<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>schriftrolle.de &#187; google</title>
	<atom:link href="http://schriftrolle.de/tag/google/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://schriftrolle.de</link>
	<description>Neue Gedanken für eine alte Welt</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 23:09:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Google Minus</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2011/10/google-minus/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2011/10/google-minus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 08:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=2340</guid>
		<description><![CDATA[Ich war dann mal weg. Und ich bin es noch immer. So einige Menschen haben mich gefragt, wieso ich Google+ den Rücken gekehrt habe. Hier nun ein für alle mal meine Begründung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich war dann mal weg. Und ich bin es noch immer. So einige Menschen haben mich gefragt, wieso ich Google+ den Rücken gekehrt habe. Hier nun ein für alle mal meine Begründung.</strong></p>
<div id="attachment_2339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2011/10/google-minus"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/10/GooglePlus.jpg' class='size-full wp-image-2339 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Aus dem fahrenden Zug gesprungen? Wohl eher aus der &quot;Deutschen Bahn&quot;... (Bild: Sean MacEntee; Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>Google beherrscht den Markt als Suchmaschine. Google hat die größte Datenbank über das (Fakten-)Wissen der Welt. Google nutzt die besten Algorithmen um dieses Wissen zu sortieren, zu filtern, zu bewerten und uns verfügbar zu machen.</p>
<p><span id="more-2340"></span></p>
<p>Doch Google macht das alles nicht aus Altruismus. <strong>Google will Geld verdienen</strong>. Auf welchem Weg auch immer. Ob dazu künftig noch eine Suchmaschine (heutiges Kernprodukt) notwendig ist, oder nicht, selbst darüber denkt man bei Google scheinbar nach.</p>
<p><strong>Was Google nicht kennt, ist der menschliche Faktor im Netz. </strong>Die Frage, welche Meldungen sich in welchen Netzwerken verbreiten. Wer wen, auf welchem Weg, beeinflusst, wer welche “Kaufentscheidungen” für andere mitprägt und -beeinflusst.</p>
<p>Denn wenn Google weiß, was mich (neben “normalen” Suchanfragen interessiert, kann esm ir “bessere” Werbung andrehen. <strong>Um dieses “soziale Ebene” kennen zu lernen hat Google mehrere Möglichkeiten. </strong></p>
<ul>
<li>Google kauft Twitter (oder gibt Twitter Geld für einen entsprechenden Datenzugang).</li>
<li>Google kooperiert mit Facebook, was die wohl eher nicht tun würden (Kooperation mit Microsoft)</li>
<li>Google macht sein eigenes Ding.</li>
</ul>
<p>Da Google bei fast allem, was das Unternehmen tut, darauf setzt unabhängig zu sein, ist die letzte Option nur logisch. Vor allem, da man Twitter nicht kaufen konnte.</p>
<p>Also entwickelt man <strong>ein eigenes Netzwerk</strong>, bei dem man die Vorteile der großen “Mitspieler” auf dem Markt zu einem Produkt verschmelzen will.</p>
<p>Man führt eine aufgeräumte Optik ein, die sich jedoch strukturell an den erlernten Facebook User-Gewohnheiten orientiert. Man führt die “Folgen”-Logik von Twitter ein, bricht also mit dem 1 zu 1 Beziehungsgeflecht von Facebook. Gerade diesen essentiellen Unterschied haben die meisten “normalen Menschen” da draußen das erstmal nicht verstanden. Es ist eben nicht jeder ein Online-Freak wie meine Wenigkeit. Google nennt dieses Prinzip “Circles” <strong>man schmeißt also Menschen in irgendwelche Kreise</strong>, die man nach seinem eigenen Gusto benennen und sortieren kann.</p>
<p>Das heißt: <strong>Die meisten Menschen gehen davon aus, dass man als Mitglied in den Kreisen einer Person, analog zu Facebook, in einer direkteren, engeren Verbindung steht</strong>, als dies tatsächlich der Fall ist. Das hier aber das Twitter-Prinzip greift (Jeder kann mir folgen), wird schon aufgrund der Gestaltung der Seite und der Medien-Berichterstattung über Google Plus von Otto Normalverbraucher gerade nicht wahrgenommen.</p>
<p>Und genau an diesem Punkt setzt <strong>mein großes Problem</strong> mit den Einstellungen von Google Plus ein:</p>
<p>Ich kann Menschen zwar blocken, erscheine nicht mehr bei denen im “Nachrichtenstrom” und sehe sie auch nicht mehr auf meinem Bildschirm. Ich verbleibe aber in deren Kreisen. Hat so jemand nun sein Profil öffentlich gemacht, kann man mich über eine Google-Suche in so einem Profil finden. Und dann (siehe oben) denkt Otto Normalverbraucher und Personalchef: “Oh Herr Döring ist mit XY verbunden. Wieso hat der denn so jemanden als Kontakt?”</p>
<p>In die Verlegenheit, dies im Vorstellungsgespräch zu erklären komme ich dann gar nicht. Denn eingeladen werde ich auf Grund dieser Wahrnehmung nämlich nicht.</p>
<p><strong>Und was kann ich dagegen tun? Nada! Nichts! Niet!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Um mal ein plastisches Beispiel zu bringen:</span><br />
Adolf Hitler hat Sophie Scholl zu seinen Kreisen hinzugefügt&#8230; Ich glaube, ich muss nicht deutlicher werden.</p>
<p>Ich höre das Argument: “Aber Twitter&#8230;”<br />
Bei Twitter blocke ich jemanden und bin auch aus seinem Following entfernt. Problem gelöst.</p>
<p><strong>Daher mein Ausstieg aus Google Plus. Für mich eben Google Minus. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2011/10/google-minus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook-Werbung: Personalisierte Irrelevanz</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2011/01/facebook-werbung-personalisierte-irrelevanz/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2011/01/facebook-werbung-personalisierte-irrelevanz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 05:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Targeting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1968</guid>
		<description><![CDATA[Kann es sein, dass personalisierte Werbung bei Facebook und Co. viel irrelevanter ist, als Werbung zu einer anonymen Suchanfrage? Ich sage ja.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kann es sein, dass personalisierte Werbung bei Facebook und Co. viel irrelevanter ist, als Werbung zu einer anonymen Suchanfrage? Ich sage ja.</strong></p>
<div id="attachment_1974" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2011/01/facebook-werbung-personalisierte-irrelevanz"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2011/01/personalized-cc-by-mrbill.jpg' class='size-full wp-image-1974 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Personalisierung als Erfolgskriterium für Marketing-Kampagnen? Ein Argument für SEM. (Bild: mrbill / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>Mal eine Frage: Macht es Euch wahrscheinlicher zu Kunden für Eheringe, wenn Ihr bei Facebook Euren Beziehungsstatus ändert? Oder ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ihr Eheringe kauft, wenn Ihr bei Google nach &#8220;<a title="Claddach Ring" href="http://www.google.de/search?sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=claddach+ring" target="_blank">Claddach Ring</a>&#8221; sucht?</p>
<p>Ist es wahrscheinlicher, dass Ihr Euch für eine Wanderschuh-Anzeige bei Facebook interessiert, nur weil Ihr Wandern als Interesse habt, oder hat eine derartige Anzeige bei Google, wenn Ihr nach Wanderschuhen sucht, mehr Relevanz?</p>
<p>Bei Facebook kann der Werbetreibende seine Zielgruppe aufgrund demographischer Daten nahezu beliebig genau eingrenzen. Ich kann nach Interessen, nach Orten, Beziehungs-Status, etc. kategorisiert werden. Doch macht mich all das zu einem wahrscheinlicheren Kunden? Ist die Personalisierung, das <a title="marktsegmentierung und Targeting" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marktsegmentierung" target="_blank">Targeting </a>also ein Vorteil für den Werbetreibenden?</p>
