Kosten und steigert die Produktivität. Man ist der ideale Manager. Oder?

Flaschenhals Mitarbeiter: Manager sehen das Problem unrealistischer Anforderungen oft nicht als Auslöser für gescheiterte Projekte an. (Bild: Xjs-Khaos / Lizenz: cc-by-sa)

Manager/Vorgesetzte/Teamleiter lernen sehr schnell, den Druck, den sie selbst von Ihren Vorgesetzten erhalten, an die eigenen Untergebenen weiter zu reichen. Projekte werden härter terminiert, Zeitpläne optimiert und Aufgabenbereiche erweitert. So steigert man Produktivität. So zumindest erzählt man es dem Manager-Nachwuchs am Lagerfeuer.

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Facebook sieht Dich – egal was Du tust!

Ja, Facebook sieht Dich. Immer und überall. Auch unter der Bettdecke. Also: Bitte keine Onanie mehr. Und kein Naschen nach 22 Uhr.

Die drei Affen - ein Symbol für den unreflektierten Menschen, der vermeintliche Gefahren dadurch abwehrt, indem er sie ignoriert. (Bild: Abellman / Lizenz: cc-by-sa)

Meine Fresse. Böses Facebook. Was erlaubt sich dieses Gesichterbuch eigentlich? Da nimmt es einfach unschuldige Menschen und schaut sich ihre Gesichter an. Einfach so. Ohne zu fragen. Böse!

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Mai 30, 2011 - Gesellschaft, Multimedial    No Comments

Algorithmisch zurück ins Mittelalter

Aufklärung 3.0, Befreier der Rede oder Speerspitze einer neuen Demokratie. Bringt uns die Vernetzwerkung der Welt wirklich das Licht der Erleuchtung?

Mittelalterliche Handschrift (Photo: wit / Lizenz: cc-by-sa)

Ich muss mich vorab entschuldigen. Ich kann über meine Gedanken nicht schreiben, ohne poetische Bilder zu verwenden, metaphorische Sprache, scheinbar entfernt von Fakten. Doch sind es, meiner Meinung nach, genau diese Bilder, die uns Verständnis erst ermöglichen.

Ein Vortrag auf der next11 hat es mir besonders angetan. Gebannt saß ich vor dem Rechner, nachdem ich leider nicht vor Ort sein konnte. Und ich empfehle jedem, sich diesen Talk anzusehen. Ich glaube selbst gerne an die positive Kraft der Technik, doch das, was Kevin Slavin dort erläutert, lässt mich nachdenklich werden und erzeugt Gänsehaut:

Die Entwicklung der Menschheit (zumindest die einiger Individuen/Subgesellschaften), entwickelt sich nach Aguste Comte durch drei Stadien:

  1. Das theologisch-fiktive Stadium
  2. Das metaphysische, oder abstrakte Stadium
  3. Das positive, oder wissenschaftliche Stadium

Um das kurz und verkürzt zu sagen: Der Mensch entwickelt sich von einem vor-religiösen Pantheismus, über den Monotheismus, hin zu einem Stadium, indem abstrakte Kräfte zur Erklärung der Welt herangezogen werden. Hier entwickelt sich auch der rationale Verstand, das Hinterfragen von Ursachen, was schließlich zum wissenschaftlichen Stadium führt.

Auch wenn ich dieser rigorosen Einteilung nicht vollständig zustimmen kann und ich mir der Irrrationalität des Menschen wohl bewusst bin: Man kann die historische Entwicklung der Menschheit mit diesem Werkzeug zumindest grob erfassen.

Viele Theoretiker des digitalen Zeitalters behaupten nun, dass uns der Fortschritt der Vernetzung weiterführen würde, hin zu einer neuen Aufklärung. Einer Aufklärung 2.0 (manchmal gar 3.0).

Ich widerspreche!

Die meisten Menschen nutzen Geschichten, um sich die Welt zu erklären. Geschichten gelten als das kollektive und das individuelle Gedächtnis der Welt.

