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Die Links der Woche (KW 46)

Zum Ausklang der Woche gibt es heute meine persönlichen Links der Woche. Artikel, die mich inspiriert haben ebenso, wie interessanter Lesestoff.

Heute gibt es mal wieder Lesestoff zum Wochenausklang. Ich wünsche viel Spaß. (Bild: qnr / Lizenz: cc-by-sa)

Social Media

Christ Street gibt Tipps, wie man einen “Social Media”-Berater engagiert.  Er nennt sechs Faktoren, die jeder beachten sollte, der darüber nachdenkt einen Berater einzustellen.

How to hire a social media consultant
“Remember, it’s their job to make you look absolutely brilliant online, and draw attention to your door.”

Jay Bear fragt sich, ob manche Unternehmen einfach noch nicht reif dafür sind “Social Media” zu nutzen. Es geht ihm dabei gar nicht um die großen Fehler. Es sind viel zu oft die vielen kleinen Fehler, die einen Auftritt für den Nutzer unangenehm machen.

Maybe You’re Just Not Read for Social Media
“So before you spend one more second on your Facebook strategy or next YouTube idea, make sure your operations are buttoned up. Is your email program everything it can be? Are your on-hold times sufferable? Are your most popular products in-stock?”

Amber Nasuland beschreibt ihren persönlichen “Return on Investment”, ihren Mehrwert, den sie aus ihren Aktivitäten im sozialen Netz zieht.

The personal ROI of Social Media
“I’ve found personal gold here on these crazy places on the web, simply because they give me potential. They give me personal inertia. They’ve brought me the gifts of people and friendships that will last long beyond the wires that first connected us.”

Ich hab ja selbst schon darüber geschrieben. Die Ralley nach Fans oder Followern ist nicht unbedingt aussagekräftig. Reine Zahlen sind gut für den Egofick, nicht viel mehr.

The Numbers game in Social Media
But what makes that impressive is not the number of people, but the quality of relationship you have with those people.

Design, Html CSS

Neben Social Media interessiere ich mich ja im Netz auch sehr für neue Entwicklungen. Html 5 und CSS 3 beispielsweise sind spannende Neuerungen.

Aus technischer Sicht ist folgender Link purer Sex. GUI Icons rein auf CSS-Basis finde ich einfach toll, weil sie Seiten performanter werden lassen.

Pure CSS GUI icons
“An experiment that uses pseudo-elements to create 84 simple GUI icons using CSS and semantic HTML.”

Ich hoffe Euch gefallen die Links. Wenn Ihr weitere interessante Webfundstücke habt, schreibt mir auf Twitter, oder werft sie in die Kommentare.

Nov 6, 2009 - Gesellschaft    1 Comment

Anwälte im Dienst der Regierung

Anwalt müsste man sein – im Dienst der Bundesregierung

ICE der Deutschen Bahn/Quelle: Michael Hanisch via wikipedia

Es geht um sogenannte externe Berater der deutschen Bundesregierung. Wie hinlänglich bekannt ist, lassen sich die überarbeiteten Herrschaften in den Ministerien ja gerne mal bei der Ausarbeitung von Gesetzten unter die Arme greifen. Natürlich wird dabei der ein oder andere Euro an Honoraren fällig:

Die Honorare schwanken zwischen 15.000 und 1.800.000 Euro, wobei einige Aufträge aus Geheimhaltungsgründen geschwärzt sind. So hat die Kanzlei Hölters & Elsing etwa 1.088.591 Euro für einen einzigen Auftrag erhalten. (Quelle: law blog)

Udo Vetter vom “law blog”, seines Zeichens selbst Rechtsanwalt führt an, dass (Spesen nicht mit eingerechnet) oben genannte Beratung bei einem Satz von 400 €/h also 2.721 Stunden gedauert haben muss. Sind wir mal gnädig und rechnen bei dem eh schon hohen Satz von 400 Euro auch noch Spesen mit ein kann man ja mal 2.400 Stunden veranschlagen. Also 100 volle Tage. Oder 300 Achtstunden-Schichten.

Gut nun mag man sagen, dass ein Anwalt keinen Achtstunden-Tag hat. Umgerechnet auf die gesetzliche Maximalarbeitszeit von acht Stunden bleiben dennoch 300 Arbeitstage. Bei einer vom Gesetzgeber angenommenen Sechstage-Woche sind das noch immer 50 Wochen. Immer noch bei einem Stundensatz von 400 Euro.

Fast ein Jahr lang hat also ein (sehr) gut verdienender Anwalt daran gesessen den Herrschaften im entsprechenden Ministerium zu helfen.

Umgerechnet auf den Mindestlohn für Briefzusteller (Höchstsatz von 9,80 Euro) entspräche dies einer Arbeitszeit von fast genau 39,25 Jahren. Urlaub nicht mit eingerechnet. Wird der gesetzliche Mindestanspruch von 2 Urlaubswochen eingerechnet kommen nochmal gut 1,5 Jahre dazu.

Und wofür das ganze Geld?

[Zur] ergänzende Beratung im Rahmen der Erarbeitung des Entwurfs eines Gesetzes zur Neuorganisation der Eisenbahnen des Bundes.” (Quelle: law blog)

Ein Arbeitsleben eines Briefzustellers für beratende Tätigkeit bei einem Gesetzentwurf. Damit ist das Gesetz noch nicht mal fertig, verabschiedet und umgesetzt.

Wie gesagt: Anwalt müsste man sein – im Dienst der Regierung.