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	<title>schriftrolle.de &#187; dpa</title>
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	<description>Neue Gedanken für eine alte Welt</description>
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		<title>Mr. Quick: Be first, but first be right</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Büchner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dpa besinnt sich auf die Grundtugend eines guten Journalisten. Richtigkeit geht vor Schnelligkeit. Nach mehreren peinlichen Fehlern bei der Nachrichtenagentur &#8220;dpa&#8221; hat nun der neue Chefredakteur Wolfgang Büchner erklärt, dass die Presseagentur lieber zu spät mit einer Meldung um die Ecke kommen wolle, als eine falsche Meldung weiter zu verbreiten. Diesen Ansatz kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dpa besinnt sich auf die Grundtugend eines guten Journalisten. Richtigkeit geht vor Schnelligkeit.</p>
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 605px"><a href="http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/01/MrQuick_595.jpg"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/01/MrQuick_595.jpg' class='size-full wp-image-278' width='460' height='204.87394957983'/></a><p class="wp-caption-text">Quelle: public domain (Logoverwendung beachten)</p></div>
<p>Nach mehreren peinlichen Fehlern bei der Nachrichtenagentur &#8220;dpa&#8221; hat nun der neue Chefredakteur Wolfgang Büchner erklärt, dass die Presseagentur lieber zu spät mit einer Meldung um die Ecke kommen wolle, als eine falsche Meldung weiter zu verbreiten.</p>
<p>Diesen Ansatz kann man nicht hoch genug anrechnen. Denn den Krieg um die Geschwindigkeit kann eine Agentur in Zeiten von Twitter gar nicht mehr gewinnen. Will die dpa ihr Geschäftsmodell sichern, so bleiben nur zwei Optionen &#8211; und Geschwindigkeit gehört nur nachrangig dazu.</p>
<p>Erstens: Die journalistische Qualität muss stimmen. Der Kunde muss sich immer sicher sein können, dass die Recherche hinter der Meldung stimmt, die Quellen hinterfragt wurden und es sich bei der Meldung nicht nur um die Weitergabe einer PR-Nachricht handelt.Auch die Auswahlkriterien sollten nachvollziehbar sein.</p>
<p>Zweitens: Die Unabhängigkeit muss gewahrt sein. Dies ist bei der dpa (noch) keine Frage und die Aussagen Büchners lassen auch darauf schließen, dass sich hieran nichts ändern wird.</p>
<p>Jetzt erst kann Geschwindigkeit zum relevanten Faktor werden. Denn trotz aufwändiger Recherche und Prüfung darf die dpa hier natürlich nicht den Anschluss an ihre Konkurrenten verlieren. Doch auch hier besteht Hoffnung, dass weiterhin die &#8220;große alte Dame&#8221; ihren Kunden zeitnah die relevanten Meldungen servieren kann.</p>
<p>Würden andere Medien, sowohl in Deutschland, als auch im Rest der Welt, diesen Grundsätzen treu bleiben, Relevanz, Bewertung und Transparenz im Blick auf ihre Kunden (vulgo: Leser) beachten, es wäre sogar möglich, dass diese noch einen Sinn darin sähen für Content (ob Print oder Online) zu bezahlen. Berichten jedoch weiterhin die meisten ungefiltert, nur dem Verdikt der Schnelligkeit unterworfen, so sehe ich kaum eine Zukunft (und auch kaum eine Daseinsberechtigung) für die Dinosaurier der Medien.</p>
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		<title>Milliarden für die Banken, kein Cent fürs Klima</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2009/10/milliarden-fur-die-banken-kein-cent-furs-klima/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
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		<description><![CDATA[EU verweigert Finanzzusagen für den Klimaschutz armer Länder Die Regierungs-Chefs der Mitgliedsstaaten konnten sich lediglich darauf einigen, die Antwort auf die Finanzierungsfrage zu vertagen, berichtet die dpa. Wenn man bedenkt, in welcher Geschwindigkeit nationale und internationale Rettungspakete und Schutzschirme für die Banken geschnürt/aufgespannt wurden, dann weiß man also, was den Regierenden unserer EU zukünftige Generationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EU verweigert Finanzzusagen für den Klimaschutz armer Länder</p>