Warum gäbe es sonst einen Film über Facebook? Dabei nutzt der Mensch unbemerkt sehr oft die Verwechslung von zeitlicher Abfolge und logischer Konsequenz. So werden scheinbare Kausalzusammenhänge “erklärbar”, obwohl es oft nichmal Korrelationen sind.

Weil ich im März geboren wurde, die Sterne so und so standen, verhalte ich mich wie ein Sternzeichen Widder mit dem Aszendenten Zwillinge. Oder so.

Weil Facebook das bessere Netzwerk ist, überflügelt es…

Weil Twitter so toll ist, nutzen es alle…

Weil das iPhone…

Dabei werden wir, unbemerkt für die meisten Menschen, heute von Algorithmen gesteuert. Vom Buchvorschlag bei Amazon, dem Suchergebnis bei Google, dem Wetterbericht im Fernsehen, der Wartezeit auf den Aufzug bis zur Waren-Belieferung großer Handelsketten. Die Welt (nicht nur die digitale) wird von Algorithmen kontrolliert.

Ein weiteres Beispiel ist der Aktienmarkt, in obigem Video schön erklärt. Bis heute verstehen, auch rückblickend, die Experten noch nicht, was genau im Jahr 2010 passiert ist, als der Aktienmarkt 10% seines Wertes in 5 Minuten verloren hat.

Doch was passiert, wenn immer mehr Lebensbereiche von Algorithmen gesteuert/kontrolliert werden. Verkehrsführung, Nahrungsmittelempfehlungen, Lese-Empfehlungen, Verbrechensbekämpfung. Die Verteilung lebenswichtiger Medikamente. Wenn unsere tatsächlichen Handlungen keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung mathematischer Formeln haben. Wenn in Millisekunden weitreichende Entscheidungen von Servern getroffen werden?

Wird Mathematik die Sprache der Götter? Brauchen Menschen eine neue Religion, neue Mythen, um sich die Welt zu erklären? Muss ich mir eine neues “Glaubenszentrum” in mein Gehirn implantieren lassen?

Ist eine Welt, in der 99,99 Prozent aller Menschen nicht mehr verstehen können, wodurch sie beeinflusst werden, eine Welt in der ich leben will? Ist das die Welt der gepriesenen neuen Aufklärung?

Oder ist es der Rückfall in mittelalterliche, oder gar mythologische Zeiten, in denen die Götter und Geister unsere Welt bestimmten und wir ihnen Opfer darbrachten, auf das die Ernte gnädig ausfalle.

Bedeutende Langsamkeit

Schnell, schneller, ausgebrannt. Gerne auch: Schnell, schneller, unwichtig. In der heutigen Zeit erschlagen uns Echtzeit-Nachrichten. Die tatsächliche Bedeutung einer Meldung wird dabei oft falsch eingeschätzt.

Handgeschriebene Zeitungen zeigen, das das Medium zwar nicht die Nachricht ist, aber das ein Medium die Nachricht - und ihre Relevanz - beeinflußt. (Bild: adactio / Lizenz: cc-by)

Leidenschaft und Distanz. Überblick und die Liebe für Details. Eigenschaften, die in der heutigen Zeit immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheinen. Sie fallen vom Rand des twitterisierten Schreibtisches und rutschen durch die Tasten einer USB-Tastatur. Fakten? Wer benötigt die schon? Geprüfte und hinterfragte Zahlen? Egal, solange die Klickzahlen stimmen.

Heute heißt es nicht mehr: “Be first, but first be right.” Heute heißt es: “Be first, but first be first.”

Dabei beobachte ich, wie ich selbst eine gewisse schizoide Einstellung zu Nachrichten entwickelt habe: Ich wünsche mir einerseits die schnelle Information, das schnelles Update und einen zügigen Überblick über die Nachrichtenlage.