<p>Google hingegen hat einen enormen Vorteil, wenn es mir Werbung zu meinen Suchanfragen serviert. Ich zeige im Moment meiner Suche ein Interesse an einem bestimmten Thema. Dennoch bleibe ich potentiell anonym. Ich versuche also eine Lösung für ein Problem (oder Informationen) zu finden und zeige nicht nur ein diffuses Interesse.</p>
<p><strong>Ich versuche es mal mit einer Geschichte zu verdeutlichen:</strong></p>
<p>Meine Wanderschuhe sind kaputt. Sie sind undicht, ich hab ständig nasse Füße und bin total genervt davon. Ich brauch dringen ein neues Paar. Bei Google suche ich jetzt nach Testberichten für Wanderschuhe, Starte eine Suche nach Preisvergleichen, und dergleiche mehr. Wie reagiere ich auf eine gut geschriebene Werbung nach dem Motto: &#8220;Ihre Wanderschuhe sind Schrott? Wir helfen Ihnen das richtige Paar für Sie zu finden&#8221;?</p>
<p>Jetzt die Situation bei Facebook. Ich füge Wandern zu meinen Interessen hinzu, weil ich gerne mit meinen tollen Wanderschuhen große Touren gehe (OK, tue ich nicht, aber für das Beispiel denken wir uns das mal). Jetzt wird mir Werbung für Windbreaker, Wanderschuhe, etc eingeblendet. Zeigt mein Interesse mich also tatsächlich als interessierten Kunden?</p>
<p>Das sogenannte Targeting hat das Problem, dass Interessen und beliebig granular gefasste Demographien noch nichts über ein tatsächliches Kaufinteresse aussagen. Eine entsprechende Suche bei Google hingegen sehr genau zeigt, dass dieses Interesse besteht. Eine anonyme Suchanfrage &#8220;erzählt&#8221; dem Marketing-Menschen also tatsächlich mehr über einen ihm völlig unbekannten Kunden, von dessen Demographie er noch nicht einmal etwas zu wissen braucht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Here&#8217;s the dirty little secret to Facebook advertising: social network data doesn&#8217;t make ads more relevant. All it does is let marketers choose their eyeballs by selecting an infinitely fine grain of demographic, courtesy of all the data we put into the platform.</p>
<p>Search ads are infinitely more relevant because our search terms self select us as prospects. So if you have 50 people who do a Google search for &#8216;wedding rings&#8217;, chances are at least some percentage are actively looking to buy a wedding ring and the ads are served up accordingly. Now say 50 people change their relationship status on Facebook from &#8216;single&#8217; to &#8216;engaged&#8217;. Now Facebook knows you&#8217;re getting married and you get ads for wedding photographers, rings, wedding planners, etc&#8230; but it still doesn&#8217;t peg you as a prospect for any product. You&#8217;re just a demographic. The irony is that an anonymous search term reveals much more about us than any information we put on a social networking site.&#8221; (Quelle: Kommentar von Andi R. im Blog <a rel="nofollow" href="http://www.businessinsider.com/gene-munster-google-has-given-up-on-social-2011-1#comment-4d246e0649e2ae1c30040000#ixzz1AnduiDLD" target="_blank">Businesinsider</a>)</p></blockquote>
<p>Ziel einer guten Marketing-Strategie sollte immer sein den effektivsten Kanal zu nutzen. Möglichst viel Gewinn aus dem investierten Kapital (also der Werbung) heraus zu holen. Es gibt sicherlich Fälle, wo es am Ende des Tages bedeutet massiv auf beispielsweise Facebook zu werben, oder in Display-Werbung zu investieren (hohe Sicht- und Wahrnehmbarkeit), doch gerade bei kleineren Budgets oder spezielleren Angeboten, dürfte Google die bessere Wahl sein.</p>
<p><strong>Was meint Ihr? Liege ich mit meiner Einschätzung so daneben? <a href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Diskutiert mit mir auf Twitter</a> oder in den Kommentaren.</strong></p>
<p><strong>ps.: Ich freue mich, wenn Ihr <a title="RSS Feed für schriftrolle.de" href="http://feeds.feedburner.com/schriftrolle" target="_blank">meinen RSS-Feed abonniert</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2011/01/facebook-werbung-personalisierte-irrelevanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die besten Pferde im Stall &#8211; Meine Top 5 Blogartikel 2010</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/12/die-besten-pferde-im-stall-meine-top5-blogartikel-2010/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/12/die-besten-pferde-im-stall-meine-top5-blogartikel-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 09:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1746</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Zeit zurückzuschauen. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe mich gefragt, was wohl meine erfolgreichsten Postings 2010 waren. Doch wie misst man eigentlich den Erfolg?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Zeit zurückzuschauen. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe mich gefragt, was wohl meine erfolgreichsten Postings 2010 waren. Doch wie misst man eigentlich den Erfolg?</strong></p>
<div id="attachment_1745" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/12/die-besten-pferde-im-stall-meine-top5-blogartikel-2010"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/12/Die-besten-Blogpostings-2010.jpg' class='size-full wp-image-1745 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Ich danke all meinen Lesern für jeden Besuch auf meiner Webseite. Vielen Dank dafür. (Bild: Unhindered by Talent / Lizez: cc-by-sa)</p></div>
<p><strong>Erfolgsmessung</strong></p>
<p>Ich habe mich dazu entschieden die einfachste &#8211; und neutralste Wertung vorzunehmen. Ich messe die Seitenaufrufe und erstelle daraus eine Rangliste. Ich könnte auch Kommentare zählen und prüfen, welches Posting die meisten Diskussionen angeregt hat.</p>
<p>Ich könnte auch prüfen, welche Artikel die meisten &#8220;Einspringer&#8221; hatten. Also welche Artikel am meisten Besucher über Google, oder über soziale Netzwerke erhalten haben.</p>
<p>Ich könnte auch Backlinks zählen. Also prüfen, welche Artikel für andere so viel Wert hatten, dass sie darauf verlinkt haben.</p>
<p>Auch hätte ich prüfen können, welche Artikel die Besucher am längsten gefesselt haben. Also ein Ranking nach Besuchszeit sortieren können. Doch müsste ich dann auch die Länge der Artikel einbeziehen und eine &#8220;Normalisierung&#8221; der Werte vornehmen.</p>
<p>Doch da ich der &#8220;Herr im Haus&#8221; bin, entscheide ich mich ganz undemokratisch für Seitenaufrufe. Warum? Artikel wollen gelesen werden. Und die Anzahl der Seitenaufrufe gibt diesen Wert recht gut wieder.</p>
<p>Da ich nicht auf &#8220;normale Bannerwerbung&#8221; setze, sind mir Seitenaufrufe, außer für mein Ego, relativ egal. Ich möchte zu eigenen Gedanken anregen, Social Media näher bringen und meine Sicht auf aktuelle Entwicklungen darlegen. Im Alltag ist die Messgröße &#8220;Seitenaufrufe&#8221; für mich also nur zweitrangig.</p>
<p><strong>Die Top 5 Postings 2010 </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="Twitter - So viele Follower braucht niemand" href="http://www.schriftrolle.de/2010/11/so-viele-follower-braucht-niemand/" target="_blank">So viele Follower brauch niemand</a></span></strong></p>
<p>Twitter war ein Thema und wird ein Thema bleiben. Die Evolution vom Netzwerk für irrelevantes, zur veritablen Nachrichtenquelle hat das Unternehmen geschafft. Viele Menschen in meinem Umfeld fragen sich jedoch noch immer, was sie mit Twitter anfangen sollen und was das eigentlich ist.</p>
<p>Unternehmen fragen sich, welche Kenngrößen für ihren Twitter-Auftritt relevant sein könnten.</p>