<div id="attachment_154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 605px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2009/10/30/milliarden-fur-die-banken-kein-cent-furs-klima/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2009/10/La2-euro.jpg' class='size-full wp-image-154' width='460' height='204.87394957983'/></a><p class="wp-caption-text">Das Eurosymbol vor der Europäischen Zentralbank/Quelle: Lars Aronsson via wikipedia</p></div>
<p>Die Regierungs-Chefs der Mitgliedsstaaten konnten sich lediglich darauf einigen, die Antwort auf die Finanzierungsfrage zu vertagen, berichtet die dpa. Wenn man bedenkt, in welcher Geschwindigkeit nationale und internationale Rettungspakete und Schutzschirme für die Banken geschnürt/aufgespannt wurden, dann weiß man also, was den Regierenden unserer EU zukünftige Generationen wert sind.</p>
<p>Wäre man Verschwörungstheoretiker könnte man zynisch Fragen: &#8220;Wissen die etwas, das wir nicht wissen? Gibt es etwa keinen Klimawandel und es wird nur Politik und Machterhalt mit diesem Thema betrieben?&#8221; Das ist natürlich vollkommener Quatsch. Dennoch werden durch solche Entscheidungen gerade die Kritiker des Klimaschutzes bestätigt. Außerdem sieht soziale und umweltpolitische Gerechtigkeit anders aus.</p>
<p>Die <a title="Greenpeace - Beitrag zu Koppenhagen" href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/eu_mit_duerftigem_gepaeck_nach_kopenhagen/" target="_blank">Umweltschutzorganisation Greenpeace</a> kommentierte das Ergebnis damit, die Politiker hätten &#8220;nicht den Nerv gehabt, den Beitrag der EU zu benennen.&#8221;</p>
<p>Eine schon beinahe euphemistische Formulierung.<br />
<strong>&#8212;Update:&#8212;</strong></p>
<p>Zur These, dass Klimawandel und Treibhausgase nicht zwangsläufig in einem kausalen Zusammenhang stehen:</p>
<blockquote><p>Interessante Aussagen, die belegen, dass die Wissenschaft bis heute keine klaren Beweise für die These hat, dass „Treibhausgase“ für den Klimawandel verantwortlich sind. (Quelle: <a title="efeder - Klimawandel" href="http://efeder.wordpress.com/2009/10/29/klimawandel-praktisch-unsinn/" target="_blank">Mit elektrischer Feder</a>)</p></blockquote>
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		<title>Zum Bund, oder nicht zum Bund&#8230;</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2009/10/eil-zum-bund-oder-nicht-zum-bund/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[dpa]]></category>
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		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Bund, oder nicht zum Bund &#8211; das ist hier die Frage Soeben wird, unter Berufung auf die dpa, berichtet, dass die zukünftigen Koalitionspartner Union und FDP sich auf eine Neuregelung beim Wehrdienst verständigt haben. Nach Informationen der Presseagentur solle der Wehrdienst grundsätzlich beibehalten werden. Die Dauer solle jedoch von zur Zeit neun auf dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Bund, oder nicht zum Bund &#8211; das ist hier die Frage<br />
<div id="attachment_140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2009/10/22/eil-zum-bund-o…nicht-zum-bund/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundeswehr_G36.jpg' class='size-full wp-image-140' width='460' height='234.10714285714'/></a><p class="wp-caption-text">Bundeswehrsoldaten in Bosnien-Herzegovina 2002/Quelle: public domain</p></div><br />
Soeben wird, unter Berufung auf die <a href="http://www.dpa.de/" target="_blank">dpa</a>, berichtet, dass die zukünftigen Koalitionspartner Union und FDP sich auf eine Neuregelung beim Wehrdienst verständigt haben.</p>
<p>Nach Informationen der Presseagentur solle der Wehrdienst grundsätzlich beibehalten werden. Die Dauer solle jedoch von zur Zeit neun auf dann sechs Monate reduziert werden.</p>
<p>Sechs Monate, das bedeutet, dass nach einer dreimonatigen Grundausbildung, ein dreimonatiger tatsächlicher Dienst erfolgen kann. Als möglicher Sinn dieser Maßnahme kann ich mir nur zwei Sachen denken &#8211; die sich gegenseitig ausschließen.</p>