Das ist wie ein schneller Snack “to go”. Doch damit ist mein Hunger nach Information nicht gestillt. In mir lebt der Wunsch nach tieferem Verständnis. Danach etwas zu durchdringen und aus dem Schatten des Halbwissens heraus treten zu können. Hintergründe, die einordnen oder Kommentare die bewerten (und ihre Subjektivität transparent kenntlich machen) – das wünsche ich mir.

Oft wird doch nur das schon Bekannte wiedergekäut. Die meisten Seiten sind widerliche Nachrichten-Wiederkäuer.

Doch es gibt seltene Ausnahmen. Es gibt noch heute handgeschriebene Zeitungen. Medien, die auswählen, weil die Herstellung ein aufwändiger Prozess ist. Medien, deren größter Wert die Leidenschaft ist, mit der sie geschaffen werden.

Ein besonderes Beispiel ist “The Musalman”:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=LUmdx2YHGcA 576 358]

Mir fehlen die Worte und ich bin sprachlos, ob der Schönheit und der Fremd- und Eigenartigkeit dieser Form der Zeitungsproduktion.

Relevanz – Mein schwarzer Schwan

99 von 100 Mails lösche ich nahezu ungelesen. Ich spreche nicht von Spam, ich spreche nicht von den Mails in der Arbeit. Ich spreche nur von den Mails, die täglich in meine privaten Postfächer fließen.

Lange dachte man in Europa, alle Schwäne seien weiß. Diese Allaussage musste mit der Entdeckung eines einzigen schwarzen Exemplares aufgegeben werden. (Bild: RedCraig / Lizenz: cc-by-sa)

99 von 100 Status-Updates lese ich nicht. Sie sind ausgeblendet, oder ich sortiere sie aus meiner Wahrnehmung.

999 von 1000 Tweets fliegen ungelesen durch meine Timeline. Ich sehe sie nicht und wenn ich mal auf meinen “Nachrichten-”Strom schaue, erscheint mir der kollektive Bewusstseinsstrom oft reichlich irrlevant. Er gleicht einer großen Massenparty, bei der man einmal durch den Raum läuft – und wieder zurück zum Ausgang, weil man lieber sofort wieder verschwindet.

Unzählig viele, mögliche Ergebnisse filtert Google schon “für mich”  aus den Suchergebnissen aus – auch wenn sie auf meine Suchanfrage passen würden. Mein Google-Ergebnis sieht anders aus, als Deins. Bei gleicher Suchanfrage wohlgemerkt.

Ich filtere radikal. Und dennoch lese ich noch viel zu viel. Das Wissen um die Filter, in den letzten Monaten nur noch faschistoider eingestellt, noch radikaler im Aussortieren und Entsorgen, sorgt zugleich dafür, dass all das, was übrig bleibt, den Anschein von Wichtigkeit bekommt. Völlig unbewusst. Ein Problem in meinem Kopf.

Ich muss noch lernen im Kopf härter zu filtern. Das schlechte Gewissen auszuschalten. Diese Stimme, die versucht mir einzureden, ich könne etwas verpassen. Doch was ich “verpasse” ist nahezu immer die endlose Perpetuierung bekannter, altbekannter Aussagen. Alter Wein in neuen Schläuchen, ohne Mehrwert – und ohne Relevanz.

Doch wieso ist Relevanz dann mein schwarzer Schwan?

Etwa ein bis zwei Ereignisse gibt es in der Woche, in denen der “Zufall” sich Bahn bricht. In denen mir ein Link, ein Wort, ein Zitat vor die Füße fällt und eine andere, eine neue Perspektive eröffnet. Oft geschieht dies allerdings analog, nicht digital.

Das ist dann der schwarze Schwan im kulturpessimistischen Denken. Es gibt die Relevanz dort draußen. Doch wie im analogen Leben ist sie rar gesät und man muss zum Spurenleser werden, um sie zu finden.

Filtert, schließt die Schleusen und öffnet so Eure Aufmerksamkeit für die absolut subjektive Relevanz. Ihr könntet die kleinen Perlen sonst am Wegesrand übersehen.