<blockquote><p>&#8220;<a title="oh, wie schön ist panama" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oh,_wie_sch%C3%B6n_ist_Panama" target="_blank">Der Bär hatte zwei Follower</a>. Den kleinen Tiger und die Tigerente. Zu dritt machten sie sich auf den Weg ins gelobte Panama. Und zu dritt erreichten sie ihr persönliches Paradies, wenn auch nicht Panama, so doch die dafür gehaltene, alte Heimat.&#8221; (<a title="Sind Twitter-Follower ein Egofick?" href="http://www.schriftrolle.de/2010/11/so-viele-follower-braucht-niemand/" target="_blank">So viele Follower brauch niemand</a>)</p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="Best Practice - promotion einer Facebook Fanpage" href="http://www.schriftrolle.de/2010/05/t3n-promotion-einer-facebook-fanpage/" target="_blank">t3n: Promotion einer Facebook Fanpage</a></span></strong></p>
<p>Wie gestalte ich meinen Auftritt bei Facebook. Diese Frage wird auch 2011 viele Unternehmen in Deutschland bewegen. Hat ein solcher Auftritt überhaupt Sinn? Und wenn ich mich auf Facebook begebe, wie gewinne ich dann Freunde?</p>
<p>Ein Beispiel, das ich in diesem Jahr aufgegriffen habe, hat es unter die Top 5 geschafft.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Macher von t3n.de haben sich jetzt ein Gewinnspiel einfallen lassen, um ihre Fanpage zu promoten. Wer seinen (Blogger-)Arbeitsplatz fotografiert, das Bild mit einer Erklärung auf der Fanpage hochläd, kann eine Flip-Cam gewinnen.&#8221; (<a title="Best Practice - Promo-Aktion für eine Facebook Fanpage" href="http://www.schriftrolle.de/2010/05/t3n-promotion-einer-facebook-fanpage/" target="_blank">t3n: Promotion einer Facebook Fanpage</a>)</p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="Die unterschiedlichen Typen von Freundschaft" href="http://www.schriftrolle.de/2010/08/soziale_netzwerke_freundschaft_wird_ueberbewertet/" target="_blank">Soziale Netzwerke: Freundschaft wird überbewertet</a></span></strong></p>
<p>Ja, ich habe mich im Lauf des Jahres immer stärker kritisch zu Themen rund um die bunte Welt Namens &#8220;Social Media&#8221; geäußert. Ich neige dazu Ereignisse und Phänomene zu hinterfragen. Ziel ist dabei immer größeres Verständnis der Dinge, die ich kritisiere.</p>
<p>Erst wenn ich glaubwürdig meine Gegenposition verargumentieren kann, habe ich meine Position auch wirklich verstanden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Was bedeutet Freundschaft? Was verbinden Menschen damit, wenn sie die Lautfolge hören oder die Buchstabenfolge lesen? Selbst für den einzelnen Menschen bedeutet der Begriff oft Unterschiedliches. Der Begriff wird facettenreich und uneindeutig.&#8221; (<a title="Die unterschiedlichen Typen von Freundschaft" href="http://www.schriftrolle.de/2010/08/soziale_netzwerke_freundschaft_wird_ueberbewertet/" target="_blank">Soziale Netzwerke: Freundschaft wird überbewertet</a>)</p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="Kritischer Blick auf Relevanz-Messungen von Klout bei Twitter" href="http://www.schriftrolle.de/2010/11/social-media-stigma-und-twitter-elite/" target="_blank">&#8220;Social Media&#8221;-Stigma und Twitter-Elite</a></span></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Suchen wir uns unser Following künftig nach dem Klout-Faktor aus? Werden wir in ein paar Jahren, wenn das soziale Netz und die Realität noch weiter verschmolzen sind, via Augmented Reality den “sozialen Einfluss” jedes Menschen sehen können?&#8221; (<a title="Kritischer Blick auf Relevanz-Messungen von Klout bei Twitter" href="http://www.schriftrolle.de/2010/11/social-media-stigma-und-twitter-elite/" target="_blank">Social Media&#8221;-Stigma und Twitter-Elite</a>)</p></blockquote>
<p>Ich bekenne mich ja gerne zu meiner Vorliebe für soziale Netzwerke. Für mich bieten sich hier viele Gelegenheiten, Kommunikation produktiv zu nutzen.</p>
<p>Doch versuche ich auch die Gefahren von Innovationen zu sehen. Eine dieser Gefahren, die für mich in diesem Jahr augenscheinlich wurden, ist die Bildung neuer Eliten. So unbedeutend sie schlussendlich in der &#8220;realen Welt&#8221; sein mögen, ist dies doch eine Entwicklung, die man beobachten sollte.</p>
<p>Denn die Grundlagen, die heute gelegt werden, werden unsere (Online-)Welt von Morgen prägen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="Grundlagen für eine Social Media Strategie" href="http://www.schriftrolle.de/2010/05/social-media-strategie-teil-i-sie-wollen-scheitern-so-gehts/" target="_blank">Social Media Strategie (Teil I &#8211; III)</a></span></strong></p>
<p>Diese drei Postings waren ursprünglich als ein einziger Beitrag geplant. Doch im Lauf der Recherche merkte ich schon, dass das Thema zu Umfangreich für ein einziges Posting sein dürfte. Daher hatte ich mich entschieden, eine Serie daraus zu machen.</p>
<p>Dank Google sind die drei Postings mit Abstand die meistgelesenen Postings in diesem Jahr.</p>
<p>Meine Einstiegsfrage in das Thema &#8220;Social Media Strategie&#8221; war dabei, was muss man tun um zu scheitern. Hat man sich diese Punkte verdeutlicht, werden gangbare Wege sehr viel schneller sichtbar.</p>
<blockquote><p>&#8220;Welcher Vorstand/Chef würde schon ohne Ticket und Hotelzimmer an den Flughafen fahren, um auf eine Konferenz zu fliegen? Wie überall im Leben ist vorausschauende Planung auch im Social Web alles.&#8221; (<a title="Grundlagen für eine Social Media Strategie" href="http://www.schriftrolle.de/2010/05/social-media-strategie-teil-i-sie-wollen-scheitern-so-gehts/" target="_blank">Social Media Strategie (Teil I) &#8211; Sie wollen scheitern? So geht&#8217;s!</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Welche Artikel haben Euch besonders gut gefallen? <a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Folgt mir auf Twitter und schreibt sie mir</a>. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/12/die-besten-pferde-im-stall-meine-top5-blogartikel-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google &#8211; Retter vor sozialer Überflutung</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/12/google-retter-vor-sozialer-uberflutung/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/12/google-retter-vor-sozialer-uberflutung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 16:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1672</guid>
		<description><![CDATA[Zukunftsblick: Das angekündigte neue Zeitalter hat begonnen. Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk von Google ist der neue Messias am "Social Media" Himmel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir schreiben den 22. Dezember 2012. Die Welt ist nicht untergegangen. Doch das angekündigte neue Zeitalter hat begonnen. Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk von Google ist der neue Messias am &#8220;Social Media&#8221; Himmel.</strong></p>
<div id="attachment_1671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/12/google-retter-vor-sozialer-uberflutung"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/12/Google.jpg' class='size-full wp-image-1671 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Wäre der beschriebene Weg eine Idee, wie Google den Kampf im sozialen Netz bestehen kann? (Bild: jardenberg / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p><strong>Uns ist heut Nacht ein Stern geboren. </strong></p>
<p>Wir waren gefangen zwischen wer-kennt-wen, Facebook, meinVZ, Twitter, formspring und Foursquare. Auch Qype, Xing, LinkedIn und die Lokalisten wollten sich eine Abbuchungserlaubnis für unser Zeitkonto ausstellen. RSS, Tumblr und Posterous gaben uns den Rest.</p>
<p>Zombies gleich schlurften wir umher in der Nacht der sozialen Netzwerke. Immer auf der Suche nach neuem Futter, Opfern, die wir in den tödlichen Strudel der Sucht nach Status-Updates hineinziehen konnten. Wir waren wie die Teufel, verschenkten unsere Zeit, unsere Daten und unsere Seele an Mark Zuckerberg und Co.</p>
