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Mai 23, 2010 - Social Media    3 Comments

Empfehlung: Die Welt der Digital Natives für Personaler

Auf detailverliebt.de hat Thorsten Rusch einen beachtenswerten Eintrag veröffentlicht, der Personalern einen Einblick in die Welt und Lebensweise der sogenannten “Digital Natives” gewährt.

Screenshot des Postings zur Welt der Digital Natives auf detailverliebt.de (Quelle: detailverliebt.de)

Sehr gut fand ich folgende Passage:

“Folgende Punkte empfehle ich Ihnen, dabei zu beachten:

  • Social Media ist KEIN Studentenjob.
  • Erstellen Sie einen Einsatzplan. Sie sollten festlegen, wer für die Aktivitäten verantwortlich ist und wer über welche Themen schreibt.
  • Reden Sie mit Ihrer Marketingabteilung über die Inhalte.
  • Seien Sie authentisch.” (Quelle: Thorsten Rusch, detailverliebt.de)

Mir persönlich ist es sehr wichtig, wie Unternehmen im Netz auftreten und ich kenne viele aus meiner Generation, denen es ebenso geht, wie von Thorsten beschrieben. Ich bin selbst ein bisschen älter, selbst erst 1997 ins Netz gerutscht, seither aber sehr intensiv online. Daher muss ich aus meiner Sicht noch ein paar Dinge ergänzen.

“Digital Natives haben aus meiner Sicht andere Vorstellungen vom idealen Job als ihre Vorgänger-Generationen. Der Glaube an eine glücklich machende Festanstellung geht uns immer mehr verloren. Wenn Sie uns für Ihr Unternehmen gewinnen möchten, werden monetäre Anreize vermutlich weniger greifen. Für uns spielt es eine große Rolle, Verantwortung und Freiheiten zu bekommen.” (Quelle: Thorsten Rusch, detailverliebt.de)

Dem kann ich soweit zustimmen, dass sicherlich monetäre Anreize eine Rolle spielen. Denn für einen Hungerlohn will auch kein Digital Native arbeiten. Dennoch ist Eigenverantwortung essentiell man will sich gern einbringen und für die Firma engagieren. Konzeptionelles, kreatives Arbeiten spielt für viele Mitglieder der Generation Y eine große Rolle.

Auch die Wahrnehmung der Fähigkeiten  im Netz ist wichtig. Viele Unternehmen holen sich das Wissen um Web2.0 von Außen ins Unternehmen, engagieren Agenturen und sind auf deren Expertise angewiesen, obwohl im Unternehmen diese Fähigkeiten vorhanden wären. Sicherlich kann ein Blick von Außen sinnvoll sein, dann sollten die Mitarbeiter, die in diesem Bereich über Expertise verfügen an den Schnittstellen zu den externen Agenturen sitzen und deren Konzepte für das Unternehmen beurteilen.

Dennoch lerne ich immer wieder Menschen der sogenannten Generation Y kennen, die zwar vom Alter her in diese Generation fallen, aber nicht derart massiv in den neuen Kanälen kommunizieren und leben. Wir, die wir online Leben, neigen gern dazu, unsere Lebensweise für alle anzunehmen. Vielleicht der blinde Fleck der Digital Natives.

Ich spreche hier nur aus meiner persönlichen Erfahrung. Wie seht ihr das? Auf jeden Fall solltet ihr den Beitrag von Thorsten lesen.