Denn: Wer findet schon das 10-Cent-Stück auf dem Fußboden einer 4000-Mannparty?

Apr 28, 2011 - Gesellschaft, Social Media    2 Comments

Aufklärung 2.0?

Gesellschaft 2.0? Aufklärung 2.0? Sind wir auf dem Weg in ein neues, vernetzt-goldenes Zeitalter? Ich glaube nicht (zwangsläufig) an die, viel gepriesene, positive Kraft der schönen bunten Welt.

Wir legen Daten, keine Eier: Für Facebook sind wir eingepferchte Legehennen. (Bild: sdoering / Lizenz: cc-by)

“Schlaue” Menschen schreiben über unsere Zeit, wir befänden uns im Zeitalter einer neuen Aufklärung. Die globale Vernetzung führe uns zu einer neuen Gesellschaft. Die alten Machtstrukturen und -Eliten verschwänden. Bis wir schließlich auf Elyseischen Feldern 2.0 unter der Sonne der Vernetzung beim neuen “Woodstock” tanzen.

Ich habe meine Zweifel. Ich zweifle, dass die Vernetzung uns in paradiesische Zustände führen wird (oder kann). Ich bezweifle, dass es zur Abschaffung der Eliten kommt. Betrachte ich die aktuelle Entwicklung, so sehe ich vielleicht(!) den Sturz bestehender Eliten, doch vor allem sehe ich das Erwachsen neuer Macht-Strukturen, -Eliten und -Gefahren.

Wir ziehen uns aus, vollständig und völlig freiwillig. Mehr als in jeder Beichte im hölzernen Stuhl, strippen wir unser Leben und schenken dem Netz unsere Daten. Wir lassen uns digital sezieren in der Hoffnung, uns mit (meist) unwichtigen Menschen im Netz zu verknüpfen. Nur um dann deren Belanglosigkeiten, deren uninteressante Lebenssplitter live verfolgen zu können.

Wozu sind wir hier?

Wir sind nicht im Netz (bei Facebook, Twitter, Google und Co.) um zu sozialisieren, um uns auszutauschen und uns gegenseitig zu besseren Menschen zu befruchten. Wir sind hier als Nahrung. Wir sind die Menschen, nach deren Daten-Blut sich die Vampire Namens Zuckerberg, Page und Co. so sehnen. Wir sind die Herde in Massentierhaltung, gezüchtet (lese: erzogen) um möglichst kostenoptimal als Futter zu dienen.

Erinnert Ihr Euch an die Szene aus Matrix, in der Neo in seinem Tank erwacht? Kennt Ihr die Bilder von Legehennen in der Batterie? Schaut in den Spiegel und erwacht. Durchbrecht den Schleier des Wunderlandes und blickt hinter die Fassade, die jedes Hollywood-Set in den Schatten stellt.

Lasst die Maske fallen!

Leben ist Blut, ist Liebe, ist Trauer, ist Fleisch, ist Schmerz, Leid und Glück. Leben, das seid Ihr selbst und die Menschen, die wirklich in Euren Herzen sind. Nicht auf Eurer Pinnwand.

Jan 18, 2011 - Persönliches    No Comments

Pause, Persönliches, Perfektionismus

Dieser Eintrag ist vollständig persönlich. Wer nun irgendwelche Erwartungen an “Social Media”, “Twitter” oder “Facebook” hegt, wird enttäuscht. Thema ist eine Blog-Pause auf schriftrolle.de. Eine Pause von Buchstaben auf Word, eine Pause von Bits und Bytes.

Meine internen Abläufe bedürfen eines Reboots. Daher erfolgt eine Blogpause. (Bild: jeff_golden / Lizenz: cc-by-sa)

Vielleicht ist es auch eine Netz-Pause. Ein verstärkter Rückzug aus den sogenannten “sozialen Netzwerken”, um die internen Filter und Speichermedien mal wieder vom digitalen Datenmüll zu befreien. Zumindest die digitale Präsenz wird reduziert werden in dieser Zeit. Während einer Defragmentierung sollte man ja auch nicht zu viel auf den Festplatten treiben.