<p>Doch dann kam Google. In Person von <a title="Larry Page" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Page" target="_blank">Larry Page</a> und <a title="Sergei Brin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Brin" target="_self">Sergei Brin</a> kamen sie, uns zu erlösen. Ein modernes Weihnachtsmärchen, demgegenüber sich die Kirche wohl künftig wird warm anziehen müssen. Hollywood wird kommen und &#8220;The Real Social Network&#8221; drehen und unsere Arbeitgeber werden ob gesteigerter Produktivität frohlocken.</p>
<p><strong>Ein Dienst, sie zu zu finden, ins Licht aus zu treiben und ewig zu (ver-)binden</strong></p>
<p>&#8220;Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.&#8221; (Quelle: <a title="Sun Tzu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sun_Tzu" target="_blank">Sun Tzu</a> &#8211; &#8220;<a title="Die Kunst des Krieges" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Krieges_(Sunzi)" target="_blank">Die Kunst des Krieges</a>, Kapitel III&#8221;)</p>
<p>Nach einigen kleineren Scharmützeln im Jahr 2010 hatte sich Google auf die strategische Position der Stärke besonnen. Ein weiser Mönch hatte den Gründervätern des Suchgiganten ein dünnes Büchlein in die Hand gedrückt, aus dem sie die gesammelten Weisheiten des alten Sun Tzu herauslesen konnten.</p>
<p>Gewappnet mit dieser Weisheit und gestärkt von unzähligen Blogschreiberlingen, die sich über die zunehmende Überforderung im sozialen Informationsfluss beklagt hatten, gingen die beiden 2011 in Klausur. Vor einem Jahr verkündeten sie dann den Lockdown in Mountain View.</p>
<p>Und nun ist es soweit. Google Schmuss ist live. Liebevoll auch FaceView genannt. Ein Dienst, der kein eigenes Netzwerk ist, ein Dienst, der die Dienste vereint. Der sie verbindet, durchsucht, die Nachrichten nach semantischer Bedeutung und nach Relevanz im Freundeskreis sortiert.</p>
<p>Nie wieder den gleichen Link 5-mal bei Twitter, Facebook, wer-kennt-wen und im RSS-Reader. Wir sind erlöst. Google hat geschafft, was Zuckerberg, Holtzbrinck und Co versucht haben zu verhindern und was Microsoft beim <a title="Windows Phone 7 Werbung" href="http://www.youtube.com/watch?v=EHlN21ebeak" target="_blank">Windows Phone 7 nur als Werbeversprechen</a> gelungen ist. Google schenkt uns unsere Zeit zurück.</p>
<p><a title="GMail Priority Inbox" href="http://www.youtube.com/watch?v=5nt3gE9dGHQ" target="_blank">Die Logik des intelligenten Google Mail Posteingangs</a> und des Such-Algorithmus, verbunden mit den sozialen APIs dieser Welt befreien uns von Müll, den Menschen so in den Netzwerken posten. Jetzt muss ich weder über FarmVille, noch über LOL-Cats lesen, sehe nicht zum hundertsten Mal das Video über die Hinrichtung von Julian Assange bei Twitter.</p>
<p><strong>Doch dann…</strong></p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/12/aufwachen.jpg' class='size-full wp-image-1670 ' width='460' height='143.75'/><p class="wp-caption-text">Ich träumte, Google hat die Welt vor sozialer Überflutung gerettet. (Bild: sskennel / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p><strong>… das Erwachen aus dem Traum.</strong></p>
<p>Könnte Google so etwas schaffen? Kein eigenes Netzwerk zu bauen, sondern den funktionierenden, spamfreien persönlichen Nachrichtenstrom für jeden Nutzer? Aus meiner Sicht sicherlich wünschenswert, würde Google, oder irgendein dienst dies ermöglichen. Doch gibt es hierfür überhaupt einen Markt?</p>
<p>Was meint Ihr? Würdet Ihr so einen Dienst nutzen? Wünscht Ihr Euch einen sinnvoll, und nach Relevanz, gefilterten Nachrichtenstrom? <strong><a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Schreibt mir auf Twitter</a>. Oder kommentiert.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/12/google-retter-vor-sozialer-uberflutung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;Social Media&#8221;-Blase Teil III: Was ist mit Google?</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-was-ist-mit-google/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-was-ist-mit-google/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 07:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Picasa]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1317</guid>
		<description><![CDATA[Google ein Unternehmen in der &#8220;Social Media&#8221;-Blase? Nicht ganz, und dann doch irgendwie. YouTube, Picasa und neue Ideen ein eigenes soziales Netzwerk zu schaffen. Hat Google eine dissoziative Persönlichkeitsstörung? (Google erscheint als gespaltene Persönlichkeit) &#8220;Ich bin dann mal weg.&#8221; Oder anders gesagt: Google findet, was ich suche und schickt mich wieder weg. Das Ziel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google ein Unternehmen in der &#8220;Social Media&#8221;-Blase? Nicht ganz, und dann doch irgendwie. YouTube, Picasa und neue Ideen ein eigenes soziales Netzwerk zu schaffen. </strong></p>
<div id="attachment_1319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-was-ist-mit-google"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/10/seifenblase_google.jpg' class='size-full wp-image-1319 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Google ist weniger eine Suchmaschine, als ein Werbeplatz-Vermarkter. Mit guten Produkten schaffen sie Wertschöpfung für sich und die Nutzer. (Bild: Randy Zhang&amp;XXX /Bearbeitung: sdoering / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p><strong>Hat Google eine <a title="Dissoziative Persönlichkeitsstörung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung" target="_blank">dissoziative Persönlichkeitsstörung</a>? </strong>(Google erscheint als gespaltene Persönlichkeit)</p>
<p><strong>&#8220;</strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492251757?ie=UTF8&amp;tag=schriftrolle-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492251757"><strong>Ich bin dann mal weg</strong></a><strong><img style="margin: 0px !important; border: 0px none !important initial !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=schriftrolle-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3492251757" border="0" alt="" width="1" height="1" />.&#8221; </strong>Oder anders gesagt: Google findet, was ich suche und schickt mich wieder weg. Das Ziel der Suchmaschine ist es, mir Werbung zu zeigen (die für mich relevant ist) und mir gleichzeitig so schnell wie möglich das zu geben, was ich suche. Offensichtlich ist Google damit so erfolgreich, dass sie <a title="Entwicklung der Google Aktie" href="http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=11288971" target="_blank">Geld verdienen</a>.</p>
<p>Andererseits ist Googles Tochter <a title="Youtube" href="http://www.youtube.com" target="_blank">YouTube</a>, nicht wirklich profitabel, ständig mit urheberrechtlichen Problemen behaftet und von einigen Ländern juristisch hart angegangen. Es scheint, als sei die erfolgreichste Video-Plattform im Internet finanziell kein Glücksgriff für Google gewesen. Doch das Unternehmen kann sich die Spielwiese leisten. Gekauft wurde YouTube 2006 für eine Milliarde. So der Stand, vor der Recherche.</p>
<p><strong>Dann entdeckte ich folgende Fakten:</strong> Der Umsatz der Plattform wird dieses Jahr wohl bei <a title="Gut 900 Millionen Umsatz für YouTube" href="http://mashable.com/2010/03/05/youtube-revenue-2010/" target="_blank">gut 900 Millionen</a> liegen. Hier müssen natürlich Abzüge, Steuern und Kosten abgezogen werden. Sollte sich der Service so weiterentwickeln, könnte sich das Geschäft zumindest auf lange Sicht gelohnt haben.</p>
<p><strong>Finden was man sucht &#8211; ein wertvoller Service</strong></p>
<p>Die durch Google gewonnene Zeit stellt neben der bereitgestellten Information für mich eine echte Wertschöpfung dar. Im echten Leben würde ich sowas guten Service nennen.</p>