<p>Zum ersten: Die Verkürzung bedeutet, dass wieder mehr junge Männer eingezogen werden können/müssen pro Jahr. So soll die Wehrgerechtigkeit vordergründig erhalten bleiben, so dass Gerichte das ganze System nicht über diesen Hebel kippen können.</p>
<p>Zum zweiten: Die Verkürzung bedeutet eine weitere Benachteiligung gegenüber dem Zivildienst (der aber wohl auch angepasst werden wird). Sollte er nicht angepasst werden hoffen die Politiker auf Klagen (mit dem Argument der Wehrgerechtigkeit, Gleichbehandlungsgrundsatz im Grundgesetzt, o.ä.) um dann vor ihrer konservativen Stammwählerschaft nicht als diejenigen da zu stehen, die den Wehrdienst abgeschafft haben. Denn das wäre dann ja ein Gericht gewesen.</p>
<p>Wirklich entscheiden kann ich mich gerade nicht &#8211; ergo bin ich auf Anregungen der Leserschaft gespannt.</p>
<p>&#8212; <strong>Update: </strong>&#8212;<strong><br />
</strong></p>
<p>freenet.de berichtet:</p>
<blockquote><p>Drei Monate Grundausbildung, zwei Monate Spezialausbildung und einen Monat Fachdienst. Grundsätzlich sollen die Wehrdienstleistenden einen Monat Urlaub haben. Unklar war, ob dieser Monat in die Dauer des Wehrdienstes einbezogen wird. (Quelle: <a title="freenet.de/Nachrichten/Politik" href="http://nachrichten.freenet.de/politik/wehrdienst-soll-verkuerzt-werden_1096260_533316.html" target="_blank">freenet.de</a> / eigentlich dpa-info.com [dpa Tochterfirma])</p></blockquote>
<p>&#8212; <strong>Update II:</strong> &#8212;</p>
<p>Schön zum Sinn der Verkürzung: <a title="Pierre Markuse - Wehrdienst" href="http://www.pierre-markuse.de/2009/10/22/wehrdienst-ab-2011-nur-noch-6-monate/" target="_blank">Pierre Markuse</a></p>
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		<title>AP, ddp und dpa</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2009/10/ap-ddp-und-dpa/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 23:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AP]]></category>
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		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtenagentur]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, dieser Beitrag hat nichts mit den Fantastischen Vier zu tun. In der Hauptstadt pfeifen es die Spatzen schon ziemlich laut von den Dächern: Schon bald könnte die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ihren deutschen Dienst verkaufen. Und zwar an die Eigentümer des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Am heutigen Donnerstag könnte es bereits einen sogenannten Letter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, dieser Beitrag hat nichts mit den Fantastischen Vier zu tun.</p>
<blockquote><p>In der Hauptstadt pfeifen es die Spatzen schon ziemlich laut von den Dächern: Schon bald könnte die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ihren deutschen Dienst verkaufen. Und zwar an die Eigentümer des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Am heutigen Donnerstag könnte es bereits einen sogenannten Letter of Intent geben, eine Absichtserklärung also. Offiziell will das allerdings niemand bestätigen &#8211; weder bei AP noch bei ddp. (Quelle: <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/kleiner-riese-in-sicht/" target="_blank">taz.de</a>)</p></blockquote>
<p>Es darf abgewartet werden, wie sich der Agenturmarkt in Deutschland so entwickelt. Sollte sich die Gerüchte bewahrheiten, so entstünde eine ernste Konkurrenz für die alte Dame dpa. Angeboten werden könnte dann ein beinahe vollumfängliches Paket an Meldungen (ddp Landesdienst, Deutschland, International) &#8211; ebenso wie es die dpa produziert. Einzig der Bereich Sport bliebe außen vor.</p>
<p>Allerdings liegt der Auslandsschwerpunkt der AP verständlicherweise immer noch auf den USA, einzig durch wenige Meldungen angereichert, die Deutschland betreffen.</p>
<p>Wie heißt es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft. Es bleibt also spannend.</p>
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