Der Grund lautet: “buffer overflow

Pufferüberläufe (engl. buffer overflow) gehören zu den häufigsten Sicherheitslücken in aktueller Software, die sich u. a. über das Internet ausnutzen lassen können. Im Wesentlichen werden bei einem Pufferüberlauf durch Fehler im Programm zu große Datenmengen in einen dafür zu kleinen reservierten Speicherbereich, den Puffer, geschrieben, wodurch nach dem Ziel-Speicherbereich liegende Speicherstellen überschrieben werden. (Quelle: wikipedia)

Mein Gehirn ist ein Speichermedium. Jeden Tag, jede wache Stunde, beinahe jede Minute fließen Informationen in meinen Speicher. Mein Gehirn ist wie ein Schwamm. Es saugt diese Informationen auf, es kategorisiert sie und legt sie ab.

Mein Gehirn nutzt diese informationen, diese Objekte des Wissens, um daraus durch Rekombination “neues” Wissen zu schaffen. Erkenntnis zu befördern und Probleme zu hinterfragen und zu durchdringen.

Ein Parser (engl. to parse „analysieren“ bzw. von lateinisch pars „Teil“; im Deutschen gelegentlich auch Zerteiler) ist ein Computerprogramm, das in der Computertechnik für die Zerlegung und Umwandlung einer beliebigen Eingabe in ein für die Weiterverarbeitung brauchbares Format zuständig ist. Häufig werden Parser eingesetzt, um im Anschluss an den Analysevorgang die Semantik der Eingabe zu erschließen und daraufhin Aktionen durchzuführen. (Quelle: wikipedia)

Filter sorgen normalerweise dafür, dass dieser Informationsstrom die richtigen Bahnen nimmt und in der richtigen Menge von statten geht.

Diese Filter sind im Moment überlastet.

Im Vergleich zu einem Recognizer, der die Eingabe analysiert und ausgibt, ob diese im Sinne der Vorgaben richtig oder falsch ist, gibt der Parser die Analyse einer Eingabe in einer gewünschten Form aus und erzeugt zusätzlich Strukturbeschreibungen. (Quelle: wikipedia)

Ich nutze ganz bewusst die Sprache der Technik, um in diesen Analogien zu beschreiben, warum ich mich einige Zeit zurückziehen werde. Mein Gehirn braucht einen Reboot, vielleicht sogar ein “neues Gehäuse”. Ich nehme eine Auszeit aus dem sozialen Netz.

Die Zwänge, zumindest die gefühlten Zwänge des “sozialen” Netzes erscheinen oftmals auch als die Fesseln, die den freien Geist an sich binden, aussaugen durchkauen. Nur um am Ende des Zyklus ausgespuckt zu werden und zu sehen, wie der Zyklus erneut beginnt. Iteration 2.0 sozusagen. Eine Auszeit aus der empfunden gezwungenen Content/Produktion.

Mein Anspruch ist es ein Problem immer so gut wie möglich zu durchdringen. Fragen zu stellen, die den Kern des Systems berühren oder zumindest den Weg dorthin zeigen. Ich will Systeme verstehen und darin zeigt sich auch der Perfektionismus, der Teil meines Wesens ist.

Den Ansprüchen gerecht zu werden, kann ich im Augenblick nicht. Schalte ich mein text-produktives Schaffen auf Standby. Mein Anspruch auf Durchdringung muss erst auf mich selbst angewandt werden.

Ich werde sicherlich den ein oder anderen Inhalt beispielsweise bei Twitter verbreiten. Ungefilterte Rohdaten sozusagen, die Andere nutzen sollen um daraus gedankliche Diamanten zu pressen. Wer daran interessiert ist, darf mir gerne auf Twitter folgen.

Bis dahin verbleibe ich,

Sven Döring (@sdoering)

ps.: Schöner Nachtrag:

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