<p>Stellt Euch mal vor Ihr könntet einen Supermarkt oder <strong>einen Baumarkt googlen</strong>. Ihr fändet sofort was ihr sucht, keine Lebenszeit wäre verschwendet und das Einkaufserlebnis toll. Zugleich könnte mir der Markt spezifische Werbung präsentieren. Beispielsweise Angebote aus der gleichen Produktkategorie, oder eben passende Produkte zu meinem Kauf. Jemand kauft immer Kaffee und Milch. Vielleicht wird ihm beim nächsten (Solo-)Milchkauf ein Angebot für Kaffee vorgeschlagen. Oder beim Kauf von Käse wird ein neuer Käse im Sortiment beworben.</p>
<p><em>Ich glaube ich sollte die Idee einfach mal weiterdenken&#8230;</em></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es gibt noch viele weitere Unternehmen im &#8220;Social Media&#8221;-Umfeld. Viele <strong>leben von der Hoffnung </strong>auf künftige Einnahmen. Zum Teil ohne wirkliches Business-Modell. Nichts desto trotz erreichen sie in unterschiedlichen Runden massive Investitionen durch Risikokapitalgeber.</p>
<p>Ich fühle mich an die <a title="Dotcom-Blase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase">Zeit vor 11 Jahren</a> erinnert. Immer und immer und immer wieder. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Blase eines (nicht zu fernen Tages) Tages platzen wird. Wer überlebt steht noch nicht fest, doch es wird für viele Firmen Zeit, sich ein Geschäftsmodell aufzubauen, dass auch in und nach einer Krise bestand haben kann.</p>
<p><strong>Denn nur so können sie als wertvoller Dienst für die Nutzer und als wertschöpfender Dienst für Unternehmen dienen.</strong></p>
<p><strong>ps.: Ich selbst nutze <a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Twitter</a> sehr gerne &#8211; folgt mir einfach!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-was-ist-mit-google/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;Social Media&#8221;-Blase Teil II: Wann kommt der Kater?</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-medi-blase-wann-kommt-der-kater/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-medi-blase-wann-kommt-der-kater/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 07:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Blase]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzerwartung]]></category>
		<category><![CDATA[VC-Kapital]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1300</guid>
		<description><![CDATA[Im ersten Teil wurde Twitter beleuchtet. Jetzt hole ich Facebook auf die Bühne und stelle das verfilmte "Social Network" mal unter den Röntgenschirm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im <a title="Social Media Blase - Die Party ist vorbei" href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-network-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/" target="_blank">ersten Teil</a> wurde Twitter beleuchtet. Jetzt hole ich Facebook auf die Bühne und stelle das verfilmte &#8220;Social Network&#8221; mal unter den Röntgenschirm.</strong></p>
<div id="attachment_1302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-wann-kommt-der-kater"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/10/seifenblase_fb.jpg' class='size-full wp-image-1302 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Auch Facebook ist trotz eines Umsatzziels von über einer Milliarde Dollar noch immer im Seifenblasen-Land. (Bild: slollo&amp;benstein / Bearbeitung: sdoering / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p><strong>Weg vom &#8220;</strong><a title="Social Media Blase - Die Party ist vorbei" href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-network-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/" target="_blank"><strong>Sterbenden Schwan</strong></a><strong>&#8221; hin zum </strong><a title="Facebook wieder Klassenprimus" href="http://www.schriftrolle.de/2010/04/facebook-ist-wieder-der-klassenprimus/" target="_blank"><strong>Klassenprimus </strong></a><strong>- Facebook.</strong></p>
<p><a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> gewinnt noch immer neue Nutzer. Das ist die gute Nachricht. Die Menschen sind auch immer länger auf Facebook. Länger viel länger als bei <a title="Google" href="http://www.google.com" target="_blank">Google</a>. Auch länger, als auf <a title="User sind über 7 Stunden bei Facebook" href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/facebook-users-average-7-hrs-a-month-in-january-as-digital-universe-expands/" target="_blank">jeder anderen Seite im Internet</a>.</p>
<p>Doch was sagt uns das? Journalisten und Tech-Blogger feiern diesen Wert als relevante Größe. &#8220;<a title="Back to the Future Zitat" href="http://www.youtube.com/watch?v=kh9PYtmVybU" target="_blank">Hallo, McFly, jemand zu Hause?</a>&#8221;</p>
<p>Wenn ich das Nutzer-Verhalten meiner Freund, Kollegen und Bekannten auf Facebook betrachte gibt es für die (scheinbar und tatsächlich) verschwendete Lebenszeit so vieler Menschen eine einfache Erklärung (OK, vielleicht zwei).</p>
<p><strong>Browsertabs</strong></p>
<p>Wieso Tabs? Ganz einfach. Ich surfe bei Google, lese Blogs im RSS-Reader, schreibe diesen Artikel in WordPress &#8211; und die ganze Zeit ist mein Facebook-Tab offen. Ich verbringe also an einem durchschnittlichen Arbeitstag mal dezent acht Stunden auf Facebook. Die einzige Seite, auf der ich ebenfalls so lange bin ist Google-Reader.</p>
<p>Immer wieder springe ich durch die Tabs, aktiviere dabei zwangsläufig den Facebook-Tab und werde so in die tolle Rechnung als <a title="Definition von Heavy-User" href="http://www.businessdictionary.com/definition/heavy-users.html" target="_blank">Heavy-User</a> gewertet. Und wisst Ihr was? Bei vielen meiner Kontakte ist es ebenso.</p>
<p><strong>&#8220;Ich will doch nur Spielen&#8221;</strong></p>
<p>Die andere Erklärung ist ein genialer Schachzug. Denn die Öffnung der Plattform für App- und Spiele-Entwickler ermöglicht Facebook gleich mehrere Dinge. Immer mehr Menschen wurden in der Vergangenheit von ihren Freunden eingeladen sich bei Facebook zum zocken anzumelden. Die Menschen sind durch die Spiele motivierter öfter und länger bei Facebook zu sein. Und durch die Einführung einer eigenen virtuellen Währung wird ein zusätzlicher Einnahmen-Kanal generiert.</p>
<p><strong>Stagnation im Wachstum? Ein negativer Faktor?</strong></p>
<p>Immerhin schaffe es Facebook mittlerweile Geld einzunehmen. In diesem Jahr rechnen Unternehmen und Analysten mit einem Umsatz, der <a title="Facebook soll mehr als 12 Milliarden Umsatz erreichen" href="http://www.allfacebook.com/facebooks-ad-revenue-to-surpass-12-billion-this-year-2010-08" target="_blank">1,2 Milliarden Dollar überschreitet</a>.</p>
<p>Wobei dies noch nichts darüber aussagt, ob das Unternehmen mit solchen Umsätzen auch profitabel ist. Wie viel am Ende als Gewinn (nach Steuern und Abgaben) konnte ich leider nicht ergründen.</p>
<p>Bei den Nutzerzahlen sieht es so aus, als habe Facebook ein Plateau erreicht. Der Anstieg verlangsamt sich massiv und es wird interessant sein zu beobachten, wie sich Facebook im Hinblick auf Anzeigendichte und -relevanz weiterentwickelt.</p>
<p>Was passiert, wenn eine Sättigungsgrenze erreicht ist? In einigen Regionen sinken die Nutzerzahlen mittlerweile schon wieder. Gerade in Regionen, in denen Facebook schon länger aktiv ist, scheint sich der Userverlust einzustellen. Sind die ersten Nutzer die Seite inzwischen leid?</p>
<p>Vielleicht bietet das Netzwerke, hat sich die erste Begeisterung erst einmal gelegt, den Usern nicht genug Anreize, ihr Profil weiterhin zu pflegen. Vielleicht hat es sich durch frühere Privatsphäre-GAUs auch Sympathien verspielt. Vielleicht ist die empfundene (soziale) Wertschöpfung für einige nicht hoch genug.</p>
<p>Es mag viele Gründe dafür geben, die Plattform zu verlassen. Die Entwicklung genauer zu verfolgen bleibt jedenfalls spannend.</p>
<p>Im <strong>dritten Teil</strong> werde ich auf Google eingehen. Der Werbe-Vermarkter will nach einigen gescheiterten Versuchen bald auch wieder in den &#8220;Social Media&#8221;-Bereich expandieren.</p>
<p><strong>ps.: Ich selbst nutze <a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Twitter</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-medi-blase-wann-kommt-der-kater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;Social Media&#8221;-Blase Teil I: Die Party ist vorbei</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 07:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Einnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Blase]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<category><![CDATA[VC-Kapital]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1293</guid>
		<description><![CDATA[Lehne ich mich aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass in fünf Jahren kein Schwein mehr von Twitter spricht? Ich glaube nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehne ich mich aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass in fünf Jahren kein Schwein mehr von Twitter spricht? Ich glaube nicht.</strong></p>
<div id="attachment_1295" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/10/seifenblase_twit.jpg' class='size-full wp-image-1295 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Twitter erscheint mir finanziell immer mehr eine Seifenblase zu sein - verdammt dazu zu platzen. (Bild: JoshSemans&amp;slollo / Bearbeitung sdoering / Lizenz: cc-by) </p></div>
<p><a title="twitter" href="http://www.twitter.com" target="_blank"><strong>Twitter</strong></a><strong> ist tot, es lebe das Sterben</strong></p>
<p>Es tut mir ja wirklich leid, das so sagen zu müssen. Vor allem da <a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">ich selbst</a> gern auf Twitter unterwegs bin. Ich bin ja bekannter Maßen kein Freund von Prophezeiungen, doch in diesem Fall muss es glaube ich mal sein. Wenn ich mir die aktuellen Nutzer-Zahlen des Dienstes anschaue, dann ist Twitter für mich der erste Kandidat, der die aktuelle <strong>&#8220;Social Media&#8221;-Blase</strong> nicht überleben wird.</p>
<p>Kaum Wachstum bei den Nutzerzahlen, im vergangenen Quartal nur <a title="Social Media Zahlen in Q3" href="http://socialmediatoday.com/paulkiser/199133/social-media-3q-update-who-uses-facebook-twitter-linkedin-myspace" target="_blank">2 Millionen neue Nutzer</a>. Immer weniger Menschen, die über die Seite direkt gehen, zeigen, dass die Nutzer auf Applikationen ausweichen. Die Usability der Seite ist aber auch einfach grottenschlecht. Selbst <a title="Das neue Twitter Interface" href="http://twitter.com/newtwitter" target="_blank">das neue Interface</a> ist kaum eine Verbesserung.</p>
<p><strong>Einnahmen? Umsatz? Oder gar Gewinne? Pustekuchen! </strong></p>
<p>VC-Kapital, Erwartungen bei denen nicht einmal der Himmel das Limit zu sein scheint und geblendete Tech-Journalisten, die virtuelle Unternehmenszahlen kritiklos übernehmen und darüber philosophieren, <a title="Twitter ist finanziell unterbewertet" href="http://techcrunch.com/2010/10/16/why-twitter-is-massively-undervalued-compared-to-facebook/" target="_blank">Twitter sei unterbewertet</a>.</p>
<p>Twitter soll also mehr als eine Milliarde Dollar wert sein. Kann mir irgendwer erklären, wie sich dieser Wert rechtfertigt? Und Hoffnung auf mögliche, künftige Umsatzprognosen ist ausdrücklich keine Rechtfertigung.</p>
<blockquote><p>&#8220;The revenue portion of Twitter becomes a significant feature.&#8221; (Twitter CEO Evan Williams im April 2010)</p></blockquote>
<p>Bis heute sehe ich dieses Feature nicht am Horizont. Aber warten wir einfach mal ab. Google hat auch etwa zwei Jahre gebraucht um seinen <a title="Die Geschichte von Google" href="http://www.google.com/intl/en/corporate/history.html" target="_blank">Dienst zu monetarisieren</a>. Uups, Twitter gibt es ja schon seit 2006.</p>
<p>Stellt Euch mal eine Frage: <strong>Wie viel ist Euch Twitter wert &#8211; was würdet Ihr bezahlen um Twitter zu benutzten? </strong>Würdet Ihr als Marketingchef relevant in eine Twitter-Kampagne investieren?</p>
<p>Der einfachste Weg Geld zu verdienen ist noch immer ein Produkt zu haben, bei dem Menschen bereit sind Geld auf den Tisch zu legen. Entweder als Werbetreibende (also <a title="Business to Business" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-business" target="_blank">B2B</a>) oder als  Kunden (also <a title="Business to Consumer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-Consumer" target="_blank">B2C</a>).</p>
<p>Für beides sehe ich bislang, trotz aller Vorteile von Twitter für mich als Nutzer, keine wirkliche Chance. Ich hoffe ich werde eines Besseren belehrt.</p>
<p>Im <strong><a title="Die &quot;Social Media&quot;-Blase Teil 2" href="http://www.schriftrolle.de/2010/10/die-social-medi-blase-wann-kommt-der-kater/" target="_self">zweiten Teil</a></strong> befasse ich mich mit der Frage, wie sich Facebook entwickelt. Dieser wird in ein oder zwei Tagen hier erscheinen.</p>
<p><strong>ps.: Ich selbst nutze <a title="sdoering auf Twitter" href="http://twitter.com/sdoering" target="_blank">Twitter</a></strong><strong> auch. Folgt mir doch einfach, dann können wir uns 140 Zeichen um die Ohren werfen.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/10/die-social-media-blase-teil-i-die-party-ist-vorbei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leseempfehlung: Meinung zur Netzneutralität</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/08/leseempfehlung-meinung-zur-netzneutralitat/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/08/leseempfehlung-meinung-zur-netzneutralitat/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[fefe]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[verizon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=1043</guid>
		<description><![CDATA[Netzneutralität bestimmt im Netz augenblicklich die Diskussion. Der Deal zwischen Google und Verizon wird oft als Dammbruch gesehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Netzneutralität bestimmt im Netz augenblicklich die Diskussion. Der Deal zwischen Google und Verizon wird oft als Dammbruch gesehen. In Deutschland gibt es eine Initiative &#8220;Pro Netzneutralität&#8221;. Ich finde Fefes Meinung dazu sehr lesenswert.</strong></p>
<div id="attachment_1044" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><strong><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/08/leseempfehlung-meinung-zur-netzneutralitat/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/08/buch-cc-by-Lin-Pernille.jpg' class='size-full wp-image-1044 ' width='460' height='179.6875'/></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Leseempfehlung behandelt heute das Thema &quot;Netzneutralität&quot;. Vor allem die Meinung des Bloggers Fefe steht im Mittelpunkt. (Bild Lin Pernille / Lizenz: cc-by)</p></div>
<p>In einem <a title="Fefes Meinung zur Initiative Pro Netzneutralität" href="http://blog.fefe.de/?ts=b298da31" target="_blank">Posting von Samstag dem 14. August</a> beschreibt <a title="Fefes Blog" href="http://blog.fefe.de/" target="_blank">Fefe </a>sehr gut, wieso er nicht zu den Erstunterzeichnern der Initiative &#8220;<a title="Initiative Pro Netzneutralität" href="http://pro-netzneutralitaet.de/" target="_blank">Pro Netzneutralität</a>&#8221; gehört. Ich finde, dass hier einge Aspekte angesprochen sind, die sehr bedenkenswert sind.</p>
<p>Wahrscheinlich kann man ebenso gute Argumente für ein Zeichnen der Petition finden. Doch sollte man immer ausgewogen seine Meinung bilden können &#8211; denn das &#8220;Internet ist ein Sendemedium&#8221;.</p>
<p><strong>Wie seht Ihr das? Ist Euch Netzneutralität wichtig? Ich freue mich auf Eure Kommentare.</strong></p>
<p><strong>Ressourcen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Google und Verizon auf Carta" href="http://carta.info/32218/google-verizon-und-das-netz-der-zukunft/">Google und Verzion bei Carta.info</a></li>
<li><a title="Netzneutralität auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit%C3%A4t" target="_blank">Was ist eigentlich Netzneutralität?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/08/leseempfehlung-meinung-zur-netzneutralitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google vs Social</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/07/google-vs-social/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/07/google-vs-social/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo! Answers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=882</guid>
		<description><![CDATA[Google ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Netz. Die Geschwindigkeit, mit welcher Neuerungen an den Start gebracht werden ist bestechend. Doch beim Thema &#8220;Social Media&#8221; versagt die Crew aus Mountain View bislang. Wo liegen die Gründe für dieses Scheitern? &#8220;Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Netz. Die Geschwindigkeit, mit welcher Neuerungen an den Start gebracht werden ist bestechend. Doch beim Thema &#8220;Social Media&#8221; versagt die Crew aus Mountain View bislang. Wo liegen die Gründe für dieses Scheitern?</p>
<div id="attachment_883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/07/google-vs-social/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/07/google_vs_social.jpg' class='size-full wp-image-883 ' width='460' height='179.6875'/></a><p class="wp-caption-text">Warum scheitert Google bei seinen Bemühungen im Social Web? (Quelle: manfrys / Lizenz: cc-by-sa)</p></div>
<blockquote><p>&#8220;Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.google.de/intl/de/corporate/" target="_blank">Google Unternehmensinformation</a>)</p></blockquote>
<p>Informationen zu organisieren und nutzbar zu machen, diese Selbstbeschreibung verrät viel über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mentalit%C3%A4t" target="_blank">Mindset</a> des Unternehmens und seiner Gründer. Verrät viel über die interne Kultur des Denkens. Es geht darum Fakten zu katalogisieren, zu ordnen und einem Nutzen (und einem Nutzer) zuzuführen. Es klingt wie ein naturwissenschaftliches Ordnungsprinzip, es erinnert an die Systematik in der Biologie oder die Beschreibung der Welt durch Physiker. Es klingt nicht nach dem, was Millionen von Nutzern tagtäglich in den sozialen Netzwerken betreiben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Betrachtet man die <a href="http://cdixon.org/2009/12/30/whats-strategic-for-google/" target="_blank">Umsatzstruktur</a>, ergibt sich folgendes Bild: Google unternimmt alles, was der Kette der Werbung dient, vom Werbetreibenden bis zur Auslieferung der Anzeigen an Endkunden.&#8221; (Quelle: <a href="http://carta.info/21775/google-bashing/" target="_blank">carta.info</a>)</p></blockquote>
<p>Auch im eigenen Handeln ist Google stringent, rational und, hat man das Unternehmen analysiert, wie die Kollegen bei carta, auch berechenbar. Die externe Handlungsmaxime und die Produkte, die den Kunden geboten werden, entsprechen als dem angenommenen internen Mindset.</p>
<p>Google ist &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done" target="_blank">getting things done</a>&#8220;, &#8220;hard facts&#8221; und im weitesten Sinn &#8220;Arbeit&#8221;. Nutze ich einen der Dienste von Google, so erwarte ich als User, dass ich möglichst schnell und einfach das erhalte, was ich wünsche. Suche ich beispielsweise das Kinoprogramm an dem Ort, an dem ich mich aufhalte, muss ich nur noch &#8220;Kinoprogramm&#8221; in den Suchschlitz tippen. Das erste Suchergebnis ist, unterstützt durch Geolokalisation, genau das, was ich suche.</p>
<p><strong>Fertig. Done. Und ich bin dann mal weg &#8211; im Kino. </strong></p>
<p>Das gleiche gilt für Wetter, Sportergebnisse und so weiter.</p>
<p>Vergleiche ich das mit meinem Verhalten, dass ich bei Facebook und Co. an den Tag lege, so stelle ich rein subjektiv fest, dass ich hier Zeit &#8220;vertrödele&#8221;. Soziale Netzwerke sind &#8220;slacking&#8221;, &#8220;Entspannung&#8221;, &#8220;kommunikativer Austausch&#8221; und &#8220;einfach mal rumsurfen und schauen, was Freunde so treiben&#8221;. Fotos, Videos, Links &#8211; all das erhalte ich dort, aber unsortiert, rein auf subjektiven Empfehlungen basierend, so als würden mir Freunde am Telefon eine DVD empfehlen.</p>
<p><strong>Keine Arbeit, reines Vergnügen und Verknüpfung. </strong></p>
<p>Natürlich stecken hinter <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.meinvz.net/" target="_blank">meinVZ</a> und Co. Unternehmen, die strategisch Denken, die auf Umsatzmaximierung ausgerichtet sind und deren Ziel es ist möglichst viel Geld mit dem zu verdienen, was sie &#8220;besitzen&#8221; &#8211; mich, den User. Dennoch erkenne ich in der Entwicklung der Produkte ein anderes Mindset. Konzeptionell geht es hier nicht um einen naturwissenschaftlichen Experimentaufbau, an dessen Ende eine Optimierung von Abläufen für den Nutzer steht. Es geht hier viel mehr darum, ein Erlebnis, eine Erfahrung und einen Suchtfaktor zu kreieren, natürlich mit dem Ziel Nutzer zu gewinnen und zu halten.</p>
<p><strong>Das Beispiel &#8220;Answers&#8221;:</strong></p>
<p><a href="http://googlesystem.blogspot.com/2006/11/failure-of-google-answers.html" target="_blank">Google Answers</a> konzentrierte sich ganz darauf, dem Nutzer schnell die gesuchten Antworten zu liefern &#8211; und scheiterte. <a href="http://yanswersblog.com/index.php/archives/2010/05/03/1-billion-answers-served/" target="_blank">Yahoo! Answers</a> konzentrierte sich auf die soziale Komponente, auf das Gefühl, Fragen zu Beantworten, die soziale Belohnung &#8211; und war erfolgreich.</p>
<p>Oder wie es <a href="http://posterous.com/people/3sijjaUzC7gB" target="_blank">Adam Rifkin</a> ausgedrückt hat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Google apps are for working and getting things done; social apps are for interacting and having fun.&#8221; (Quelle: <a href="http://ifindkarma.posterous.com/">ifindkarma</a>)</p></blockquote>
<p>Es ist wie der Unterschied zwischen einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blackberry" target="_blank">Blackberry</a> und einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPhone" target="_blank">iPhone</a>. Das iPhone verkauft sich, trotz aller Schwächen, Abermillionen mal. Der Blackberry, bei allen Versuchen, die breite Masse zu erreichen, ist bis heute ein Gerät für Business-Menschen. Erholung, Entertainment, Spaß bei der Bedienung vs. &#8220;getting things done&#8221; und zwar möglichst effizient.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/07/google-vs-social/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Datenschutz: Oder die Diskussion um &#8220;I like&#8221;</title>
		<link>http://schriftrolle.de/2010/07/datenschutz-oder-die-diskussion-um-i-like/</link>
		<comments>http://schriftrolle.de/2010/07/datenschutz-oder-die-diskussion-um-i-like/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdoering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[AdServer]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[nuggad]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Targeting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftrolle.de/?p=868</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe in den vergangenen Tagen sehr interessiert die Diskussion um Facebooks Social Plugins verfolgt. Ist Facebook dabei nur der Sündenbock? Entzündet hat es sich ja vorrangig am &#8220;I like&#8221;-Button, doch sind meiner Meinung nach auch die anderen Plugins betroffen. Denn auch hier bindet man in den meisten Fällen einen iframe ein. Auf drweb.de schreibt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den vergangenen Tagen sehr interessiert die Diskussion um Facebooks Social Plugins verfolgt. Ist Facebook dabei nur der Sündenbock? Entzündet hat es sich ja vorrangig am &#8220;I like&#8221;-Button, doch sind meiner Meinung nach auch die anderen Plugins betroffen. Denn auch hier bindet man in den meisten Fällen einen iframe ein.</p>
<div id="attachment_869" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.schriftrolle.de/2010/07/datenschutz-oder-die-diskussion-um-i-like/"><img src='http://www.schriftrolle.de/wp-content/uploads/2010/07/debugredaktion-cc-by-sa.jpg' class='size-full wp-image-869 ' width='460' height='178.96875'/></a><p class="wp-caption-text">Aus datenschutzrechtlichen Überlegungen ist der &quot;I like&quot;-Button von Facebook in der aktuellen Diskussion umstritten. (Quelle: debugredaktion / Lizenz: cc-by-sa)</p></div>
<p>Auf <a title="drweb.de" href="http://www.drweb.de/" target="_blank">drweb.de</a> schreibt der Jurist Dr. Thomas Helbing in einem Gastbeitragüber  seine rechtliche Einschätzung. Hier kommt er zu dem Schluss, dass es essentiell ist, den Datenschutzhinweis der Seite entsprechend zu überarbeiten.</p>
<p>Denn:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Verstoß gegen die Hinweispflicht des § 13 (1) TMG ist gemäß § 16 (2) Nr. 2 TMG eine Ordnungswidrigkeit und kann nach § 16 (3) TMG mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Da sich deutsche Datenschutzbehörden schwer tun, US-Unternehmen wegen Datenschutzverstößen zu belangen, treten Sie gerne &#8211; wie im Fall <a href="https://docs.google.com/viewer?url=https%3A%2F%2Fwww.datenschutzzentrum.de%2Ftracking%2F20080703-anschreiben-webseitenbetreiber.pdf" target="_blank">Google Analytics</a> &#8211; an die hier ansässigen Webseitenbetreiber heran. Dies wäre auch bei den Facebook Plugins denkbar.&#8221; (Quelle: <a title="Datenschutz und Facebook" href="http://www.drweb.de/magazin/facebook-social-plugins-einbinden-vorsicht-datenschutz/" target="_blank">Dr. Thomas Helbig auf drweb.de</a>)</p></blockquote>
<p>In meinen Augen liegt das Problem vor allem daran, dass die <strong>Daten auf Server im Nicht-EU-Ausland</strong> übertragen werden. In vielen Fällen wird die IP-Adresse des Users als personenbezogenens Datum verstanden. Diese IP wird auf die Server von Facebook übertragen und bei einer derartigen Übertragung personenbezogener Daten muss der User zustimmen.</p>
<p>Ähnliches passiert vielfach jedoch schon auf vielen anderen Seiten im Netz. Fast jede Seite, auf der Werbung zielgruppenspezifisch ausgespielt wird nutzt dafür entsprechende Targeting-Anbieter. Ob diese nun <a title="nugg.ad" href="http://www.nugg.ad/" target="_blank">nuggad </a>oder beispielsweise <a title="wunderloop" href="http://www.wunderloop.com/site/?lang=de" target="_blank">wunderloop </a>heißen, spielt dafür keine Rolle. Hier werden Cookies gesetzt, Daten übertragen und anhand des Surfverhaltens auf verschiedenen Seiten scheinbar eine Art von Nutzerprofil erstellt.</p>
<p>So erhalten Personen aus Bayern dann beispielsweise  andere Werbung als Hamburger, Frauen andere als Männer und über 40-jährige sehen andere Werbung, als ihre Kinder. der Anbieter nuggad jedenfalls arbeitet laut eigenen Aussagen mit einem Anonymizer, so dass keine IP übertragen wird. Beide genannten Anbieter haben für ihre Targeting-Lösungen, soviel sei gesagt, die entsprechenden <strong>Datenschutz-Gütesiegel</strong> erhalten.</p>
<p>Hierbei werden die Daten zwar nicht unbedingt in die USA übertragen, die Datenübertragung findet jedoch unabhängig davon statt. Ausschließen kann ich dies nur, indem ich Cookies von Drittanbietern im Browser ausschließe.</p>
<p>Oder nehmen wir das Beispiel der sogenannten Referrer. Jede Seite hat die Möglichkeit auszulesen, von welcher Seite ich gekommen bin. Bin ich zu Amazon über Google gekommen? Oder doch über Bing? Oder, oder, oder&#8230;</p>
<p>&#8230; oder welche weiteren Browserfenster habe ich gerade offen? Welche Addons nutze ich in welchem Browser, welches Betriebssystem, welche Internetanbindung, Welche Bildschirmauflösung. All dies wird bei jedem Besuch, wenn der Server die entsprechenden Anfragen stellt, ohne explizite Zustimmung übertragen.</p>
<p>Und das ist auch grundsätzlich nicht schlecht. Ich weiß also, wie viel Prozent meiner Nutzer mit welcher Auflösung im Netz sind. Das heißt, ich kann das Design der Webseite an meine Nutzer anpassen. Habe ich extrem viele Nutzer mobiler Endgeräte, kann ich beispielsweise eine mobile Version aufsetzen.</p>
<p>Ich selbst kann aus diesen Daten aber keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Personen ziehen, die mein Blog besuchen. Andere könnten dies vielleicht, aber ab einer gewissen Größe der Nutzerschaft wird das, aufgrund der reinen Anzahl, schon wieder schwer.</p>
<p>Ich nutze Google Analytics, ich habe den Facebook-Button eingebunden.</p>
<blockquote><p>Die Verwendung von Facebook Social Plugins muss der Webseitenbetreiber in seinen Datenschutzhinweisen erläutern. Dies ergibt sich aus § 13 (1) <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/" target="_blank">Telemediengesetz</a> (TMG). Danach hat ein Diensteanbieter (Webseitenbetreiber) den Nutzer über &#8220;Art, Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten&#8221; sowie über die Verarbeitung seiner Daten in Staaten außerhalb der EU/EWR in &#8220;allgemein verständlicher Form&#8221; zu unterrichten.(Quelle: <a title="Datenschutz und Facebook" href="http://www.drweb.de/magazin/facebook-social-plugins-einbinden-vorsicht-datenschutz/" target="_blank">Dr. Thomas Helbig auf drweb.de</a>)</p></blockquote>
<p>Dem sollte natürlich jeder nachkommen, auch wenn die Diskussion eine typisch deutsche ist. Natürlich darf ich auch nicht von meinem Wissen über die Abläufe im Netz auf das Wissen aller anderen schließen. Aber zu einem selbstbestimmten Verhalten im Netz gehört für mich auch die Pflicht, sich über grundlegende Vorgänge zu informieren.</p>
<p>Will ich nicht, dass irgendwelche Daten von mir irgendwohin übertragen werden sollte ich ganz einfach einen Ratschlag befolgen: Kein Handy, kein Telefon, kein Auto, keinen Fernseher, keinen Computer, keinen Internetzugang, keine Kreditkarte&#8230;</p>
<p>Vielleicht sehe ich es zu sehr schwarz/weiß &#8211; doch ich bin diese endlose Diskussion an den Sündenböcken Facebook und Google leid. Streetview wird von anderen gemacht und kommerziell verkauft. Datenübertragung mit dem Anlegen von Nutzer-Profilen findet tagtäglich überall statt. Der Staat hat (noch) ELENA, plant die <a title="elektronische Gesundheitskarte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte" target="_blank">elektronische Gesundheitskarte</a> und den <a title="der elektronische Pass" href="http://www.epass.de/" target="_blank">elektronischen Pass</a>. Klar auch hier gibt es Kritik. Doch irgendwie folgt die Blogsphere in meinen Augen zu sehr dem politischen Spin konservativer Kräfte aus Berlin, wenn es um Facebook und Google geht.</p>
<p>Ideal und wünschenswert wäre es, wenn Facebook jedem Nutzer im Profil eine Seite anzeigt, auf der er sehen kann, welche Daten das Unternehmen besitzt und diese Daten einfach löschen kann. Sozusagen eine Seite analog zu Googles Webprotokoll &#8211; jedoch mit Löschfunktion. Diese sollte in meinen Augen übrigens auch der Suchmaschinen-Gigant einführen. Ein <strong>Opt-Out</strong> für die Nutzung des <strong>OpenGraph</strong>s wäre natürlich auch nicht zu verachten.</p>
<p><strong>Ich bin gespannt, wie Du lieber Leser das Thema siehst. Ich freue mich auf rege Kommentare. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schriftrolle.de/2010/07/datenschutz-oder-die-diskussion-um-i-like/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic (Feed is rejected)
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 1/41 queries in 0.015 seconds using disk: basic
Object Caching 639/743 objects using disk: basic

Served from: schriftrolle.de @ 2012-02-09 16:54:47 -->
